Themen der Ökostation
UN Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)
| Dekade-news | |
(1) Ausgewählte Informationen zur Dekade BNE werden aktuell hier ergänzt |
| Nachhaltigkeit | |
(2) Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen |
| Johannesburg | |
(3) Die Vereinten Nationen beschlossen 2002 für die Jahre 2005 bis 2014 eine Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (Education for sustainable Development - ESD) auszurufen. |
| Bildung für Nachhaltige Entwicklung | |
(4) Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist es, den Menschen heute die nötigen Kompetenzen und Einstellungen zu vermitteln, die dazu beitragen dass auch künftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden. |
| Dekade Projekte | |
(5) Nachhaltigkeit lässt sich nur dezentral realisieren. Die Anerkennung offizieller Dekadeprojekte durch die Deutsche UNESCO Kommission stellt diesen Gedanken in den Mittelpunkt. |
| Die Blaue Schatzkiste | |
(6) Die Ökostation hat bundesweit als eine der ersten Einrichtungen für das Kinder-Eine-Welt Projekt "Die Blaue Schatzkiste" die Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt erhalten. |
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(1) Aktuelle Informationen zur Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung
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28.7.2011: Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung
Das Umweltministerium hat ein das Programm "Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung" für gemeinnützige Initiativen forgesetzt. Das Förderprogramm (20 KB) Förderprogramm hat die Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen
zum Ziel, die im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" einen Beitrag dazu leisten
wollen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen,
wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen.
Im Rahmen des Förderprogramms können einzelne Bildungsprojekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Anträge sind bis zum Dienstag, 17. Oktober 2011 an die Landesanstalt für Umwelt, Messungen
und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) Agenda-Büro, Frau Monika Schempp, Griesbachstraße 1, 76185 Karlsruhe und/oder per E-Mail als Word-Datei einzureichen.
1.6.2011: Ausschreibung: „Erziehung für nachhaltige Entwicklung“
"Die Baden-Württemberg Stiftung und die Heidehof Stiftung sehen in der Förderung von Umweltbewusstsein und Eigenverantwortung von Kindern eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und werden deshalb Modellprojekte in diesem Bereich fördern. Zielgruppe sind Kinder im Alter zwischen 3 und 8 Jahren. Es stehen insgesamt 1 Mio Euro zur Verfügung. Nach dem Prinzip „Nachhaltigkeit vorleben und aktiv erlernen" sollen Kinder für Belange des Naturschutzes, des Biodiversitätserhalts, der Umweltvorsorge und der nachhaltigen Entwicklung sensibilisiert werden und letztlich Umweltbewusstsein erlangen". Die Ausschreibung ist ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation
mit der Heidehof Stiftung.
Die Anträge sind bis spätestens 31. Juli 2011 (Ausschlussfrist) einzureichen bei der
Universität Stuttgart, Abt. für Technik- und Umweltsoziologie, c/o DIALOGIK gGmbH
Frau Dr. Marlen Schulz, Seidenstraße 36, 70174 Stuttgart, Tel. 0711 358 52 166 oder 0160 164 33 46, Email: schulz@dialogikexpert.de.
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10.12.2010: Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg hat ein neues Programm
"Förderung beispielhafter Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung" für gemeinnützige Initiativen
in Höhe von 150.000 Euro aufgelegt. Das Förderprogramm (20 KB) Förderprogramm hat die Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen
zum Ziel, die im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" einen Beitrag dazu leisten
wollen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen,
wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen.
Im Rahmen des Förderprogramms können einzelne Bildungsprojekte mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden.
Anträge (76 KB) sind bis zum Dienstag, 15. März 2011 an die Landesanstalt für Umwelt, Messungen
und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) Agenda-Büro, Frau Monika Schempp, Griesbachstraße 1, 76185 Karlsruhe und/oder per E-Mail als Word-Datei einzureichen.
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10.6.2010: "Globalisierungs-Gutachten des Nachhaltigkeitsbeirates"
Der Nachhaltigkeitsbeirates (NBBW) empfiehlt der Landesregierung, im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in zehn Handlungsfeldern (z. B. Bildung für nachhaltige Enwicklung, Verkehr, Energie) nach dem Prinzip der Doppelstrategie tätig zu werden. Damit ist die Verbindung von regionaler und globaler Perspektive gemeint. Bei Aktionen im Land soll möglichst immer die Anwendbarkeit auf Entwicklungs- und Schwellenländer mitgedacht werden. Im Bereich der BNE sollten u.a. "vermehrte Anstrengungen zur Anhebung des Bildungsniveaus im eigenen Lande (unter Berücksichtigung der Pisaergebnisse)" unternommen werden. Das Globalisierungs Gutachten (210 KB) gibt es kostenlos beim Nachhaltigkeitsbeirat
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19.3.2010: "Handbuch für die außerschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Die landesstiftung baden-Württemberg hat für das abgeschlossenen Förder-Programmeine eine Projektdokumentation mit dem Titel "Zukunft gestalten - Nachhaltigkeit lernen. Handbuch für die außerschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung" veröffentlicht. Die Broschüre (2,5 MB), ist bei der Landesstiftung kostenlos erhältlich.
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23.7.2009: Bundeskabinett verabschiedet Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung halten zunehmend Einzug ins deutsche Bildungssystem. Unter anderem dokumentieren rund 1000 Beispiele guter Praxis in ganz Deutschland diesen Fortschritt. Das ist das Fazit eines Berichtes zur BNE (6,2 MB), den das Bundeskabinett heute in Berlin verabschiedet hat.
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10.5.2009: Internationale Halbzeitkonferenz der Dekade BNE verabschiedet die "Bonner Erklärung"
Auf der internationalen Halbzeitkonfrenz zur weltweiten UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde von den Delegierten aus 150 Ländern die "Bonner Erklärung zur Dekade BNE" (85 KB) verabschiedet.
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15.4.2009: Bayrischer Aktionsplan BNE verabschiedet
Im Bayrischer Aktionsplan BNE (4 MB) stehen die Perspektiven in der außerschulischen Umweltbildung auf Grün:
´"Die innovativen Strukturen der außerschulischen Umweltbildung in Bayern sind zu einer tragenden Säule der Bildung für nachhaltige Entwicklung geworden und müssen gesichert sein, wenn in Zukunft die Brücken zu den Bildungsakteuren in den ökonomischen und sozialen Bereichen der Nachhaltigkeit sowie zum Globalen Lernen weiter aufgebaut werden sollen. Dazu sind die "Leistungsfähigkeit und Kapazität der Umweltbildungseinrichtungen zu stärken, die hohe Qualität der außerschulischen Umweltbildung zu sichern und auszu bauen und die Umweltstationen und andere Umweltbildungseinrichtungen als Zentren für Bildung für nachhaltige Entwicklung weiterentwickeln und fördern...".
Die Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung halten zunehmend Einzug ins deutsche Bildungssystem. Unter anderem dokumentieren rund 1000 Beispiele guter Praxis in ganz Deutschland diesen Fortschritt. Das ist das Fazit eines , den das Bundeskabinett heute in Berlin verabschiedet hat.
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25.3.2009: Fortschreibung des Aktionsplanes Bildung für nachhaltige Entwicklung Baden-Württemberg
Der neue Aktionsplan 2009 Bildung für nachhaltige Entwicklung in baden-Württemberg (3,7 MB) wurde heute veröffentlicht. Danach sollen die Rahmenbedingungen der BNE durch verschiedene Maßnahmen verbessert werden in dem z.B. die Koordinierungsstelle der Dekade im Sinne der Partizipation dauerhaft durch eine staatliche und nichtstaatliche Koordinierung gesichert wird, das Netzwerk Nachhaltigkeit lernen dauerhaft mit einem angemessenen Budget ausgestattet wird, für die Umsetzung des Aktionsplanes von der
Landesregierung in allen Bildungsbereichen der BNE für staatliche und nichtstaatliche Akteure finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.
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16.12.08: BNE Gutachten des Nachhaltigkeitsbeirates Baden-Württemberg
Das Gutachten des Nachhaltigkeitsbeirates zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg wurde heute veröffentlicht.
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28.11.08: Neues BNE-Journal zum Thema Öffentlichkeitsarbeit erschienen
Die aktuelle Ausgabe des BNE-Journals widmet sich dem Thema Öffentichkeitsarbeit. Diese Ausgabe gibt einen Überblick dazu wie Medien als Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit für Themen der Nachhaltigkeit und insbesondere Bildung für nachhaltige Entwicklung genutzt werden können. das komplette BNE Journal November 2008 steht unter
www.bne-portal.de.
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10.11.08: Weltbericht „Bildung für alle“ 2008
Die offizielle Kurzfassung (1,91 MB) des Weltberichtes „Bildung für alle“ 2008 wird von der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. (DUK) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) herausgegeben. Hintergrund: Auf dem Weltbildungsforum in Dakar/Senegal
im April 2000 verabschiedeten 164 Staaten den Aktionsplan „Bildung für alle“ (Education for All, EFA), dessen sechs Ziele bis 2015 erreicht werden sollen. Die Ziele 2 und 5 sind auch in die Millenniums-Entwicklungsziele eingegangen.
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9.10.08: Workshop Zukunft gestalten: BNE - Eine zentrale Themen- und Aufgabenstellung für die Schule
Seminar für Lehreinnen und Lehrer an weiterführenden Schulen. Veranstalter sind das EPIZ Reutlingen, die Umweltakademie, sowie das Umwelt- und das Kultusministerium. Das Detailprogramm steht im Seminarflyer. Veranstaltungsort ist Ludwigsburg. Der gleiche Workshop findet am 21.10.08 in Karlsruhe statt.
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25.9.08: Nationaler Aktionsplan für Deutschland zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005–2014
Hauptziel des Aktionsplanes zur UN-Dekade ist es, den Gedanken der nachhaltigen
Entwicklung in allen Bereichen der Bildung in Deutschland zu verankern. Herausgeber sind die Deutsche UNESCO-Kommission e. V. und das Nationalkomitee UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
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19.09.08: Baden-Württembergischer Newsletter "Infodienst Nachhaltigkeit Lernen" erschienen
Im neuen "Infodienst Nachhaltigkeit Lernen" werden aktuelle Veranstaltungen, Themen, Wettbewerbe und Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit lernen aus Baden-Württemberg zusammengestellt. Der Newsletter erscheint einmal im Quartal und kann über die Koordinationsstelle bezogen werden. Er wird in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium, der Stiftung Naturschutzfonds und den Verbänden des Netzwerken Nachhaltigkeit Lernen erstellt und erscheint ab Januar 2009 jedes Quartal.
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1.08.2008: Der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung
"Der Orientierungsrahmen (1,9 MB) für den Lernbereich Globale Entwicklung ist ein Bezugsrahmen für die Entwicklung von Lehrplänen und schulischen Curricula, für die Gestaltung von Unterricht und außerunterrichtlichen Aktivitäten". Die Veröffentlichung ist ein gemeinsames Projekt der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ). Weitere Informationen stehen hier www.gc21.de/KMK-BMZ
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1.3.2008: BNE in den Orientierungsplänen
Die Studie von Prof. Dr. Stoltenberg unterucht den Stellenwert der BNE in den
Orientierungsplänen für den Elementarbereich in den Bundesländer
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3.06.2007: BNE in den EU-Bildungsprogrammen
Bestandsaufnahme
zum Stellenwert der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in den EU-Bildungsprogrammen -
Best-Practice-Projekte für BNE aus EU-geförderten Bildungsprogrammen" Studie des Institutes für Umweltkommunikation
im Auftrag der Deutschen UNESCO-Kommission, Lüneburg, Mai 2007
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Dekade-news 10.10.06: Wiederbewerbung bereits ausgezeichneter Dekade-Projekte
Ende 2006 läuft die erste Auszeichnungsrunde für die Projekte, die eine Auszeichnung für 2005/2006 in der Allianz "Nachhaltigkeit Lernen" erhalten haben aus. Ab 2007 dürfen diese nicht mehr als offizielle Projekte der UN-Dekade gelten. Falls die ausgezeichneten Projekte fortgeführt werden, so ist eine Wiederbewerbung seitens des Nationalkomitees zur UN-Dekade ausdrücklich erwünscht. Dabei müssen dann Entwicklungsfortschritte in Bezug auf die vier strategischen Ziele des Nationalen Aktionsplans sowie auf die Ergebnisse aus der ersten Projektphase erkennbar sein. Die Erhebungsbögen für die Erst- und Wiederbewerbungen sowie die Kriterien stehen jeweils aktuell unter
www.dekade.org
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Der nächste Einsendeschluss für Projektanträge für den Auszeichnungszeitraum 2007/2008 ist der 15. Dezember 2006. Die Auszeichnungsveranstaltung 2007 wird im Rahmen der didacta Bildungsmesse vom 27.2. - 3.3.2007 in Köln stattfinden (www.didacta-koeln.de).
Alle weiteren Informationen bei:
UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", Berliner Arbeitsstelle beim Vorsitzenden des Nationalkomitees, Heidi Consentius, Arnimallee 9, D-14195 Berlin richten
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Dekade-news 1.10.06: Förderprogramm "Zukunft gestalten - Nachhaltigkeit lernen"
Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat in Kooperation mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg das Förderprogramm "Zukunft gestalten – Nachhaltigkeit lernen" aufgelegt. Ziel des Programms ist es, Bildungsmaßnahmen gemeinnütziger Initiativen zu unterstützen, die im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ einen Beitrag dazu leisten wollen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Entwicklung unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen.
Die Förderung erfolgt grundsätzlich in Form einer einmaligen, zweckgebundenen Zuwendung in Höhe von bis zu 80 % der als förderfähig anerkannten Kosten, maximal 20.000 € je Antragsteller. Alle weiteren Informationen stehen im Förderprogramm. Ansprechpartnerin fuer alle weiteren Fragen ist die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), Agenda-Büro, Griesbachstr. 1, 76185 Karlsruhe, www.lubw.baden-wuerttemberg.de an die auch die
Anträge zu richten sind.
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(2) Nachhaltige Entwicklung
Nachhaltigkeit ist eine Entwicklung, "die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen" - so definierte die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter Leitung der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland 1987 den Begriff Nachhaltigkeit. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und ökonomische Leistungsfähigkeit sind gleichrangige Ziele des Konzeptes.
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(3) Johannesburg und die UN Dekade
Am 20. Dezember 2002 beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen auf Empfehlung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg, für die Jahre 2005 bis 2014 eine Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (Education for sustainable Development - ESD) auszurufen. Ihr Ziel ist es, durch Bildungsmaßnahmen zur Umsetzung der in Rio beschlossenen und in Johannesburg bekräftigten Agenda 21, Kapitel 36, beizutragen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern.
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(4) Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK)
Die Deutsche UNESCO-Komission (DUK) ist das nationale Gremium der UNESCO in Deutschland. Sie hat mit der "Hamburger Erklärung" weitreichende Empfehlungen für einen nationalen Aktionsplan zur Weltdekade beschlossen. In der Erklärung heißt es: "Die Deutsche UNESCO-Kommission fordert alle Verantwortlichen in Bund, Ländern und Gemeinden sowie interessierte Institutionen der Wirtschaft, Einrichtungen von Forschung und Lehre und der Zivilgesellschaft auf, sich zu einer 'Allianz Nachhaltigkeit lernen' zusammenzufinden, um einen gemeinsamen Aktionsplan für die Dekade zu entwickeln und Programme und Koordinationsmechanismen für dessen Umsetzung zu schaffen." So ist es auch Aufgabe der DUK, dafür Sorge zu tragen, dass die für 2005 ausgerufenen Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Deutschland umgesetzt wird. Zur konkreten Umsetzung der Ziele der Weltdekade hat die DUK im Mai 2004 ein deutsches Nationalkomitee einberufen.
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(5) Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Die Lebensweise in den Industrieländern ist durch hohen Konsum, hohe Ressourcennutzung, hohen Energieverbrauch, hohes Verkehrsaufkommen und hohe Abfallmengen geprägt. Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung muss daher an den derzeitigen Lebensstilen unserer Gesellschaft angeknüpfen. Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung stellt die engen Beziehungen, die zwischen Lebensstil, Umweltqualität und einer gerechten Verteilung der Ressourcen bestehen, in den Vordergrund. Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, den Menschen die nötigen Kompetenzen und Einstellungen zu vermitteln, dass auch künftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden. Dabei spielt auch die internationale Gerechtigkeit eine wichtige Rolle.
Das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, dem Einzelnen Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihm ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft gemeinsam mit zu gestalten. Komponenten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen, sind nach de Haan:
* vorausschauend denken können
* weltoffen und neuen Perspektiven zugänglich sein
* themenübergreifend (interdisziplinär) denken und agieren können
* aktiv teilnehmen (partizipieren) können
* an der Nachhaltigkeit orientiert planen und agieren können
* Eingühlungsvermögen (Empathie), Engagement, Solidarität zeigen können
* sich und andere motivieren können
* individuelle wie kulturelle Leitbilder reflektieren können
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Nationaler Aktionsplan
Mit einem
Nationalen Aktionsplan (NAP)
wird der Gedanke der nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen in Deutschland verankert. Bestehenden Aktivitäten werden weiterentwickelt und in der Praxis breit umgesetzt. Die dezentralen Akteure werden vernetzt und die internationale Kooperation wird ausgebaut werden. "Vor allem die öffentliche Wahrnehmung der Bildung als Motor für eine nachhaltige Entwicklung muss verbessert werden", sagte Kasparick, Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Eröffnungsveranstaltung zur Dekade am 13. Januar 2005 in Mainz. Das BMBF unterstützt die koordinierenden Aktivitäten der Deutschen UNESCO-Kommission innerhalb der Dekade mit jährlich mehr als 200 000 Euro.
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(6) Aktionsplan „Zukunft gestalten – Bildung für nachhaltige Entwicklung in
Baden-Württemberg“
Mit dem Aktionsplan „Zukunft gestalten – Bildung für nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg“ stellt sich das Land Baden-Württemberg dieser Herausforderung. In Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Akteuren soll ein Prozess initiiert werden, an deren Ende die Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen implementiert und zum selbstverständlichen Bildungsbestandteil geworden ist. In Anlehnung an den Deutschen Aktionsplan wird auf der Grundlage der bisherigen
Aktivitäten der Landesregierung in den Bildungsbereichen ein Katalog
von primär kurz- und mittelfristigen Maßnahmen vorgeschlagen, der in den nächsten
Jahren umgesetzt werden soll. Bei dem Aktionsplan (400 KB) vom Nov. 2005 des Landes Baden-Württemberg handelt es sich um einen dynamischen, offenen und prozessorientierten Plan, der in Zusammenarbeit mit
anderen Bildungsakteuren im Land fortgeschrieben werden soll.
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(7) Dekade Projekte
Nachhaltigkeit lässt sich nur dezentral realisieren, denn eine nachhaltige Entwicklung verlangt das Engagement und die echte Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen! Eine der wichtigsten Strategien zur Umsetzung der Dekade ist daher die Unterstützung der Akteure vor Ort. Die Anerkennung offizieller Dekadeprojekte stellt diesen Gedanken in den Mittelpunkt. Wer die Herausforderung der UN-Dekade annimmt, soll Anerkennung für sein/ihr Engagement finden und in die „Allianz Nachhaltigkeit Lernen“ aufgenommen werden. Dadurch wird der Wachstumsprozess der Dekade nach und nach in ganz Deutschland sichtbar und durch das Nationalkomitee werden die ausgezeichneten Projekte national und international präsentiert.
Welche Kriterien müssen erfüllt werden?
Das Projekt welches für die Auszeichnung eingereicht wird muss einen klaren Bezug zu den internationalen und nationalen Beschlüssen nachhaltiger Entwicklung und zu den Zielen des nationalen Aktionsplans der Dekade haben.
Es sollte in der Regel innovativen Charakter haben und in die Breite wirken. Erwünscht sind außerdem Modellcharakter und Übertragbarkeit. Es soll mindestens zwei Dimensionen der Nachhaltigkeit abdecken. Das Projekt sollte das bloße Planungstadium überschritten haben und sich um Vernetzung mit anderen Projekten bemühen.
Die erwarteten positiven Effekte für die nachhaltige Entwicklung müssen beschrieben sein. Das Projekt sollte darüber hinaus seine eigene Nachhaltigkeit planen.
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(8) Die Blaue Schatzkiste
Die Ökostation hat bundesweit als eine der ersten Einrichtungen für das Kinder-Eine-Welt Projekt "Die Blaue Schatzkiste" die Auszeichnung als Dekadenprojekt erhalten. Weitere Infos zur Auszeichnung stehen hier Ökostation news
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Weitere Infos
ausführliche Informationen stehen unter www.dekade.org
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