Projekte der Ökostation
Umweltfüchse
| Projektziele: | |
Sensibilisierung und Motivierung von Schülerinnen und Schülern für Ressourcen schonendes Verhalten,
Naturerlebnis und für Beteiligungsperspektiven |
| Zielgruppen: | |
Förderschulen, Hauptschulen, Werkrealschulen, Grundschulen, Förderschulen |
| Umsetzung: | |
Monatliche Betreuung einer Schulklasse an der Ökostation, durch Exkursionen zu verschiedenen Lebensräumen/Betrieben und in den Außenanlagen der Schulen |
| Projektdauer: | |
Projektstart war im Februar 2008. Die Fortführung ist jeweils Schuljahr bezogen.
Aktuell läuft die 4. Periode bis zum 30.7.2012 |
| Bisherige Kooperationspartner: | |
Mooswaldschule für Erziehungshilfe, Lessing Förderschule Freiburg,
Emil Gött GHWS Freiburg, Tullaschule Freiburg und Firma Jaka OHG, Freiburg |
| Finanzierung: | |
über mehrere Einzelspenden der Fa. Jaka OHG |
| Ausblick: | |
Angestrebt wird die Auszeichnung durch die UNESCO als offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Übertragung auf weitere Schulen |
| Weitere Informationen: | |
stehen unter unserer Projekthomepage www.umweltfuechse.de |
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Kurzübersicht zum Projekt Umweltfüchse
Grundkonzeption
Ausgehend von dem Dreieck der Nachhaltigkeit stehen 3 Partner aus den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales für die Eckpunkte dieses Modellprojektes. Damit wird der bisher typische Weg: eine Firma spendet Geld und eine soziale Einrichtung bedankt sich, deutlich erweitert (s.u.).
Der Bereich Ökonomie wird in diesem Projekt durch die Fa. jaka abgedeckt, die Ökologie durch die Ökostation Freiburg als Umweltbildungszentrum und für den Bereich Soziales stehen Schulen wie die Lessing Förderschule (2007 - 2009) und die Emil Gött Hauptschule im Schuljahr 2009/2010. Im Schuljahr 2010/2011 wurde eine 4. Klasse der Tulla Schule aus dem Freiburger Stadtteil Zähringen/Bruehl-Beurbarung betreut, im aktuellen Schuljahr 2011/2012 wird eine Schülergruppe von 5 - 7 Klässlern der Mooswaldschule für Erziehungshilfe betreut.
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18. Januar 2012: Nisthilfen und Artenvielfalt im Garten
Für ihr erstes Treffen im neuen Jahr mussten die Umweltfüchse nicht weit reisen. Es ging nur in den Keller der Lortzingschule, wo sich der Werkraum befindet. Beim heutigen Treffen ging es um den Bau verschiedener Nisthilfen für Vögel und Insekten und den damit verbundenen Beitrag zur Artenvielfalt und dem daraus resultierenden Gewinn für die Menschen (z. B. Wildbienen ? Bestäubung der Obstgehölze; Blaumeisen ? biolog. Schädlingsbekämpfung im Garten).
Nach einer Einführung zum Leben der Wildbienen und Blaumeisen gingen die Jungs ans Werk. Zuerst wurden drei Nistkästen für Blaumeisen zusammengebaut. Die können in einer weiteren Aktion auch noch farbig gestaltet werden. Bei einem Termin im Frühjahr werden diese Nistkästen auf dem Schulgelände aufgehängt.
Als zweites „Werkstück“ erstellten die Schüler Nisthilfen für Wildbienen. Hierzu sägten sie aus trockenen Hartholzstücken (Buche) handliche Stücke. In die Frontseiten der Holzstücke wurden unterschiedlich große Löcher gebohrt, in denen die unterschiedlich großen Wildbienenarten ihre Eier- und Larvenkammern einrichten können. Zusätzlich wurden die Holzstücke mit einem Stück Draht zum Aufhängen versehen.
Jetzt heißt es noch warten auf das warme Frühjahr, ob die Nisthilfen auch von den entsprechenden Tieren angenommen werden.
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14. Dezember 2011: Rohstoffe, Ressourcen, Recyclingpapier
Dieses Mal kamen die Umweltfüchse wieder an die Ökostation. Begrüßt wurden sie bei feuchtkaltem Wetter mit einer Tasse warmem Tee. Zwei neue Gesichter wurden kurz vorgestellt und die „alten Hasen“ erklärten kurz die Besonderheiten der Ökostation.
Dann ging es auch schon in das heutige Thema, Abfall und Wiederverwertung von Rohstoffen. Zuerst besprachen die Schüler das Mülltrennungssystem in Freiburg, welcher Abfall kommt in welche Tonne, welche Möglichkeiten zur Entsorgung außer den Tonnen gibt es noch (z.B. Recyclinghöfe, Pfandautomaten, Batterieboxen und Handyrücknahme in den Läden, …)? Die Umweltfüchse bekamen die Aufgabe, den Inhalt einer gemischten Mülltonne den verschiedenen Entsorgungsmöglichkeiten zuzuordnen. Dabei gab es den einen oder anderen Aha-Effekt („die Zahnbürste ist doch aus Plastik, warum kommt die dann nicht in den gelben Sack, sondern in den Restmüll?“). Danach wurden drei verschiedene Kunststoffe aus dem gelben Sack und ihre Wiederverwertungsschritte bis hin zum Endprodukt (z.B. Fleecemütze aus ehemaligen PET-Flaschen) unter die Lupe genommen.
Als Hinführung zum praktischen Teil erfuhren die Umweltfüchse noch die unterschiedlichen Produktionswege für ein Schulheft, nämlich einmal aus Zellstoff und einmal aus Altpapier. Auch hier staunte so mancher über die großen Unterschiede z.B. im Frischwasser- und Energieverbrauch mit dem positiven Ausschlag hin zum Heft aus Altpapier.
Dann ging es in die Praxis und die Schüler stellten aus alten Zeitungen eigene Weihnachtskarten her. Nachdem die Zeitungen in kleinste Schnipsel zerrissen und danach mit dem Pürierstab zusammen mit Wasser zu einem Brei verarbeitet wurden, schöpften die Schüler sich mithilfe spezieller Rahmen die Karten selbst. Mit einschlägigen Bildern und Musern verziert entstanden sehr schöne Weihnachtskarten, über die sich dieses Jahr wohl manche Eltern und Großeltern freuen dürfen.
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30. November 2011: Vom Korn zum Brot
Dies Mal kamen die Umweltfüchse an die Ökostation. Nach einer kurzen Begrüßung legten alle gleich so richtig los.
Mit einer kleinen Mühle und Mörsern konnten die Schüler aus Dinkelkörnern Vollkornmehl bereiten.
Nachdem alle mal die Muskeln spielen lassen konnten, wurde mit dem Mehl und weiteren Zutaten ein Brotteig und ein Hefeteig zubereitet.
Aus dem Hefeteig formte eine Gruppe einen Zopf und aus dem Brotteig durfte sich jeder einen kleinen Brotlaib formen.
Das Ganze ging dann in den Grundofen der Ökostation, der schon vorgeheizt war.
Nach ca. 20 Minuten wurden die lecker duftenden Ergebnisse aus dem Ofen geborgen.
Während die Leckereien im Ofen waren, lernten die Schüler die Ökostation näher kennen und am Ende konnten alle den leckeren Zopf geniessen.
Am Ende konnte jeder einen duftenden Brotlaib mit nach Hause nehmen.
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19. Oktober 2011: Thema Apfelsaft an der Mooswaldschule
Das erste Treffen der diesjährigen Umweltfüchse fand in der Außenstelle der Mooswaldschule in der Lortzingschule statt.
Am Anfang stellten sich alle vor. Markus Stickling gab den Schülern einen kleinen Überblick über das Projekt und nannte Beispiele für Themen. Nach der kurzen „Aufwärmphase“ ging es zügig an die heutige Aktion, nämlich Apfelsaft pressen. Die Trotte der Ökostation hatte den Transport zur Lortzingschule gut überstanden und wurde mit vereinten Kräften zusammengebaut und in Betrieb genommen. Zuerst wurden die Äpfel mit Reiben zerkleinert und die so gewonnene Maische in die Trotte gefüllt. Beim Trotten konnten dann alle ein wenig ihre Muskeln spielen lassen und am Ende konnte eine Ernte von 7 l Apfelsaft in die von Frau Matthis mitgebrachten Flaschen abgefüllt werden. Natürlich wurde auch gleich gekostet und das Ergebnis für gut befunden. Als Stärkung gab es dann auch noch Apfelpfannkuchen vom Campingkocher, die allen hervorragend mundeten.
Für den nächsten Termin planen die Schüler eine Fahrt zur Ökostation, um sich dort mit dem Thema Müll auseinander zu setzen.
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8.Mai 2011: Solarenergie an der Tullaschule
An diesem Tag stand bei bestem Wetter das Thema Solarenergie im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler konnten an verschiedenen Stationen Popcorn mit dem Parabolspiegel herstellen oder z.B. mit Fresnel-Linsen ihren Namen in ein Sperrholzbrett brennen. In Solarkochkisten wurde eine Temperatur von über 100 ° C. gemessen. Zum Schluss wurde mit den Schülern diskutiert, was denn an der Schule zum Thema Solarenergie verändert werden könnte und welchen Beitrag die Schüler einbringen könnten. Duie Umweltfüchse werden dazu Vorschläge zusammenstellen.
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8.April 2011: Krokodile und Molche in der Ökostation
Bei Ihrem Besuch der Ökostation betätigten sich die Umweltfüchse der Tullaschule zuerst mal handwerklich, und brachten ihre Schnitzarbeiten zu Ende, die sie beim letzten Treffen angefangen hatten. Mit etwas mehr Übung als beim ersten Mal und mit viel Ausdauer wurden aus den runden Holzstäben tolle Messer, Gabeln, eine Karotte und mehrere Krokodile. Nach Abschluss der Feinarbeit mit Schleifpapier gönnten die Umweltfüchse sich eine kurze Pause. Dann ging es das nächste Thema: Wie sieht es wohl mit der Artenvielfalt im Teich der Ökostation so früh im Jahr aus? Ausgerüstet mit Keschern und Aquarium ging es erst mal auf die Pirsch. Alles was sich in den Keschern bewegte wurde vorsichtig in das bereitgestellt Aquarium verfrachtet, dort einer näheren Untersuchung unterzogen und mit den Kindern bestimmt.
Großer Renner waren die zahlreichen zum Balzen "angereisten" Bergmolche. Hinzu kamen Wassermilben, Mückenlarven, ein kleiner Furchenschwimmer, die bemerkenswerte Fortbewegungsmuster, Farben oder Körperformen aufwiesen.
Die größten Amphibien im Teich, die Frösche, konnten nur aus der mittleren Entfernung beobachtet und belauscht werden, da sie sich immer geschickt in den Ruhebereich des Teiches zurückzogen, wenn ihnen ein Kescher zu nahe kam. Die Umweltfüchse waren in Anbetracht der eher geringen Artenzahl ein wenig überrascht konnten aber verstehen, dass es ja auch noch recht früh im Jahr sei, und die meisten Teichbewohner noch nicht aktiv am Leben unter Wasser teilnehmen, sondern erst nach und nach aus der Winterpause erwachen. Nach diesen Einblicken in die Gewässerökologie machten sich die Umweltfüchse wieder auf den Heimweg in die Schule.
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25. Februar Thema Schnitzen
Am heutigen Freitag trafen sich die Umweltfüchse mit Markus Stickling an der Ökostation. Als Aktionen standen eine ausführliche Feuereinheit und das Schnitzen mit Frischholz auf dem Programm. Bei schönem, aber sehr kaltem Wetter war die erste Aufgabe, ein Feuer zu entzünden, ohne dazu Feuerzeug oder Streichholz zu benutzen. Nach einer kleinen Reise durch die Geschichte des Feuer-Machens gingen die Umweltfüchse mit Feuerstein, Birkenrinde, Holzspänen und anderem Zundermaterial ans Werk. Ziel war, einen vorbereiteten Holzstoß zu entzünden, um auf dem Feuer einen Kessel Wasser zu erhitzen, um Tee zu kochen. Nach einigen schweißtreibenden Versuchen schafften es alle Kleingruppen, ihr Zundermaterial und die Holzspäne zu entzünden und wir konnten nach einiger Zeit den wärmenden Tee genießen.
Nach der Vesperpause ging es daran, aus Rundholzstücken von Haselnuss und Weide mit Muskelkraft verschiedene Holzkunstwerke zu erstellen. Das Spektrum reichte von Messern über Gabeln bis hin zu Krokodilen. Bei manch einem Schüler trieb die Holzbearbeitung die Schweißperlen auf die Stirn und alle arbeiteten mit großem Eifer an ihren Kunstwerken. Dabei ging die Zeit so schnell herum, dass die Fertigstellung der Schnitzarbeiten auf den nächsten Termin verschoben werden musste. Mit einigen Druckstellen an den Händen aber zufrieden mit den Werken des Vormittages machten sich die Umweltfüchse gegen Mittag wieder auf den Heimweg.
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3. Dezember 2010 zum Thema Feuer
Am 03.12. stand für die Umweltfüchse der erste Besuch in der Ökostation auf dem Programm.
Die meisten SchülerInnen kannten die Ökostation noch nicht und deshalb stellte Markus Stickling erst einmal die Besonderheiten der Ökostation vor. Die Schüler erfuhren, das die Ökostation aus vielen natürlichen Baustoffen aufgebaut ist, es gibt Wände aus Lehm, ein Dach aus Baumstämmen aus dem Schwarzwald, eine Wiese auf dem Dach, in den Wänden ist zerrupftes Altpapier und Korkkrümel zur Isolation.
Dann ging es los. Der Projektleiter hatte schon morgens den Lehmofen angefeuert und die Umweltfüchse bereiteten Bratäpfel darin zu. Hierzu wurden die Äpfel entkernt, Nüsse geknackt und gerieben, und die Löcher in den Äpfeln mit den Nüssen, Rosinen und Honig gefüllt und oben mit einem Stück Schokolade abgedeckt. Dann kamen sie in den Ofen. Während die Äpfel im Ofen schmorten, gingen die Umweltfüchse in den Garten der Ökostation und lernten wie man am besten ein Feuer vorbereitet und ohne viel Rauch anzündet. Über dem brennenden Feuer buken die Umweltfüchse dann mit zwei gusseisernen Waffeleisen Waffeln.
Währenddessen brachte Nina, die an der Ökostation ihr freiwillige ökologisches Jahr absolviert die fertigen Bratäpfel mit Hilfe einiger Schüler in den Garten und dort wurde heftig geschmaust.
Nachdem alle mithalfen, die benutzten Utensilien wieder ins Haus zu bringen, hieß es schon wieder Abschied nehmen und allen eine schöne Weihnachtszeit zu wünschen.
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25. November 2010: Thema: Lebensraum Wald
Mit dem neuen Schuljahr startete das Projekt Umweltfüchse mit der 4. Klasse der Tulla Grundschule aus dem Freiburger Stadtteil Brühl-Beurbarung.
Für das erste Treffen mit den neuen Umweltfüchsen von der Tullaschule, hatten wir uns das Thema Wald ausgesucht, da die Schüler sich im Unterricht zurzeit auch damit beschäftigen.
Von der Schule ging es mit der Straßenbahn zur Haltestelle Wonnhalde. Von dort ging es zu Fuß am Haus des Waldes vorbei in den Wald bis zur „Thuja-Hütte“. An der Hütte angekommen wurde erstmal gevespert. Nachdem alle gestärkt waren, (es gab auch noch einen Geburtstagskuchen), beschäftigten sich die Schüler mit diversen Aufgaben und Spielen zum Thema Wald. Dabei schlüpften die Umweltfüchse in verschiedene Rollen. Einmal waren sie z. B. Eichhörnchen und mussten Nüsse verstecken und wieder finden, oder sie stellten als Gruppe einen Baum und seine einzelnen Teile und Funktionen nach und wehrten erfolgreich die Attacke eines riesigen Borkenkäfers in Gestalt von Markus ab.
Nachdem die Umweltfüchse einiges zum Thema Wald erfahren hatten, sammelten sie für ihren Weihnachtsbasar noch die verschiedensten Schätze im Wald. Da wurden Zapfen von Douglasie, Fichte und Kiefer gesammelt, Efeuranken, schön knorrig gewachsene Äste, Moos und vieles mehr wanderte in die mitgebrachten Tüten. Natürlich wurden keinerlei lebenden Pflanzen gesammelt, sondern nur Dinge, die schon am Boden lagen, oder an den frisch gefällten Bäumen hingen.
Dann ging es voll bepackt mit der Straßenbahn wieder zurück zur Schule, wo sich die Schüler erst einmal ein wenig im warmen Klassenzimmer aufwärmen mussten.
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22. Juli 2010: Exkursion Badenova-Stadion
Für den Schuljahresabschluss am letzten Termin der Umweltfüchse steht ein besonderes Hightlight auf dem Programm: der Besuch des Badenova Stadions des SC-Freiburg.
Zunächst wurde die Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach besichtigt. Dort wurden deren Vor- und Nachteile ihr Potenzial und technische Details besprochen. Anschliessend wurde auf der Tribühne über den SC-gefachsimpelt.
Das Beste kam dann zum Schluss: Die Umweltfüchse konnten der ersten Mannschaft beim Training zuschauen und bekamen anschliessend noch Autogramme.
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10. Juni 2010: Solarenergie Experimente
Bei strahlendem Sommerwetter erwartete die Umweltfüchse im Garten der Ökostation ein abwechslungsreiches Programm rund um die Kraft der Sonne.
Nach einer kurzen theoretischen Einführung zum Thema Solar bei dem die Vor- und Nachteile von Solaranlagen, Photovoltaikanlagen, Aufwindkraftwerken und der passiven Nutzung der Sonnenenergie sowie deren Potenzial für die Zukunft besprochen wurden, gab es die Möglichkeit an verschiedenen Stationen zu arbeiten.
Die Schüler konnten selbständig mit Solarmotoren experimentieren und kleine Kunstwerke fertigen. Mit Fresnellinsen, die Sonnenstrahlen bündeln, wurden Namen in Holztafeln gebrannt und es gab die Möglichkeit hungrige Mitschüler mit Gekochtem aus dem Solarbackofen oder dem Parabolspiegel zu versorgen.
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18.Mai 2010: Abfallrecycling
Am Dienstag, den 18.5. fand in der Emil-Gött Schule ein Aktionstag zum Thema Handyrecycling statt. In deutschen Haushalten liegen geschätzte 120 Mio. alte und kaputte Handys ungenutzt herum. Ein großes, ungenutztes Rohstoffaufkommen. In den Handys enthaltene gefährliche Stoffe und wertvolle Metalle sollten nach Ansicht der Schüler recyclet werden.
Um diese alten Handys zu sammeln wurde im Laufe des Vormittags aus vorgefertigten Holzbrettern eine Althandysammelstation für die Schule gebaut. Da für das Aufstellen in der Schule eine Genehmigung durch den Schulleiter notwendig ist, wurde gemeinsam ein entsprechender Brief an den Direktor verfasst.
Zudem haben die Schülerinnen und Schüler Plakate gestaltet. Diese sollen die Mitschüler und Lehrer, dazu bringen möglichst viele Geräte in die Sammelbox zu werfen, damit diese einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden können. Die gsammelten Handys werden an die Deutsche Umwelthilfe weitergeleitet, die wiederum für jedes gesammelte Handy einen Betrag für ein gemeinnütziges Umweltprojekt spendet.
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22.April 2010: Praxis Artenvielfalt
"Wildbienen, Libellen und Co" war der Titel des Projekttages im April an der Ökostation. Dabei wurde die Artenvielfalt der Insektenwelt rund um das Umweltbildungszentrum im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen.
Zunächst wurde von der ganzen Klasse am Beispiel des Spinnennetz-Spiel konkret erlebt weshalb die Vielfalt der Arten wichtig für das ökologische Gleichgewicht eines Biotops ist. Wenn eine einzelne Tier- oder Pflanzenart auf Grund veränderter Umweltbedingungen ausstirbt, kann dies von dem Netz des Lebens noch ausgeglichen werden, wenn jedoch Arten zunehmend aussterben, bricht das empfindsame Netz zusammen.
Im 2. Teil des Projekttags haben sich die Umweltfüchse im Biogarten auf die Suche nach Käfern, Wanzen, Bienen und anderen Insekten gemacht. Diese "Beute" habe die Naturforscher unter die (Becher-) Lupen genommen und unter fachkundiger Anleitung bestimmt und anschliessend wurden die Tiere wieder freigelassen.
Am Wildbienenhotel auf der Wildblumenwiese wurden verschiedene Arten der heimischen Wildbienen beim Nestbau beobachtet. Mit den Schülern wurde die grosse Bedeutung der Insekten bei der Bestäubung und in der Nahrungskette besprochen.
Zum Abschluss konnten die Umweltfüchse mit Keschern und Binokularen die Insektenwelt im Teich der Ökostation erforschen.
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16.März 2010: Thema: Lebensraum Wald
Pünktlich zum Frühjahrsanfang stand für die Umweltfüchse die erste große Exkursion des Jahres auf dem Programm. Nach der ersten Unterrichtsstunde wurden sie vom Projektleiter an ihrer Schule abgeholt und bei herrlichem Frühlingssonnenschein wanderte die Gruppe in den nahegelegenen Wald bei Zähringen.
Auf verschlungenen Pfaden wurde ein Vesperplatz im Unterholz der sonnigen Eichhalde erreicht. Unterwegs wurde die heimische Tier- und Pflanzenwelt untersucht und die Fragen der Schüler besprochen. Nach dem Vesper erforschten die Schüler die Umgebung und es war Zeit für Spaß und Spiele sowie für Informationen über die Geschichte des Waldes und die Funktionen des Waldes für den Menschen.
Nach einem kurzen Stop am Waldspielplatz am Altbach kehrte die Gruppe gegen Mittag müde aber zufrieden in die Zivilisation des Klassenzimmers zurück.
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28.1.2010: Recyclingpapier; Urwaldschutz; Nistkästen aufhängen
Am Donnerstag, den 28.1. wurden die Umweltfüchse erstmalig vom Projektleiter in ihrer Schule besucht. Das Thema des Tages war Papierproduktion und Papierverbrauch.
Zunächst wurde im Klassenzimmer gemeinsam überlegt, wo und in welchen Formen den Schülern Papier im Alltag begegnet. Anschließend wurde in einem Vortrag gezeigt, wie die Zellstoffindustrie in Nord- und Südamerika durch Abholzung von Primärwäldern einzigartige Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten und Gebiete der dort lebenden Ureinwohner zerstört. In der anschließenden Diskussion wurden alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten entwickelt, um zum Schutz der Ressource Wald beizutragen.
Der zweite Teil des Vormittags wurde damit verbracht die Nistkästen, die beim vorigen Termin in der Ökostation von den Schülern gebaut wurden, auf dem Schulgelände aufzuhängen.
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20.11.2009: Thema Stadtökologie
An diesem Freitag besuchten die Umweltfüchse der Emil-Gött-Schule zum ersten mal im Rahmen des Projekts die Ökostation. Alle Angebote fanden im Biogarten der Ökostation statt. Dort waren drei Arbeitsstationen aufgebaut, an denen die Schüler handwerklich für den Naturschutz tätig werden konnten.
Nach einer kurzen Einführung zum Naturschutz in der Stadt wurde diskutiert mit welchen Maßnahmen denn Schüler und Schulen zur Stadtökologie beitragen können. nachdem alle Stationen vorgestellt wurden, konnten die Schüler zwischen dem Bau von Meisennistkästen, der Herstellung von Naturfarben und dem Bau einer Winterstätte für Igel wählen.
Während der Gruppenphase werkelten die Schüler mit Begeisterung an ihren Aufgaben. Anschliessend präsentierte jede Gruppe den anderen stolz ihre Arbeitsergebnisse. Der Meisenkasten wurde noch mit den Naturfarben angemalt und in einem Apfelbaum im Biogarten aufgehängt.
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13. Oktober 2009: Lebensraum Streuobstwiese / gesunde Ernährung
Im Schuljahr 2009/2010 startete das Projekt Umweltfüchse mit einer neuen Klasse. Die Schüler besuchen die fünfte Klasse der Emil-Gött Hauptschule in Zähringen. Ein Großteil der Schüler stammt aus Familien mit Migrationshintergrund. Verständnisprobleme in der deutschen Sprache gibt es allerdings kaum.
Zu Beginn des Schuljahres wurden einige Kinder aus Förderschulen integriert. Die Klasse hat insgesamt 20 Schüler, davon 11 Jungen und 9 Mädchen. Der engagierte Klassenlehrer Fabian Vogt betreut das Projekt Umweltfüchse seitens der Schule. Er ist seit drei Jahren an der Emil-Gött-Schule aktiv: „Außerschulische Aktivitäten wie das Projekt ‚Umweltfüchse’ sehe ich als große Bereicherung, da die Kinder tolle Impulse bekommen und vielseitige Erfahrungen sammeln.“
Am Dienstag, den 13.10. fand für die neuen Umweltfüchse der Emil-Gött-Schule der erste Projekttag des Schuljahres statt. Am Vormittag wurden die Schüler der Klasse 5 vom Projektleiter der Ökostation an der Schule abgeholt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr die Gruppe an die Endhaltestelle der Linie 3 im Vauban. Von dort aus führte eine etwa zwanzigminütige Wanderung zu einer Streuobstwiese auf dem Schönberg. Um sich gegenseitig kennen zu lernen wurde dieser Starttermin als Doppeltermin geplant.
Dort angekommen wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe vom Projektleiter anhand anschaulicher Beispiele vor Ort eine Einführung in die Ökologie einer Streuobstwiese bekam und anschließend mögliche Projektperspektiven für das kommende Schuljahr diskutierte, begann die andere Gruppe unter Leitung von Herrn Vogt Äpfel zu sammeln und mit Küchenmessern und Handreiben zu zerkleinern. Nach einer halben Stunde wechselten die Gruppen. Schließlich wurde die Klasse wieder vereint und die Schüler stellten aus den vorbereiteten Äpfeln mit einer traditionellen Obstpresse selbst Apfelsaft her.
Abschließend wurde der fertige Saft bei Sonnenschein gemeinsam in gemütlicher Runde genossen. Am Nachmittag gingen die Schüler wieder zurück zur Schule
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10. Juli 2009: Gewässererkundung am Flückiger See
An diesem Freitag fand für die Umweltfüchse der Klasse Sieben der letzte Projekttag statt.
Bereits seit Beginn des Projektes vor nunmehr eineinhalb Jahren wurde von Seiten der Teilnehmer immer wieder der Wunsch geäußert mit Tretbooten in den Flückigersee zu stechen.
Zum Projektabschluss war es dann endlich so weit. Es wurden drei Boote gechartert und die Umweltfüchse fuhren bei dicken Wolken und stürmischem Wind los. Nach kurzer Zeit gab es einen heftigen Regenschauer aber selbst dieser konnte die Freude der Schüler nicht schmälern. Nach einer Dreiviertelstunde legten sie wieder unbeschadet am Bootssteg an.
Ein unvergessliches Naturerlebnis sorgte für einen gelungen Abschluss der ersten Phase des Umweltfüchse Projektes.
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12. Juni: Solarexperimente und Papierschöpfen
Der vorletzte Termin für die Umweltfüchse fand in der Ökostation statt. Aufgrund des schönen Wetters konnten wir den Vormittag im Biogarten der Ökostation verbringen. An diesem Tag wurden den Schülern viele kleine Besonderheiten aus dem umweltpädagogischen Spektrum der Ökostation angeboten.
Aus den insgesamt 4 Themenstationen konnten die Schüler nach Interesse frei wählen. Im Angebot stand eine Lehmwerkstatt, Papierschöpfen, Solarexperimente ebenso wie Handwerkliche Angebote mit Holz.
Regionale und saisonale Ernährung fanden durch die Herstellung Erdbeerquarks Beachtung den wir uns alle zum Abschluss des Vormittags schmecken ließen.
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15. Mai 2009: Erneuerbare Energien und Wald
Exkursion zu den Windrädern an der Holzschlägermatte am Schauinsland und anschließende Wanderung zur Talstation.
Morgens um 9 Uhr trafen sich die Umweltfüchse in Begleitung ihrer Lehrerin mit dem Projektleiter der Ökostation an der Talstation des Freiburger Hausbergs. Mit der Schauinslandbahn schwebten sie dem Gipfel entgegen. An diesem Tag stand eine Wanderung zur Talstation auf dem Programm, bei der sie viel über den Wald und die Landschaften unserer Region lernen konnten.
Die klimatischen Besonderheiten der Bergwelt wurden dank Kälte und Nieselregen am eigenen Leib erfahren, was zunächst etwas auf die Stimmung drückte.
Im Laufe der Wanderung beruhigte sich das Wetter und die Stimmung besserte sich merklich.
Nach etwa dreieinhalb Stunden kehrten dann alle erschöpft aber stolz den ungewohnt weiten Weg geschafft zu haben wohlbehalten zur Talstation zurück.
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24. April 2009: Artenschutz und Biodiversität
An diesem sonnigen Freitag trafen wir uns um 9 Uhr am Mundenhof. Zu Beginn wurde die Bedeutung des angrenzenden Rieselfelds als Naturschutzgebiet besprochen. Anschließend wurden die Verhaltensweisen der verschiedenen Tierarten in den Gehegen beobachtet. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir viele Jungtiere sehen und einige auch berühren.
Auf dem Rückweg gab es noch eine Gesprächsrunde über Artenvielfalt und wie man selber zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen kann.
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13. März 2009: Thema Wasser im Kino Friedrichsbau in Freiburg
Am Freitag, den 13. März ging es für die Umweltfüchse in des Friedrichsbau. Dort wurde im Rahmen der Schulkinowoche die österreichische Dokumentation „Über Wasser“ gezeigt. Der Film stellt die existenzielle Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit dar. In drei Geschichten werden Flut, Wasserknappheit und Wasserverschmutzung thematisiert. Ein Thema, das zum Nachdenken anhält und anschließend mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert wurde.
Über den Film gibt es auch umfangreiches Unterrichtsmaterial(1,22 MB) , das im Original über das Bundesumweltministerium bezogen werden kann.
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10. Juli 2008: Logo Entwicklung
Am Donnerstag den 10 Juli erhielten die Schülerinnen und Schüler Besuch von Herrn Kaiser von einem Freiburger Grafikbüro. An diesem Vormittag hatten die Schüler Gelegenheit sich an der Entwicklung des Logos zu beteiligen. Nach einer Einführung durch Herrn Kaiser und durch die Klassenlehrerin Frau Vitek machten sich die Schüler an die Arbeit und zeichneten Entwürfe und Bilder, die ihnen nach freier Assoziation zum Thema Umwelt und Füchse in den Sinn gekommen waren. In dem nächsten Schritt werden von dem Grafikbüro aus den Schülermaterialien Vorschläge für das zukünftige Logo für das Projekt Umweltfüchse entwickelt.
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Logo Ergebnis
Über die Sommerferien hatte sich Herr Kaiser Zeit genommen, das zukünftige Logo der Umweltfüchse zu entwickeln. Ausgehend von den Ideen und Zeichnungen der Schülerinnen und Schüler präsentierte er 3 Entwürfe. Ökostation, Schule und die Fa. Jaka sprachen sich bei einer gemeinsamen Sitzung einheitlich für das hier zu sehende Logo aus.
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Wald erleben - Wald entdecken
Umweltfüchse Aktionstag 8.Juli.2008
An diesem Aktionstag drehte sich alles ums Thema Wald. Um 9:00 Uhr holte der Projektleiter die Schülerinnen und Schüler von ihrem Klassenzimmer in der Turnseeschule ab. Die Klassenlehrerin und einige Schüler waren an diesem Tag krank, so dass sich eine kleine Gruppe von 10 Schülern und einem Betreuer mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zum Sternwaldeck machte. An der Haltestelle der Strassenbahn wurde zuerst das Hohlbein-Pferdchen begutachtet.
Von dort aus ging es auf Anregung einer Schülerin zur Wonnhalde. Auf dem etwa 1,5 km langen Weg wurden Themen wie Waldgeschichte und Funktionen des Waldes angesprochen. Außerdem wurde über die Tiere des Waldes und über Jagdproblematik gesprochen und Frassspuren gesucht.
Für die interessierten Naturforscherinnen und Naturforscher gab es noch das Angebot einige Baumarten näher kennen zu lernen und diese anhand der Blätter, der Rinde und der Baumgestalt zu bestimmen.
An der Wonnhalde wurde eine gemeinsame Pause gemacht und nach einer halben Stunde Freispielzeit musste auch schon der Rückweg angetreten werden.
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Mit der Sonne kochen an der Ökostation
Die Umweltfüchse waren am 24. Juni in der Ökostation zu Gast. Es war geplant, in der Solarkochkiste Tomaten-Käsebaguettes mit Kräutern aus dem Biogarten, und zum Nachtisch Popcorn vom Parabolspiegel herzustellen. Vor dem Hintergrund des voranschreitenden Klimawandels sollte den Schülern die Kraft der Sonne als regenerative Energiequelle verdeutlicht werden.
Leider war es bewölkt und so konnten die Schüler auch eine Schwachstelle der Nutzung von Solarstrom erleben. Um die ungleichmäßige Stromlieferung von erneuerbaren Energien wie Sonnenenergie und Windenergie auszugleichen benötigt man einen Energiemix, bei dem auch andere regenerative Energieträger die fehlende Strommenge erzeugen können. Das Popcorn wurde also statt dessen mit Hilfe von Biomasse über dem offenen Feuer im Garten geröstet. Da in der kürze der Zeit der große Kachelofen mit den Holzscheiten nicht angeheizt werden konnte, wurden die selbstbelegten Baguettes im Gasherd in der Küche überbacken. Ab Sommer 2008 wird in der Ökostation übrigens statt mit Erdgas alles mit Biogas geheizt und gebacken. Zum Abschluss wurden die Köstlichkeiten im Biogarten mit Genuss gevespert.
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Exkursion zur Wasserkraftanlagen Volk AG in Gutach
Am 6. Mai 2008 stand das Thema Wasserkraft auf dem Stundenplan. Im Rahmen einer Exkursion wurde die Firma Wasserkraft Volk AG in Gutach im Elztal besucht. Den Schülerinnen und Schülern wurde von einem Mitarbeiter die verschiedenen Schritte der Herstellung der Turbinen erläutert.
Mächtig beeindruckend waren die riesigen Montagehallen und die eigenen Wasserturbinen aus denen die Fabrik einen Teil ihres Energiebedarfs deckt. Dazu wird teilweise Wasser aus der Elz über 900 m oberhalb der Fabrik aus dem Fluss ausgeleitet, und nach durchleitung durch die Turbine wieder in die Elz eingeleitet. Detailbericht folgt noch.
Fotos: Schülerfotos: Ökostation, WKV-Bild: Wasserkraft Volk AG
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Frühlingsaktion im April 2008
Am 15. April wurde die 6. Klasse an der Ökostation betreut. Die Schülerinnen und Schüler konnten frische Frühlingskräuter wie z.B. Bärlauch im Biogarten sammeln haben diese anschließend zu einem Frühlingsquark verarbeitet. Mit einem selbstgepflückten und aufgebrühten Frühlingstee aus Pfefferminze, Zitronenmelisse und Thymian wurde das 2. Frühstück abgerundet - es blieb nichts übrig. In einer 2. Aktion wurden Nisthilfen für Wildbienen gesägt und gebohrt.
Mehrere Schüler haben berichtet, dass die im Februar gefertigten Nistkästen für Meisen schon teilweise Bewohner haben: "in einem unserer Nistkästen wohnt ein kleiner Vogel mit braunem Kopf", so eine Schülerin. Diese Meisenkästen hängen am Schulgebäude und können von den Schülern täglich beobachtet werden.
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Dreisamerkundung im März 2008
Am 19. März stand die Dreisam im Mittelpunkt des Vormittages. Die Dreisam fließt in unmittelbarer Nähe an der Lessing Förderschule vorbei und kann über beidseitige Uferwege erkundet werden. Die Schüler haben die Gewässerökologie erforscht und haben Einblicke in die Vielfältigkeit des Lebensraumes Wasser erhalten. Es wurden z.B. Larven von Eintagsfliegen, verschiedene Schnecken und andere Insektenlarven mit ihren besonderen Anpassungen an das Fließgewässer als Lebensraum gefunden.
Die besondere Bedeutung des Trinkwassers in unserer Region sowie in den Ländern des Südens (Viele Menschen z.B. auf dem Afrikanischen Kontinent haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser) wurde mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Die Schüler konnten ihre vielfältigen Kenntnisse und Erfahrungen zu diesem Thema in die Diskussion einbringen.
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Projektziele
In diesem Modellprojekt sind die Projektziele auf 2 parallelen Ebenen konzipiert. Bei der 1. Ebene steht der Schulpartner im Mittelpunkt. Im Rahmen einer Expertenbefragung für dieses Modellprojekt wurde deutlich, dass Förder- und Brennpunktschulen insbesondere an einer kontinuierlichen Betreuung von Schülergruppen über einen längeren Zeitraum bei konstantem Betreuungspersonal gelegen ist. Das Hauptprojektziel liegt deshalb auf einer das Schuljahr begleitenden, natur- und umweltpädagogischen Betreuung einer Schülergruppe zu verschiedenen Jahreszeitenthemen.
Die 2. Projektebene bietet den 3 Partnern die Möglichkeit sich auch untereinander zu vernetzen. So können z.B. Schülerinnen und Schüler ein Praktikum in der Ökostation oder bei der Fa. jaka machen, Jaka kann die Räumlichkeiten der Ökostation für Informationsveranstaltungen nutzen, die Ökostation kann sich beispielsweise betriebswirtschaftlich von jaka OHG beraten lassen und ihrerseits eine Energie- und Umweltberatung für die Fa. jaka anbieten. Weitere Optionen sind perspektivisch denkbar.
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Projektinhalte
Im Mittelpunkt des Modellprojektes steht die natur- und umweltpädagogische Betreuung der Schülerinnen und Schüler.
Im Verlauf der Jahreszeiten wird die 6.Klasse der Lessing Förderschule an der Schule oder an der Ökostation oder an externen Lebensräumen wie z. an der Dreisam über ein ganzes Schuljahr hinweg betreut.
Je nach Alter, Interessen und Jahreszeit stehen Naturerlebnisangebote, Umweltschutzthemen oder Energie- und Klimaschutz und Ressourcen schonendes Verhalten als Themenschwerpunkte der Betreuung an. Das Themenspektrum wurde auf der ersten Veranstaltung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und mit der Lehrerin entwickelt. Besondere Berücksichtigung gilt dem Themenfeld Wasser, da es das Leitthema 2008 im Rahmen der Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist.
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Betreuung
Die Lessing Förderschule wurde gezielt von der Ökostation angesprochen, da bereits verschiedenen Klassen in den letzten Jahren die Ökostation mehrfach zu Projekttagen besucht haben. Die Betreuungsfrequenz beträgt einen Termin im Monat, um alle Jahreszeiten abdecken zu können. Die genauen Termine wurden mit der Schule abgesprochen. Die Betreuung kann an der Ökostation/ Biogarten, an der Schule oder an externen Orten (Gewässer, Wald, Wiese, ) stattfinden und dauert in der Regel 2 Stunden. Exkursionen zu Betrieben mit regenerativen Energieerzeugungsanlagen sind auch möglich.
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Spendenprojekt
Das Modellprojekt ist ein reines Spendenprojekt und wird durch eine Spende seitens der Firma jaka OHG ermöglicht .
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Projektlaufzeit
Der Projektstart war am 19. Februar 2008 an der Ökostation. Das Projekt war zunächst bis Ende 2008 befristet (10 Termine). Die Fortführung im Schuljahr 2008/2009 ist gesichert. Eine Ausweitung auf weitere Schulen wird angestrebt.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung
Durch das Kultusministerium wurde das Projekt Umweltfüchse als Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg anerkannt und darf das nebenstehende Logo führen.
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