Ökostation: Natur erleben - Zukunft gestalten
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Projekte der Ökostation

Energiesprecher Projekt der Klimaschutzakademie der Ökostation Freiburg

Projektziel:  Sensibilisierung von Schülerinne und Schülern (Energiesprecher) für die Themenbereiche Klimaschutz/Klimawandel und regenerative Energien, Ressourcenschutz, gobale Gerechtigkeit, nachhaltige Lebensstile. Klimaschutz muss Spaß machen, soll ein Erlebnis sein und Schüler dürfen mitbestimmen. Handlungsfelder im Schul- und Alltag werden erarbeitet.
Zielgruppen:  Energiesprecher der Klassenstufen 5 bis 8 der Wentzinger Realschule und des Wentzinger Gymnasiums in Freiburg
Umsetzung:  Mit einem ganzheitlichen und praxisorientierten Ansatz mit Exkursionen zu innovativen Nutzungen regenerativer Energien, Biolandbetriebe und z.B. konsumkritische Stadtführungen werden die Energiesprecher betreut.
Projektdauer:  Projektstart war im Schuljahr 2005/2006 mit Angeboten für die 5. und 6. Klassen. Erfolgreich wurde das Projekt bis zu den Klassenstufen 8 ausgeweitet. Aktuell wird das Projekt im Schuljahr 2015/2016 durchgeführt.
Kooperationspartner:  Wentzinger Realschule, Wentzinger Gymnasium und Wentzsolar e.V.
Kompetenzen:  Handlungskompetenzen, Kommunikationskompetenzen, Verantwortungsbewustsein, sich und andere motivieren können
Auszeichnung:  Das Energiesprecher Projekt wurde von der Deutschen UNESCO Kommission als offizielles Projekt der UN Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erstmals für die Jahre 2007/2008 und zum 2. Mal für die Jahre 2010/2011 ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Auszeichnung stehen unter aktuelle news 2006.
Dekade BNE:  Informationen zur Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung stehen unter BNE Portal und unter Ökostation/Themen/Dekade.
Klimaschutzakademie  Das Energiesprecher-Projekt ist ein Angebot im Rahmen der der Klimaschutzakademie der Ökostation Freiburg

Kurzübersicht zum Projekt "Energiesprecher"

Energiesparende und klimafreundliche Schule

Die Wentzinger Schulen sind seit 1997 energiesparende und klimafreundliche Schule. Durch die aktuell knapp 50 kWp große Solaranlage auf dem Schudach wird mittlerweile rund 12 % des Stromverbrauchs der Schulgebäude durch Solarenergie umweltfreundlich erzeugt. Wesentlicher Motor dieser Entwicklung ist WentzSolar - Verein für Klimaschutz an den Wentzinger-Schulen e.V. Unter dem Titel "Schüler zapfen die Sonne an" (500 kB) wurde ein 4-farbiges Faltblatt vom BINE Fachinformationsdienst über die Solarenergienutzung an den Wentzinger Schulen herausgegeben.

Die Energiesprecher

In den fünften, sechsten und siebten Klassen des Wentzinger Gymnasiums und in den fünften, sechsten und siebten Klassen der Wentzinger Realschule werden jeweils zum Schuljahresbeginn von den Mitschülern in der Regel 2 Energiesprecher gewählt. Sie achten darauf, dass in ihren Klassenräumen möglichst sparsam mit Energie umgegangen wird: Licht nur bei Bedarf brennen lassen, in der Heizperiode nur Stoßlüften, Overheadprojektor und Beamer ausstellen und dass insgesamt in der Klasse ein umweltfreundliches Verhalten gelernt und praktiziert wird. Weitere Informationen stehen auf der AG Solar Seite des Wentinger Gymnasiums.

Energiesprecher Projektkonzeption

Jeder Energiesprecher-Tag ist einem Schwerpunktthema gewidmet. Die Schüler erhalten von der Ökostation ca. 2 Wochen vor dem jeweils nächsten Termin eine schriftliche Einladung mit Kurzinfos an ihre private Adresse geschickt. Die Energiesprecher-Tage finden an 4 Terminen jeweils von 10 - 16:00 Uhr statt.

Das 3-teilige Programm sieht folgendermaßen aus: nach der Begrüssung und einer kurzen Themeneinführung finden sich die Schüler in Gruppen zusammen, um anschliessend verschiedene Experimentier-Stationen zum Themenschwerpunkt des Tages z.B. Solarenergie zu besuchen. Während der Präsentationsphase wird mindestens je ein Experimente von jeder Gruppe im Forum präsentiert und dann mit Allen diskutiert.

Der dritte Block ist einem nahegelegenen Exkursionsziel zu dem jeweiligen Schwerpunktthema gewidmet. Teilweise werden auch Ganztagsexkursionen organisiert. Zum Abschluss gibt es jeweils eine Feedbackrunde in der die Schüler und Teamer Kritik und Lob zum Tag in die Gruppe einbringen können.

Energiesprecher-Termine im Schuljahr 2016/2017

Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Energiesprecher Projekt für das Schuljahr 2016/2017 startet im Dezember 2016 mit der 5. Klassenstufe. Die genauen Termine sind:


Klassenstufe 5: Mittwoch, 07.12.2016; Mittwoch, 22.02.2017; Donnerstag, 30.03.2017; Dienstag, 2.05.2017;

Klassenstufe 6: Donnerstag,08.12.2016; Montag, 20.02.2017; Dienstag, 28.03.2017; Mittwoch, 03.05.2017;

Klassenstufe 7: Donnerstag,15.12.2016; Dienstag, 21.02.2017; Mittwoch, 29.03.2017; Donnerstag,04.05.2017;

Klassenstufe 8: Donnerstag,15.12.2016; Dienstag, 21.02.2017; Mittwoch, 29.03.2017; Donnerstag,04.05.2017;

30.05.2016 Energieralley im Europapark 5. Klasse

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Die Fünftklässler hatten sich den Europapark als Exkursionsziel gewählt. Aber was hat ein Freizeitpark der einen sehr hohen Energieverbrauch hat mit Klimaschutz zu tun? Dieser Frage mussten die 16 Teilnehmer des Aktionstages auf den Grund gehen, indem sie die Energierallye durch den Europapark bearbeiteten. An 12 Stationen wurden Aspekte wie physikalische Grundlagen von Energie, Energiegewinnung mit regenerativen Energieträgern und ökologisches Bauen sowie der Erhaltung der Artenvielfalt im Park behandelt.

31.05.2016 Upcyclingtag 6. Klasse

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Der vierte Energiesprechtag bei den Sechsklässler handelte von Upcycling, bei dem sie alte, scheinbar nutzlose Gegenstände wieder neu kreieren, und den Materialien somit einen höheren Wert geben konnten. Nachdem die Gruppe sich in zwei kleinere Gruppen eingeteilt hatte und die einen zum Recyclinghof gingen, blieben die anderen in der Ökostadion und gestalteten alte Sachen wieder zu brauchbaren Gegenständen.

16.03.2016 Energiedetektive 5. Klasse

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Nach einer Einführung zu Energie im Plenum teilten sich die FünftklässlerInnen in vier Gruppen ein. Z.B. hatte sich eine Gruppe vorgenommen ein Energiegutachten an der Mooswald Schule zu erstellen. Es wurden der Stromverbrauch an verschiedenen Elektrogeräten in den Klassenzimmern und im Lehrerzimmer gemessen sowie die Beleuchtung in den Fluren und Räumen untersucht. Der Schulleiter der Mooswaldschule wurde zum Thema Heizung interviewt und die Fenster auf Dichtheit überprüft.

15.03.2016 Einfälle statt Abfälle 6. Klasse

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Bei den Energiesprecher der sechsten Klasse drehte sich dieses mal alles um das Thema Müll, was damit passiert, wenn wir es in die Abfallbehälter werfen, wie es recycelt wird und was wir tun können, um den Müll zu reduzieren. Zunächst wurden Alltagsgegenstände in die richtigen Abfallbehälter sortiert. Dabei fiel auf, dass es bei manchen Gegenständen gar nicht so einfach ist, sich richtig zu entscheiden in welchen Müll es kommt.

11.03.2016 Die Wentzingerwahl vor der Wahl 7.8. Klasse

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Am 11.3.16 veranstalteten die Energiesprecher der 7.und8. Klassen der Wentzingerschulen eine "Wahl vor der echten Wahl" zum Landtag in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag. Dadurch, dass viele SchülerInnen der Schule noch zu jung sind, um selbst zu wählen, veranstalteten wir diese Wahl um selbst auswerten zu können, wie der Großteil der Schule stimmen würde. Hier das Ergebnis, das wir nach der Wahl ausgezählt haben: Abgegebene Stimmen: 309,davon gültig: 306. SchülerInnen und LehrerInnen insgesamt aan Realschule und Gymnasium: 1538 SchülerInnen, 137 LehrerInnen, insgesamt 1675 Wahlberechtigte. Daraus ergibt sich eine Wahlbeteiligung von 18,4%.

16.02.2016 Schokowerkstatt 5. Klasse

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Durchgeführt wurde der Energiesprechertag der 5.Klassen zum Thema Schokolade vom „Eine Welt Forum Freiburg“. Der erste Teil des Tages wurde in der Großgruppe verbracht. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde des Teams vom „eine Welt Forum“ starteten diese mit ihrem Programm. Bei einem kleinen Einstiegsspiel zur Verteilung der Weltbevölkerung nach Kontinenten und der Verteilung von Ressourcen auf den verschiedenen Teilen der Erde, wurde die ungerechte Verteilung von Nahrungsmitteln, anderen Rohstoffen und Geld auf der Welt klar. Es ging weiter mit einem kleinen Vortrag zur Geschichte, den Anbauländern und der Produktion von Kakao und Schokolade. Hierbei wurden schon einige Probleme und deren Ursachen angesprochen. Im zweiten Teil wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei nach der Hälfte getauscht wurde. Gruppe 1 durfte zuerst selbst Schokolade herstellen. Dabei mussten zuerst die Kakaobohnen gemahlen werden, was mit Hilfe zweier großer Steine geschah. Nach diesem langen Prozess wurde die Kakaomasse in eine Mischung aus geschmolzner Kakaobutter und Zucker eingerührt und lange, mit viel Geduld unter ständigem Rühren auf dem Herd gleichmäßig warm gehalten, damit sich die Emulsion gut verbindet. Zum Schluss wird das ganze langsam abgekühlt: fertig ist die Schokolade. Leider konnte die Schokolade nicht gleich gegessen werden, weil sie mindestens einen Tag trocknen sollte. Sie wurde allerdings in den nächsten Tagen verteilt. Für die Gruppe 2 waren 8 verschiedene Stationen vorbereitet, an denen sie ihr Wissen über Schokolade und Kakao testen und vertiefen konnten. Es gab Spiele, Filme und Bilder mit den Themen Kinderarbeit, Fairer Handel, Produktionsweg der Schokolade, Zertifizierungen und Labels. Alle Schülerinnen und Schüler haben viel über Kakao und Schokolade gelernt. Vor allem wichtig waren die Ungerechtigkeiten, die im Anbau und der Produktion herrschen und was wir tun können um dies zu ändern.

17.02.2016 Schneeschuhwanderung am Feldberg 6. Klasse

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Bereits zum 9. Mal fand dieses Jahr die Schneeschuhwanderung am Feldberg zum Thema ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald statt. Die Gruppe traf sich an der Ökostation, um gemeinsam mit der Straßenbahn Zug und Bus auf den Feldberg zu kommen. Auf dem tief verschneiten Feldberg angekommen wurden wir am "Haus der Natur" mit Schneeschuhen und Stöcken ausgestattet.

18.02.2016 Landespolitik Badem-Württemberg 7.8. Klasse

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Am Vormittag gab es eine Einführung von der Landeszentrale für Politische Bildung über die Landespolitik von Badem-Württemberg. Bei dem Unterhaltungsspiel der LPB ging es um Schnelligkeit am Buzzer, anschließend wurde ein Umweltpolitik Bingo gespielt, wo es zählte Fragen mit unterschiedlichen Schwierigkeitstufen zu beantworten um so möglichst viele Punkte zu bekommen. Am Nachmittag wurden die Energiesprecher in Gruppen eingeteilt um sich auf den letzten Termin der 7.8. Klässler vorzubereiten, nämlich die Wahl an der Wentzinger Schule.

23.11.2015 Energiedetektive 5. Klasse

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Die Energiesprecherausbildung 2015/16 für die 5. Klassen begann mit einem Brainstorming um die Themen für die noch kommenden Projekttage zu bestim-men. Nachdem viele Ideen, wie beispielsweise der Besuch eines Bauernhofes, die Führung durch eine Kläranlage oder die Besichtigung der VAG Werkstätten gesammelt wurden, recherchierten die SchülerInnen in den Computerräumen des Wentzinger Gymnasiums und in der Ökostation, ob die vorgeschlagenen Projekte überhaupt realisiert werden könnten.

24.11.2015 Testlauf im Vauban 6. Klasse

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Begonnen wurde der Tag mit einer Vorstellungsrunde der SchülerInnen der 6. Klasse, der TeamerInnen und der Vorstellung des Projekts KlimaTrax. Klimatrax ist eine digitale Schatzsuche und wird in Form einer App für das Tablet als Wettkampfspiel gegen die Zeit inszeniert. Auch im Freiburger Stadtteil Vauban gibt es eine dieser „Klima-Traxrouten“, die die EnergiesprecherInnen in einem Testspiel durchlaufen sollten. Die Aufgabe der EnergiesprecherInnen war es vor allem auf Fehler und Verbesserungen zu achten, da sich das Spiel noch in der Konzeptionierung befindet. Nach dem Einteilen in Kleingruppen begaben sich alle auf die Fahrt in die Vauban mit der Straßenbahn. Dort gab es eine kleine Einführung in den Umgang mit den Tablets und die Gruppen starteten ihre Spiele mit der Spielzeit von 1,5 Stunden. Dabei kamen sie zu, in einer Karte markierten, klimarelevanten Plätzen, Orten oder Gebäuden.

26.11.2015 Weltklima Konferenz in Freiburg 7.-8. Klasse

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Das Thema der diesjährigen EnergiesprecherInnen der 7. und 8. Klassen ist Klimapolitik. In diesem Rahmen wurde in der Ökostation ein spannendes Experiment gestartet. Die im Dezember 2015 stattfindende Klimakonferenz in Paris wurde von den SchülerInnen des Wentzinger Gymnasiums und Realschule in einem Rollenspiel vorweggenommen. Nach der Verteilung der 9 Länder Saudi-Arabien, Russland, USA, China, Äthiopien, Brasilien, Chile, Marshall Inseln, EU aber auch der Institution Greenpeace hatten die EnergiesprecherInnen die Gelegenheit real oder telefonisch Experten zu befragen und Informationsmaterial auszuwerten, welches ihnen bei der am Nachmittag stattfindenden Klimakonferenz Hilfestellung geben konnte. Die Schülermoderierte Klimakonferenz debattierte ausführlich und suchte händeringend nach Wegen zur Reduzierung der Treibhausgase, die für jedes Land möglich und machbar wären. Letztendlich konnten sich die SchülerInnen im Schlussdokument auf eine Erhöhung von 1,6 Grad bis zum Jahr 2170 einigen. Auch die Maßnahmen dafür wurden genauestens behandelt, sodass jedes Land seinen Anteil dazu beitragen muss. Die Beschlüsse der EnergiesprecherInnen sind verbindlich und wurden Staatengemeinschaft zur Übernahme mitgeteilt.

20.05.2015 Marktstand im Vauban - Klasse 6

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Für den letzten Projekttag dieses Schuljahres entschieden sich die Energiesprecher*innen der 6. Klasse dazu, ihr Projekt in der Öffentlichkeit zu präsentieren, bisherige Erfolge und Aktionen der Energiesprecher*innen nach außen zu tragen und Rede und Antwort für Interessierte zu stehen. Auf dem Wochenmarkt im Vauban wurde ein bunter Stand mit vielseitigen Angeboten für Groß und Klein und zahlreichen Informationsmöglichkeiten aufgebaut. Der Vormittag diente zur Vorbereitung – nach kurzem Ideensammeln wurden in Kleingruppen verschiedene Angebote erarbeitet, ausgefeilt und entsprechendes Material zusammengestellt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: auf dem „Markt der Möglichkeiten“ konnten die Besucher*innen selbst gestalte Buttons herstellen, Solar-Basteleien ausprobieren, sich am Energie-Quiz versuchen, Geräte zur Messung des Stromverbrauchs ausleihen, mit den Energiesprecher*innen direkt in den Dialog treten sowie die letzten Jahre des Projekts anhand einer kleinen Fotoausstellung erleben. Alle Energiesprecher*innen waren mit Begeisterung und Elan dabei und so erreichte der „Markt der Möglichkeiten“ zahlreiche Menschen jeden Alters und fand trotz einiger Regentropfen zu einem sehr gelungenen Abschluss.

19.05.2015 Klima - Kunst Vernissage - Klasse 7 und 8

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Zum Jahresabschluss stand für die Siebt- und Achtklässler die Ausstellung ihrer zuvor angefertigten Kunstwerke an. Dazu organisierten sie selbst eine Vernissage in der zweiten großen Pause in ihrer Schule. Zuvor trafen sich die Schüler_innen in der Ökostation, um in verschiedenen Gruppen Dinge wie Essen, Getränke und Aufbau vorzubereiten. Einige Schüler gingen einkaufen und richteten danach Häppchen und alkoholfreie Cocktails für ihre Mitschüler, andere gingen mit Wasserwaage und Bohrer in die Schule, um alles zu montieren. Außerdem übernahmen zwei Schülerinnen die Aufgabe, eine Rede für die Eröffnung zu schreiben und kurz vor Ausstellungsbeginn eine Durchsage in der Schule zu machen. Die Ausstellung wurde in der Pause von vielen Schüler_innen und Lehrern besucht und die Künstler erhielten durchweg gute Kritik für ihre Arbeit.

18.05.2015 Ökologische Landwirtschaft - Klasse 5

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Zum Jahresabschluss stand für die Fünftklässler die Exkursion zum Häuslemaierhof in Buchenbach auf dem Programm. Zunächst wurde gemeinsam überlegt, wo der Zusammenhang von Landwirtschaft und Energie ist. Stichworte wie Kreislaufwirtschaft, das Prinzip der kurzen Wege, ökologischer Landbau und Fleischkonsum wurden näher beleuchtet. Dann wanderten wir gemeinsam zum Bauernhof. Dort erkundeten die Schüler_Innen eigenständig den Hof. Es wurden die verschiedenen Energiegewinnungsmöglichkeiten auf einem Bauernhof untersucht, die Anbau und Viehzuchtmethoden näher betrachtet und die Gebäude einem Energiecheck unterzogen. Anschließend wurden die Ergebnisse besprochen und die aus energetischer Sicht relevanten Orte gemeinsam aufgesucht. Dabei kam auch der Kontakt zu den Tieren nicht zu kurz. Die Kühe, Schweine, Esel, Pferde, Schafe, Ziegen und Kaninchen konnten unterwegs gestreichelt und gefüttert werden, was den Schüler_Innen großen Spaß machte. Stockbrot und gegrillte Würstchen rundeten diesen gelungenen Tag ab, bevor es zurück zum Bahnhof Himmelreich ging.

12.03.2015 KlimaKunst Schule - Klasse 7 und 8

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

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In der Ökostation hat sich eine Gruppe von Schüler*innen mit dem Zeichnen von Comics beschäftigt. Unter Anleitung eines Künstlers wurden zuerst die Grundlagen des Zeichnens geübt und die Schüler*innen bekamen viele neue Tipps und Tricks, um ihre Zeichnungen noch echter aussehen zu lassen. Am Ende des Nachmittags hatte jede*r Einzelne einen eigenen Charakter bzw. einen eigenen kleinen Comic entwickelt und gezeichnet. Auch beim eigenen Graffiti sprayen waren die Schüler*innen mit viel Energie und Freude dabei. Die beim letzten Termin erstellten Vorlagen wurden heute mit Hilfe zweier Künstler sozusagen auf die Sperrholzplatte gebracht. Größtenteils alleine, aber natürlich auch mit ein klein wenig Unterstützung von den Profis können die Kunstwerke an der Vernissage in der Wentzinger-Schule im Mai bestaunt werden. In der Siebdruckwerkstatt der KTS wartete schon das fertige Sieb mit den eigenen Logo-entwürfen der Schüler*innen, die beim letzten Projekttag entworfen wurden. Nach einer kurzen Einführung in die Technik des Siebdruckes konnten die Schüler*innen mit kom-petenter Unterstützung von Ina schon loslegen die ersten Probedrucke anzufertigen. Unermüdlich wurden den ganzen Tag Farben ausgewählt, Logos platziert, Klamotten und Patches bedruckt, geföhnt und gebügelt. Die Ergebnisse werden bei der Vernissage im Mai präsentiert. Ein weiteres Kunstprojekt wurde in der Schweiß-Werkstatt der KTS verwirklicht. Nach ausführlicher Einführung in Handwerk und Sicherheitsvorkehrungen konnte schon bald selbst geschweißt werden. Aus zahlreichen Schrottteilen entstand Stunde für Stunde ein beeindruckendes Kunstwerk, das ebenfalls im Mai bei der großen Vernissage an der Wentzinger-Schule bewundert werden darf. Bei der so genannten "Land Art", bei der aus Naturmaterialien verschiedenste Formen von Kunst umgesetzt werden, konnten die Schüler*innen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das Thema, mit dem sie sich beschäftigten, lautete "die Welt im Gleichgewicht" und so entstanden verschiedene Mobilees, in denen man mit dem Gleichgewicht verschiedener Gegenstände besonders gut experimentieren kann. Natürlich wurde dabei auch das Thema "Klima" berücksichtigt und so hat jedes Kunstwerk seine ganz eigene Aussage. In der Werkstatt der solaren Zukunft begrüßen „Besen Wesen“ die Schüler der 7. und 8. Klasse. Staunend beobachten sie die kriechenden Bewegungen der solarbetriebenen Tierchen. Die Aufgabe besteht nun darin, selbst solch ein Wesen, aus Solarzelle, Motor und Verpackungsmüll bestehend, herzustellen. Ideenreichtum, aber auch Geschick sind hier gefragt. Am Ende jedoch kann jeder Schüler stolz sein eigenes „Besen Wesen“ präsentieren. Abschließend haben die Schüler noch die Gelegenheit mit Lupen die Kraft der Sonne zu erfahren oder einen kleinen Snack – natürlich mit Hilfe des Solarofens gebacken zu genießen.

10.03.2015 Solarenergie - Klasse 5

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Nachdem in der gemeinsamen Runde zu Beginn alles Organisatorische geklärt wurde, gab es eine thematische Einführung in das Thema des heutigen Tages: „Solarenergie”. Dabei wurde die Funktionsweise einer Solarzelle und die Perspektiven der Solarenergie für die Zukunft erklärt und diskutiert. Im Anschluss ging es in den Garten der Ökostation, wo die Schülerinnen und Schüler selber ausprobieren sollten, was man mit Solarenergie alles anstellen kann. Sie bauten in Gruppen die verschiedensten Solarfahrzeuge, die bei dem guten Wetter auch gleich getestet werden konnten. Nach der Mittagspause machten sich alle auf den Weg zum SC Stadion, wo wir eine Führung bekamen, die sich auch auf das Thema Solarenergie bezog. Für diesen Programmpunkt hatten sich die Schülerinnen und Schüler beim letzten Termin gemeinsam entschieden. Während der Führung gab es viele interessante Orte im Stadion zu sehen, die für normale Zuschauer sonst nicht zugänglich sind. Zur Freude der Schülerinnen und Schüler wurden fast alle ihre Fragen beantwortet und sie hatten viel Spaß bei der Führung.

09.03.2015 Nachwachsender Rohstoff Holz - Klasse 6

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Von der Sternwaldwiese starteten die Energiesprecher*innen der Klasse 6 bei Sonne und warmem Temperaturen eine kleine Wanderung. Auf dem Weg durch Freiburgs Stadtwald erfuhren die Schüler*innen von der Bedeutung des Waldes für den Menschen. Sowohl die Rolle von Holz als nachwachsender Rohstoff als auch seine nachhaltige Nutzung wurden hervorgehoben. Auch andere nachwachsende Rohstoffe wurden betrachtet und ihre Vor- und Nachteile erarbeitet. Gemeinsam wurde der Vergleich zu anderen Formen der Energiegewinnung hergestellt, die die Schüler*innen bereits in vorherigen Projekttagen kennengelernt hatten. Am Ziel, einer kleinen Lichtung mit Feuerstelle, angekommen, wurde gemeinsam das Mittagessen vorbereitet, ein Feuer entzündet und der Wald in der Umgebung erkundet. Einige Schüler*innen lernten unter Anleitung, wie ein Baum fachgerecht gefällt wird. In der Mittagspause konnten dann alle die verschiedensten Leckereien frisch vom Feuer genießen. Gestärkt von Würsten und zahlreichen vegetarischen Köstlichkeiten waren nun alle für die anstehende Waldolympiade bereit. Es wurden unter vollem Einsatz im Team Holztürme gebaut, Baumscheiben gesägt, Material von verschiedensten Baumarten gesammelt, Nägel gehauen und weitere Aufgaben bewältigt. Nach kurzem Aufräumen und Verabschieden machte sich die gesamte Gruppe wieder auf den Rückweg durch den Sternwald.

13.02.2015 Schneeschuhwanderung am Feldberg - Klasse 6

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Bereits zum 8. Mal fand dieses Jahr die Schneeschuhwanderung am Feldberg zum Thema ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald statt. Der Tag begann in der Ökostation mit einem kurzen theoretischen Teil in dem die Begriffe Ökologie, Ökonomie und sozial geklärt wurden. Anschliessend fuhr die Gruppe mit Bus und Bahn auf den Feldberg. Dort wurden alle EnergiesprecherInnen mit Schneeschuhen ausgestattet. Bei blendendem Sonnenschein und Fernsicht wurden wir vom Naturschutzwart des Hauses der Natur drei Stunden über den Seebuck, zum Bismarckdenkmal und zurück geführt, wobei es Gelegenheit gab das Thema Klimawandel zu vertiefen. Am Ende kehrten wir müde aber glücklich und mit einem Teiferen Verständins in den Themen ökologische, ökonomische und sozialnen Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald nach Freiburg zurück

12.02.2015 Energiedetektive - Klasse 5

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19 FünftklässlerInnen hatten sich vorgenommen am heutigen Tag ein Energiegutachten an der Gerhard-Hauptmann Schule zu erstellen. Zunächst wurde beraten, welche verschiedenen Themenfelder untersucht werden sollten. Dann wurden Gruppen gebildet, welche eine Stunde lang in der Schule unterwegs waren. Es wurden der Stromverbrauch an verschiedenen Elrektrogeräten in den Klassenzimmern und im Lehrerzimmer gemessen sowie die Beleuchtung in den Fluren und Räumen untersucht. Der Hausmeister wurde zum Thema Heizung interviewt und die Fenster auf Dichtheit überprüft. Einige SchülerInnen führten eine Befragung durch, mit welchen Verkehrsmitteln der Schulweg zurückgelegt wird. Des weiteren wurde die Abfallsituation unter die Lupe genommen und der Wasserverbrauch der Toiletten gemessen. Am Nachmittag wurden von den EnergiesprecherInnen Plakate erstellt, welche Verhaltenstipps enthalten, wie die Schule Energie und Ressourcen sparen könnte. Diese Plakate werden im Schülercafe der Gerhard Hauptmann Schule aufgehängt.

10.02.2015 und 11.02.2015 Klima Kunst Schule - Klasse 7/8

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Die Energiesprecherausbildung 2015 steht für die Schuelerinnen und Schueler der Klassen 7 und 8 unter dem Motto: Klima Kunst Schule. Am ersten Aktionstag wurde zunaechst ueberlegt, was Kunst sein kann, in welchen Formen sie sich ausdruecken kann und was sie bewirken kann. Den SchuelerInnen war schnell klar, dass Kunst ein geeignetes Mittel darstellt um anderen Menschen unser Thema Klimaschutz in Bewusstsein zu ruecken. An diesem ersten Aktionstag, ging es darum, dass die Energiesprecher sich für eine Kunstrichtung entscheiden, mit der sie ihre Ideen zum Ausdruck bringen können. Dieses sind Graffitti, Landart, Schweißen mit Schrott, Comiczeichnen, Solarkunst und Siebdruck auf Textilien. Für alle Bereiche fanden sich SchuelerInnen, die den Nachmittag nutzten um Ideen zu entwickeln und erste Skizzen zu zeichnen. Am naechsten Aktionstag werden sechs Freiburger KünstlerInnen die EnergiesprecherInnen begleiten. Die Ergebnisse dieser Arbeiten können in der Schule im Rahmen einer Ausstellung mit Vernissage gesehen werden.

02.12.2014 Konsum - Klasse 6

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Thema des Energiesprechertages war Konsum. Nach einer kleinen Willkommensrunde wurden die Energiesprecher der 6. Klassen der Wentzinger-Schulen in zwei Gruppen aufgeteilt und beide Gruppen erhielten 50 Euro mit denen jeweils auf dem Markt und bei einem Discounter Frühstück eingekauft wurde. Die Lebensmittel wurden dann, je nach Einkaufsort, auf zwei Tische verteilt. Die SchülerInnen erarbeiteten Unterschiede zwischen den Einkäufen. Stichworte waren Verpackungsmaterial, Transportwege, C02-Footprints, Regionalität und Vorteile von ökologischer Landwirtschaft. Bis zur Mittagspause wurde dann gefrühstückt. Am Nachmittag ging es in die Innenstadt von Freiburg. Zunächst wurde vor einem Sportgeschäft besprochen, wer wieviel an einem Markensportschuh verdient. Es wurden soziale Missstände in Billiglohnländern aufgezeigt und über Lösungsvorschläge für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen aus dem Sportschuh nachgedacht. Am Ende des Tages wurden der Weltladen und ein Geschäft mit fair gehandelter Kleidung aus Ressourcen schonenden Rohstoffen besucht.

01.12.2014 Planung des Energiesprecher Projektes - Klasse 5

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Nach dem Kennenlernen und einer inhaltlichen Einführung wurden die Erwartungen der 18 Fünftklässler an ihre Ausbildung in der Ökostation besprochen. Anschließend begannen sie die Inhalte des Energiesprecherjahres selbst zu planen. Sie sammelten Ideen, welche Exkursionsziele im Laufe des Jahres besucht werden könnten. Die Vorgabe war, dass man auf den Exkursionen etwas über Energie, Klimaschutz oder Ressourcenschutz lernen kann. Zunächst wurden alle Ideen gesammelt. Anschließend recherchierten die SchülerInnen in Zweiergruppen im Internet, ob die Ideen im Rahmen des Projektes realisierbar seien. Nach der Mittagspause präsentierte jede Gruppe ihr Wunschexkursionsziel und die Energiesprecher und Betreuer stimmten ab, welche Exkursionen 2015 gemacht werden. Die Wahl fiel auf: „Landwirtschaft mit Exkursion auf den Häuslemeierhof“, „Solarenergie mit Besichtigung des Stadions des SC-Freiburg“ und „Energiedetektive“. Dabei werden die SchülerInnen an einem ausgewählten Gebäude, z.B. einer Schule, überlegen, wie Energie eingespart werden kann. Nach der Wahl gab es noch eine Führung zur Schulsolaranlage mit Herrn Nolle. Danach führte Herr Nolle die Schüler und Betreuer aufs Dach der Schule und erklärte die Solaranlage. Der Tag endete mit einer Evaluationsrunde in der Ökostation.

15.05.2014 Veggie For Fun Party an den Wentzinger Schulen - Klasse 7/8

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

„Veggie For Fun“, mit diesem Projekt luden die Energiesprecher der Klassen 7 und 8 der Wentziger Schulen ihre Mitschüler zu einem kostenlosen Probieren vegetarischer Speisen und Getränke ein. Der Andrang war so groß, dass die Vorräte schnell zu Neige gingen. „Schmeckt wirklich gut, muss ich öfters probieren“, so die Meinung vieler Schüler.

Die Energiesprecher, Schüler, die sich für den Energie- und Klimaschutz einsetzen, freuten sich über diese positive Resonanz, sind sie doch so ihrem Ziel, mit dem „Veggie Day“ bei den Mitschülern das Bewusstsein für eine gesunde und ökologische Ernährung zu schärfen, ein großes Stück näher gekommen. Bei zwei Workshops in der Ökostation informierten sich die Schüler, angeleitet durch Projektleiter Philipp Gottwald und seinem Team von der Ökostation, Freiburg, über die Herkunft der Lebensmittel und deren Ökobilanzen, die Schüler drehten Filme, erstellten Plakate, entwarfen Spiele, ein Quiz und begannen zu backen und zu mixen. All dies ist möglich, weil der Verein Wentz-Solar, der Betreiber der Solar-Anlage auf den Dächern der Wentzinger Schulen, die Unkosten übernimmt.

Bilder und Text: Frowalt Janzer

14.05.2014 Markttag im Vauban - Klasse 6

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Unter dem selbstgewählten Titel ”Markt der Energie” begannen die Sechstklässler an diesem Tag um 10 Uhr in der Ökostation Pläne zu schmieden, wie man am Nachmittag den Marktstand auf dem Vaubangelände gestalten könnte. Ein Organisationsteam besorgte alle nötigen Materialien, vom Klebeband bis hin zum Regenpavillion. Eine Schülergruppe kümmerte sich um Mitmachangebote für die Marktbesucher. Zudem gab es noch ein Team für Öffentlichkeitsarbeit.

Nach der Mittagspause zogen die Energiesprecher mit dem gesamten Material ins Vauban-Viertel um. Der Stand wurde aufgebaut, ein Quizz anhgeboten, Energie-Check Geräte an die Bevölkerung verliehen und Bastelangebote für die Kinder standen bereit. Besonders hervorzuheben ist die Art und Weise wie die Gruppe an diesem Tag von der Vorbereitung am Vormittag bis zur Durchführung am Nachmittag kreativ, gut organisiert und eigenständig alle Arbeiten durchführten. Ein großes Lob für diesen schönen Tag zum Jahresabschluss von Klasse 6.

12.05.2014 Exkursion in den Europa Park mit Energierallye - Klasse 5

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Zum Jahresabschluss stand für die Fünftklässler die Exkursion in den Europapark auf dem Programm. Vom Hauptbahnhof ging es nach Rust. Das Wetter war wechselhaft und es waren auch in Frankreichg und derSchweiz keine Schulferien, so dass der Andrang gering war. Bevor aber die heiß ersehnten Achterbahnen ausprobiert werden durften mussten die Schüler ihr Wissen bei einer Energierallye beweisen. Anschliessend gab es kein Halten mehr und die Schüler genossen den Aufenthalt im Park. Nach einem Energiesprecherjahr mit guter Beteiligung und tollen Arbeitsergebnissen hatten sie sich diese Belohnung wohl verdient.

14.03.2014 Thema Solarenergie mit Stadionbesichtigung - Klasse 5

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Der dritte Energiesprecherprojekttag wurde passend zum Thema Solarenergie von strahlendem Sonnenschein begleitet. Solaranlage, Photovoltaik-Anlage, Solarthermie, Solarzellen und Solarkollektoren – im Bereich der Solarenergie werden viele verschiedene Begriffe verwendet, die gerne auch miteinander verwechselt werden. Aber Solarenergie ist nicht gleich Solarenergie. Aus diesem Grund haben sich die EnergiesprecherInnen zu Beginn des Tages erst einmal mit dem Potenzial und den verschiedenen Nutzungsarten der Sonnenenergie beschäftigt und können nun Photovoltaik (Sonnenstrahlen erzeugen Strom mithilfe von Solarzellen) von Solarthermie (Sonnenstrahlen erzeugen Wärme mithilfe von Solarkollektoren) unterscheiden.

Aber was kann man als Fünftklässler mit Strom aus Solarzellen anfangen? Man kann damit z.B. den Motor für ein selbst gebautes Boot betreiben. Nun war Konstruktionsgeschick gefragt, denn alles, was zum Boote-Bauen zur Verfügung stand, waren alte Verpackungen aus dem gelben Sack, Klebeband und Knete. Das Boot sollte natürlich nicht nur nicht untergehen, sondern bei der anschließenden Solar-Boot-Olympiade den anderen Booten davonbrausen. Die Sonne schien kräftig und so drehten sich zumindest an Land alle gebastelten Schiffschrauben eifrig. Zu Wasser war der Sieger im Teich der Ökostation nicht eindeutig zu ermitteln, sodass die Siegerschokolade fair geteilt wurde.

Nach der Mittagspause wurde das Solarstadion des SC Freiburg als gewähltes Exkursionsziel angesteuert. Obwohl das Stadiondach mit der Solaranlage inzwischen nicht mehr besichtigt werden darf, bekamen die EnergiesprecherInnen hier eine spannende Führung durch alle Bereiche des Stadions. Der SC Freiburg verfügt über eine solarthermische Anlage zur Warmwassergewinnung und eine große Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung und kann so den eigenen Energiebedarf mithilfe der Sonne decken. Im Presseraum wurden Fotos geschossen und jede Menge Fragen gestellt – nicht nur zum Thema Energie, sondern natürlich auch zum Verein und den Profi-Spielern. Auch auf die Spielerbank neben dem Spielfeld durften die SchülerInnen Platz nehmen und den Pressesprecher weiter mit Fragen löchern. Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag, der den Energiesprechern sicher lange im Gedächtnis bleiben wird.

12.03.2014 Waldtag mit den Themen nachwachsende Rohstoffe & Nachhaltigkeit - Klasse 6

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Alle reden von Nachhaltigkeit. Aber was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt genau? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, und um sich mit dem Thema der nachwachsenden Rohstoffe auseinanderzusetzen, machen sich die EnergiesprecherInnen auf in den Wald. Denn daher kommt der Begriff der Nachhaltigkeit, der gar nicht so neu ist, sondern schon etwa vor 300 Jahren erfunden wurde. Das Prinzip ist einfach, es dürfen nur so viele Bäume entnommen werden, wie nachwachsen. Natürlich gab es auch genügend Gelegenheit, um sich selber von den Vorteilen des nachwachsenden Rohstoffes Holz zu überzeugen. So wurden Stöcke für Stockbrot zurecht geschnitzt und Feuerholz gesammelt. Beim rauchenden Feuer lernten die EnergiesprecherInnen, dass sie sich keine Gedanken um CO2 zu machen brauchen, denn beim Verbrennen von Holz wird ja nur so viel CO2 frei, wie es zuvor beim Wachsen aus der Luft gebunden wurde. Darum gilt Holz als CO2 neutral. In diesem Zusammenhang wurden auch die Schattenseiten des Biosprits erläutert, der aus nachwachsenden Pflanzen wie Mais gewonnen wird. Auf diese Weise wird zwar kein zusätzliches CO2 produziert, es entsteht aber eine Konkurrenz von Energiegewinnung und Nahrungsmittelproduktion. Lebensmittel sollten gegessen und nicht zur Energiegewinnung verbrannt werden. Hunger machte sich nun auch bei den SchülerInnen bemerkbar und so eröffneten sie nach gemeinsamer Vorbereitung die Grillsaison und ließen sich Würstchen, Stockbrot und Gemüsesticks schmecken.

10./11.03.2014 Planung für den Aktionstag "Veggi for fun" - Klasse 7/8

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Die EnergiesprecherInnen der siebten und achten Klasse beschäftigen sich dieses Schuljahr mit dem Thema Ernährung und haben zwei Projekttage genutzt, um ein Event zu diesem Thema an ihren Schulen zu planen und organisieren. Nachdem klar war, wie das Event aussehen und was angeboten werden soll, bildeten die SchülerInnen Kleingruppen, um das Geplante umzusetzen. Sie möchten einen Film drehen, selbst gemachtes leckeres gesundes Essen und Getränke anbieten und einige Informations- und Aktionsstände auf die Beine stellen. Sie möchten ihr gewonnenes Wissen an ihre Mitschüler weitergeben und ihnen erklären, was z.B. virtuelles Wasser ist. Dabei sammeln die EnergiesprecherInnen wichtige Erfahrungen im Projektmanagement, denn sie machen von der Planung bis zur Durchführung alles selbst.

In den verschiedenen Gruppen wurde eifrig gearbeitet. Es wurde eine Homepage erstellt, Flyer entworfen, Plakate gestaltet. Die wichtigen Leute wurden persönlich eingeladen. Es wurden Spiele ausgedacht und Informationen recherchiert. Ein Kurzfilm wurde gedreht und eine Musikanlage organisiert. Das Verpflegungskonzept überlegt, recherchiert und Probe gekocht. Und natürlich wurde auch ein Name für das geplante Event gefunden: ‚Veggie for fun‘. Spaß wird es sicher eine Menge geben am 15. Mai, da sind sich die EnergiesprecherInnen sicher.

19./20.02.2014 Thema Ernährung - Klasse 7/8

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Mal wieder eine Veranstaltung der Energiesprecher an der Schule organisieren. Das war das Ziel für die Klassenstufen 7 und 8. Nachdem vor 2 Jahren im Rahmen der Aktion "plant for the planet" eine Pflanzparty stattgefunden hatte und 4 Obstbäume gepflanzt wurden hatten wir uns entschieden, dass auch 2014 ein größeres Event an der Schule stattfinden soll. Zunächst haben wir überlegt, welches Thema denn günstig wäre. Schnell waren wir überzeugt, dass das Thema Ernährung sich bestens für die Energiesprecher anbietet. Einerseits geht es jeden Menschen an und jeder kann sein eigenes Konsumverhalten bestimmen. Andererseits bietet das Thema Ernährung jede Menge Potentiale um das Klima zu schützen.

Nahrungsmittelindustrie, Massentierhaltung, Globalisierte Warenströme, Tierschutz und Biodiversität sind nur einige der Schlagwörter, die uns im Zusammenhang mit diesem Thema bewegen. Nachdem wir den Trailer zu "we feed the world" gesehen haben, einen Tofu Workshop und einen Workshop zu den Ökologischen Fussabdrücken von Nahrungsmitteln besucht haben begannen wir mit der Planung für das Event, welches Mitte Mai an der Schule stattfinden wird. Lasst euch überraschen!

18.02.2014 Thema Mobilität mit Besichtigung der VAG Freiburg - Klasse 5

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Mit 158 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr ist der Verkehr für etwa ein Fünftel der Emissionen des Treibhausgases in Deutschland verantwortlich. Etwa die Hälfte davon entsteht durch das private Mobilitätsverhalten der Bürger, die andere Hälfte ist dem Transport von Industriegütern zuzuordnen. Auf beide Bereiche können wir durch unser Verhalten Einfluss nehmen. Der Bereich Emissionen durch Transporte von Gütern wird am Thementag Konsum in Klasse 6 näher beleuchtet. Heute ging es Für Klasse 5 zunächst um den Individualverkehr.

Zu Beginn gab es einen Vortrag über Mobilität allgemein. Welche Verkehrsmittel gibt es, was sind deren Vor- und Nachteile, wie wirken sie sich auf das Klima aus und was sind Möglichkeiten ökologischer Mobilität. Danach begann der praktische Teil. Die SchülerInnen begannen eine Umfrage zum Mobilitätsverhalten an der Schule. Die Ergebnisse können dem Plakat entnommen werden. Vor allem bei den Lehrern gäbe es noch Verbesserungspotenzial. Sie könnten öfter mal das Auto stehen lassen und den ÖPNV oder das Fahrrad nutzen.

Nach der Mittagspause begann dann unsere Exkursion zur VAG. Dort bekamen wir eine Führung durch das Unternehmen. Wir besichtigten die Steuerungszentrale, die Werkstätten, die Solaranlage und das Blockheizkraftwerk. Es stellte sich heraus, dass bei der VAG die Bahnen mit klimaneutralem Strom fahren und auch in vielen anderen Bereichen Klimaschutz eine große Rolle spielt.

17.02.2014 Schneeschuhwanderung auf dem Feldberg - Klasse 6

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Bereits zum siebten Mal stand für die Energiesprecher der Klassenstufe 6 eine Ganztagsexkursion zum Feldberg auf dem Programm. Dieser Aktionstag ist sowohl bei den Schülern als auch bei den Betreuern der Ökostation sehr beliebt. Er verbindet in idealer Weise die Ziele des Energiesprecherprojektes, nämlich die Vermittlung von Know How im Bereich Klimaschutz und die Ermöglichung spannender Exkursionen in die Region. Bereits um 8 Uhr morgens war Treffpunkt in der Ökostation. Dort wurden zunächst die Begriffe ökologisch, ökonomisch und sozial mit Leben gefüllt. Dann begann unser kleines Abenteuer mit der Fahrt in den tief verschneiten Schwarzwald. Für viele Schüler war die Fahrt ein besonderes Erlebnis, da es in diesem Jahr in Freiburg noch keinen Schnee gab.

Vom Haus der Natur am Feldberg begann unsere Expedition bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Unser Schneeschuh-Guide Markus konnte uns an verschiedenen Stationen mit spannenden Infos rund um die Tier und Pflanzenwelt des Feldbergs sowie den Tourismus und die wirtschaftliche Situation der Schwarzwaldgemeinden versorgen. Gemeinsam überlegten wir dann, welche Folgen eine mögliche Klimaerwärmung unter diesen genannten Aspekten für den Schwarzwald haben könnte.Nach knapp 3 Stunden kehrten wir dann erschöpft aber zufrieden an unseren Ausgangspunkt zurück und waren uns einig, einen rundum gelungenen Energiesprechertag erlebt zu haben!

04.12.2013 Einführungstag Energiesprecher 2013/2014 Klasse 6 - Thema Konsum

Energiesprecher Projekt Ökostation

Erster Energiesprechertag der 6.Klassen am 04.12.2013 zum Thema Konsum. Um sich für den ersten Energiesprechertag ausreichend zu stärken wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Natürlich nicht ohne dabei die Produkte mal genau unter die Lupe zu nehmen. Die SchülerInnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen die Eine in einem Discounter einkaufen ging während die Andere auf dem Wochenmarkt ihr Wunschfrühstück zusammenstellte. Anschließend wurden die Produkte miteinander verglichen, wobei vor allem der Weg, der vom Produktionsort bis zu unserem Teller zurückgelegt werden musste, im Fokus stand. Gemeinsam wurde der Begriff der Ökobilanz erschlossen als Vergleichsmethode der Umwelteinwirkungen verschiedener Produkte. Am Schluss war klar: Regional und biologisch einkaufen ist viel klimafreundlicher als Ware aus dem Supermarkt.

Nach der Mittagspause sammelten die Energiesprecher Ideen für alternative Konsummöglichkeiten, wie zum Beispiel Second Hand Läden oder Tauschbörsen. Nach den Auswirkungen des Konsumverhaltens für Klima und Umwelt standen am Nachmittag die sozialen Auswirkungen im Rahmen eines Schokoladenworkshops im Mittelpunkt. Hier wurden mittels Quiz, verschiedener Stationen und eines Kurzfilmbeitrags vor allem auch die Schattenseiten des Kakaoanbaus beleuchtet und so die Bedeutung des fairen Handels vermittelt. Zu guter Letzt durfte jeder selber seine eigene faire Schokolade herstellen und mit nach Hause nehmen.

03.12.2013 Einführungstag Energiesprecher 2013/2014 Klasse 5 - Thema Energie

Energiesprecher Projekt Ökostation

Auch in diesem Jahr sollen während der Energiesprechertage mehrere Exkursionen zum Thema Energie stattfinden. Die SchülerInnen der 5. Klassen sammelten zunächst in einem Brainstorming Ideen für mögliche Ausflugsziele. Anschließend recherchierten die SchülerInnen im Computerraum des Wentzinger Gymnasiums über Kosten, Erreichbarkeit und Dauer ihrer Wunschziele. Nach der Mittagspause wurden die Ergebnisse des Vormittags in der Ökostation präsentiert und durch eine Abstimmung drei Exkursionsziele ausgewählt.

Nachmittags besichtigten die Energiesprecher gemeinsam mit Herrn Nolle die Solaranlagen auf dem Dach der Wentzinger Schulen. Hier erfuhren die SchülerInnen viel Spannendes über die Entstehung und Funktionsweise der "Mutter" des Energiesprecherprojektes. Anschließend konnten sie versuchen mit eigener Muskelkraft Strom zu erzeugen und so am eigenen Leib spüren, wie viel mehr Energie zum Beispiel ein Wasserkocher im Vergleich zu einer Glühbirne verbraucht.

17.5.2013 Energierallye im Europapark Klasse 5

Energiesprecher Projekt Ökostation

Zum ersten mal in der achtjährigen Geschichte des Energiesprecherprojekts hatten die Fünftklässler sich den Europapark als Exkursionsziel gewählt. Aber was hat ein Freizeitpark der einen sehr hohen Energieverbrauch hat mit Klimaschutz zu tun? Dieser Frage mussten die 14 Teilnehmer des Aktionstages auf den Grund gehen, indem sie die Energierallye durch den Europapark bearbeiteten. An 16 Stationen werden Aspekte wie physikalische Grundlagen von Energie, Energiegewinnung mit regenerativen Energieträgern und ökologisches Bauen behandelt. Besonders interessierte uns aber auch die Frage wo denn der Strom für die vielen Fahrgeschäfte herkommt. Es gibt eine Wärmepumpe, Solarzellen und ein Wasserkraftwerk im Park, wer aber der Energieversorger ist, ob Strom zugekauft werden muss und ob dieser Strom Ökostrom ist das konnte uns an der Information niemand sagen. Die Energiebeauftragten des Parks waren nicht zu erreichen. Möglicherweise kann diese Frage von künftigen Energiesprechergenerationen geklärt werden. Die Fünftklässler gingen die Energierallye hoch motiviert an und bearbeiteten 2 Stunden lang gewissenhaft alle Fragen. Als Belohnung durften sie im Anschluss an die Rallye noch 3 Stunden lang in Kleingruppen das attraktive Programm des Europaparks eigenständig nutzen. Auf der Rückfahrt im Zug wurden die Teilnehmerurkunden verteilt. Zum ersten mal seit Bestehen des Projekts bekamen alle angemeldeten Teilnehmer eine Urkunde weil sie regelmäßig teilgenommen haben. Diese gute Resonanz zeigt die Attraktivität des Energiesprecherprojekts.

16.5.2013 Besuch des AKW Beznau Klasse 7/8

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Die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler aus Klasse 7 und 8 hatten zum Abschluss des Energiesprecherjahres für einen Besuch des AKW in Beznau in der Schweiz entschieden. Bereits um 8 Uhr fuhren wir von der Ökostation ab mit Ziel Böttstein. Dort befindet sich das vom AKW Betreiber AXPO unterhaltene Energieerlebniscenter Axporama. Der Schwerpunkt der einstündigen Führung durch das Besucherzentrum lag auf der Erklärung der Funktionsweise eines AKW. Dann wurden wir nach strengen Sicherheitskontrollen ins Atomkraftwerk geführt. Dort besichtigten wir die Maschinenhalle, das Umspannwerk und die Steuerungswarte. Auch ein Blick durch dickes Panzerglas in das Atommüll Zwischenlager Beznau wurde uns gewährt. Sowohl um Besucherzentrum Axporama als auch im Atomkraftwerk verging die Zeit wie im Flug. Das Interesse der Energiesprecher war groß und sie löcherten die Referentinnen mit Fragen. Zurück in Freiburg versammelten wir uns in der Ökostation. Beim Besuch in Beznau wurde kein Wort über die Gefahren eines AKW im Normalbetrieb, über Unfallgefahren, über den Missbrauch der Atomtechnologie für Kriegszwecke oder über die Endlagerproblematik verloren. Deshalb bekamen die Energiesprecher noch einen Vortrag des BUND über Gefahren und Risiken von Atomkraft gezeigt. Im Anschluß an den Vortrag in der Ökostation entwickelte sich noch eine ausgiebige Diskussion. Ziel des Tages war es das Thema Atomkraft mit all seinen Facetten von 2 Standpunkten nämlich dem der Atomkraftbefürworter und dem der Gegner zu beleuchten und die Energiesprecher mit möglichst vielen Informationen aus beiden Blickwinkeln zu versorgen um ihnen eine eigene Meinungsfindung zu erleichtern.

15.5.2013 Marktstand am Wochenmarkt im Vauban

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Bereits zum 8. mal wurde von den Energiesprechern ein Stand an einem Freiburger Wochenmarkt organisiert und betreut. Am Vormittag wurde gemeinsam beraten, welche Angebote dieses Jahr am Marktstand platziert werden können. Die 11 anwesenden EnergiesprecherInnen bildeten Teams zu folgenden Themen: Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Energiequiz mit Verlosung, Informationen über das Energiesprecherprojekt, Energiespartipps sowie verschiedene Bastelangebote für Kinder:
- Windräder
-Buttons selber machen
-Basteln mit Solarmotoren
Bis zur Mittagspause wurden Flyer erstellt, Plakate gemalt und Bastelmaterialien vorbereitet. Nach der Mittagspause ging es dann teils per Fahrrad, teils per Bahn ins Vauban. Dort wurden Tische und Bänke organisiert und der Marktstand aufgebaut. Aufgrund des schlechten Wetters war das Besucheraufkommen auf dem Markt geringer als in den letzten Jahren. Trotzdem probierten vor allem Kinder die vielfältigen Bastelangebote aus. Kurz vor Ende des Energiesprechertages musste der Stand dann aufgrund eines Schauers frühzeitig abgebaut werden. Leider war der Umsatz in diesem Jahr geringer als sonst aber zumindest reichte er für eine Kugel Eis für jeden zum Abschluss eines ereignisreichen Energiesprecherjahres für Klasse 6.

14.5.2013 Nachbereitungstreffen für die plant for the planet Party an der Anne Frank Grundschule

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10 EnergiesprecherInnen hatten sich nach der erfolgreichen plant for the planet Pflanzparty im März an der Anne Frank Grundschule dazu entschlossen an diesem Thema dranzubleiben und den letzten Energiesprechertag des Jahres für einen Rückblick, eine Aufarbeitung der Dokumentation und eine Weiterentwicklung des Projekts im Hinblick auf kommende Veranstaltungen zu verwenden. Nachdem die Energiesprecher noch einmal die Impressionen der Pflanzparty in Form einer Diashow auf sich wirken lassen konnten ging es an die Arbeit. Zunächst wurde eine ausführliche Evaluation der Veranstaltung vorgenommen. Das Ergebnis war, dass es keine gravierenden Mängel in Planung und Durchführung gab, sondern dass die gute Stimmung und das große Interesse der Öffentlichkeit hervorzuheben sind. Eine Gruppe nahm per Mail Kontakt mit der Initiative plant for the planet auf und versorgte diese mit Bild- und Videomaterial sowie Tageszusammenfassungen von unserer Pflanzparty. Die zweite Gruppe recherchierte im Internet, welche Möglichkeiten sich bieten über Klasse 8 und das Energiesprecherprojekt hinaus für plant for the planet aktiv zu sein. Sie stießen auf die Möglichkeit sich in einer Jugendakademie als Klimabotschafter weiterbilden zu lassen, was eventuell für die ein oder andere SchülerIn ein weiterer Schritt sein kann um für den Klimaschutz aktiv zu sein. Den Tagesabschluss bildete ein von den SchülerInnen selbst auf die Beine gestelltes Grillfest, in dessen Vorfeld sie erneut ihr hervorragendes Organisationstalent bewiesen.

14.03.2013 Thema: Plant for the planet an der Anne Frank Schule

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Und wieder hieß es: Stop talking, start planting! Nach der erfolgreichen Pflanzparty an den Wentzinger Schulen im letzten Jahr hatten sich die Energiesprecher auch für 2013 vorgenommen, ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen und sich an der weltweiten Plant for the planet Schülerinitiative zu beteiligen. Die Energiesprecher waren sich einig: Die Aktion vom letzten Jahr darf keine Eintagsfliege sein sondern der Gedanke von Plant for the planet muss in Freiburg weiterleben. Immer noch gilt es der Politik zu zeigen, dass man den vielen Worten über Klimaschutz nun auch weitreichende Taten folgen lassen muss. Mit der vierten Klasse der Anne Frank Schule wurde ein begeisterter Partner gefunden. Die Energiesprecher kümmerten sich im Vorfeld um Pressearbeit und Aktionsstände, die Grundschüler machten Werbung an ihrer Schule und sorgten für die Verpflegung. Ab 9 Uhr begann der Aufbau der Musikanlage und der Info- und Aktionstische auf dem Schulhof der Anne-Frank Schule. Der Ablauf der Pressekonferenz und die Redebeiträge der Schüler wurden noch mal durchgesprochen und die Pflanzlöcher für die Bäume wurden ausgehoben. Gegen 11 Uhr stieg die Spannung bei den Energiesprechern sichtlich, als ein Fahrzeug eines Fernsehsenders und erste Pressefotografen ankamen. Pünktlich zur zweiten großen Pause dröhnte dann Musik aus den Boxen und unzählige Grundschüler nahmen die angebotenen Aktionen war. Dann begann die von den Energiesprechern vorbereitete Pressekonferenz: Die Schüler stellten das Energiesprecherprojekt, sowie die heutige Plant for the Planet Aktion vor . Anschließend übermittelte Simone Ariane Pflaum, die Leiterin des städtischen Nachhaltigkeitsmanagements der Stadt Freiburg Grüße von Oberbürgermeister Salomon und Umweltbürgermeisterin Stuchlik. Zudem lobte sie das Engagement der Schüler. Abschließend betonte auch die stellvertretende Schulleiterin der Anne-Frank Schule den hohen Stellenwert dieses vorbildlichen Einsatzes für die Umwelt der Schüler beider Schulen. Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde die vorher begonnene Pflanzaktion vollendet. Nun stehen zwei Apfel und zwei Kirschbäume mehr in Freiburg die pro Jahr jeweils etwa 8 kg CO2 binden und so einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aufgrund des hervorragenden Einsatzes der Energiesprecher bei der Vorbereitung und Durchführung der Plant for the planet Pflanzparty 2013 an der Anne-Frank Schule ist die Aktion ein voller Erfolg geworden. An dieser Stelle sei der Baumschule Vonderstraß herzlich gedankt, die mit ihrer großzügigen Spende von 2 Bäumen zum Gelingen der Aktion beigetragen hat.

13.3.2013. Thema: Nachwachsende Rohstoffe

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Das Thema nachwachsende Rohstoffe hat für einen Energiesprecher viele Aspekte: Wichtige Stichwörter sind: Photosynthese, CO2 Kreislauf, Verbrennungsprozess, fossile Brennstoffe, Biogas, Biosprit, Pellets und Waldzerstörung, Sojaanbau und die Konkurrenz von Energie und Nahrungsmitteln. Um aber neben den Theorien auch dem Erleben von nachwachsenden Rohstoffen genügend Raum zu geben sind wir an diesem Tag, nachdem wir uns auf dem Markt mit Grillgut versorgt hatten in den Wald gezogen. Zunächst haben wir gegen den Schnee und die Kälte ein großes Feuer entfacht. Die Nutzung von Holz als nachwachsendem Rohstoff wurde gleich selbst ausprobiert, indem die Energiesprecher einen Baum fällen durften. Den Tagesabschluss bildete dann die Einleitung der Grillsaison 2013

11.03.2013 Thema: Abfall und Ressourcenschutz

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Müll als wertvolle Handelsware? Klingt komisch ist aber so! In deutschen Haushalten lagern wertvolle Gold und Silberschätze in Form von alten Handys und anderem Elektroschrott. PET Flaschen werden bis nach China verschifft um dort zu Kleidungsstücken recycelt zu werden. Papier und Verpackungen aus dem gelben Sack entwickeln sich zu immer begehrteren Rohstoffen in der Industrie. Und Auch der Restmüll wandert nicht mehr auf die Deponie sondern wird teils über weite Strecken transportiert und dann in Verbrennungsanlagen in Strom und Wärmeenergie umgewandelt. An diesem Aktionstag drehte sich vormittags alles um Abfallvermeidung und fachgerechtes Recycling um en Schutz wertvoller Ressourcen zu gewährleisten. Nachmittags wurde die Müllverbrennungsanlage TREA in Eschbach besichtigt. Und was bringt ein Energiesprecher einer Müllverbrennungsanlage als Gastgeschenk mit? Natürlich Müll! In einer kurzen Sammelaktion an der Schule und im Seepack kamen zwei ganze Müllsäcke zusammen. Diese wurden in der TREA in den Müllbunker geworfen und anschließend verfeuert.

21./22.02.2013 Vorbereitung zur Plant for the Planet Pflanzparty an der Anne Frank Schule durch die 7. und 8. Klasse

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Stop talking, start planting! Unter diesem Motto stand die Baumpflanzparty im letzten Frühjahr an den Wentzinger Schulen. Im Anschluß an die Party wurde beschlossen, dass die Idee Bäume für den Klimaschutz zu pflanzen in Freiburg weiterleben soll und dass die Energiesprecher auch an anderen Schulen Pflanzpartys durchführen wollen. Am 21. und 22.2. kamen dann die Klassen 7 und 8 getrennt an die Ökostation um alle nötigen Vorbetreitungen zu treffen. Die Siebtklässler stellten ihr Vorhaben einer vierten Klasse der Anne Frank Grundschule vor. Diese erklärte sich bereit bei der Aktion zu helfen. Gemeinsam wurden dann Ideen gesammelt, was es für die Pflanzparty alles zu bedenken gibt und wer welche Aufgaben übernimmt. Die Achtklässler schauten sich den Schulhof der Anne-Frank Schule an, planten wo die Bäume hingepflanzt werden sollen und machten Probegrabungen um zu untersuchen, ob das vorhandene Werkzeug ausreicht um die großen Pflanzlöcher anzulegen. Nachmittags in der Ökostation wurden dann Pressemitteilungen geschrieben, VIP`s eingeladen, Absprachen mit der Baumschule Vonderstraß getroffen, Materiallisten für die Pflanzung geschrieben, Verpflegungs- und Aktionsstände geplant und Plakate gestaltet. Beeindruckend war, mit welchem Elan die Schüler bei der Sache waren und wie viele Ideen gesammelt wurden. Dies stimmt zuversichtlich auf eine erfolgreiche Pflanzparty am 14.3. an der Anne-Frank Schule.

20.02.2013 Thema: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald.

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An diesem Tag trafen sich die Energiesprecher bereits um 8 Uhr in der Ökostation Nach einer kurzen Einführung ins Thema fuhren wir mit dem Zug los in Richtung Feldberg, um im Rahmen einer geführten Schneeschuhwanderung mehr über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Feldberg zu erfahren. Am Naturschutzzentrum „Haus der Natur“ wurden wir von unserem Guide mit Schneeschuhen ausgestattet. Bei eisigen Temperaturen und Nebel machten wir uns dann auf den Weg. Unterwegs wurden Pausen eingelegt, bei denen uns über den Feldberg, seine besonderen Tiere und Pflanzen sowie den Tourismus berichtet wurde. Dann haben wir gemeinsam überlegt, wie sich der Klimawandel aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht auf die Feldbergregion auswirken könnte. Nach einer guten Stunde schweißtreibenden Aufstiegs haben zum zweiten Mal in der Geschichte der Energiesprecherausbildung alle Schüler den Gipfel des Seebuck erreicht. Gratulation!

19.02.2013 Thema: Mobilität in unseren Städten.

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Wie hat sich Mobilität im Laufe der Jahrhunderte verändert? Welche Probleme bringt das mit sich? Welche negativen Beispiele von Mobilität in den Städten gibt es? Lärm, Smog, Hektik, muss das sein? Welche Alternativen zur herkömmlichen Mobilität haben wir? Zukunftsvisionen? All diesen Fragen gingen wir zu Beginn des 2 Aktionstages von Klasse 5 nach. Dann wollten wir unseren Blick von der globalen Ebene nehmen und uns Mobilität vor unserer Haustür anschauen. Genau genommen vor der Haustüre der Schule und so gingen die Energiesprecher in ihre Klassen und starteten eine Umfrage. Die Frage an die Mitschüler und Lehrer lautete: Wie seid ihr heute zur Schule gekommen. Das Ergebnis der Umfrage wurde auf einem Plakat festgehalten. die einhellige Meinung der Schüler war, dass es gerade bei den Lehrern noch viel Verbesserungspotential gibt. An diesem Tag kamen 40 % der befragten Lehrer mit dem Auto zur Schule. Nachmittags ging es dann zur VAG. Dort wurde die Leitstelle besichtigt und das weitreichende Klimaschutzkonzept des Betriebes umfassend vorgestellt. Man konnte die Photovoltaikanlage auf den Hallendächern besichtigen, die mit Regenwasser betriebene Straßenbahnwaschanlage betreten und den Mechanikern in den Werkstätten bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das Klimaschutzkonzept der VAG ist vorbildlich . Die Bahnen fahren alle mit Ökostrom und sind somit CO2 neutral. Die Busse erfüllen alle die Euro 5 Norm. Das bedeutet sie sind besonders emissionsarm. Mit vielen neuen spannenden Eindrücken ging es dann nachmittags natürlich mit der Straßenbahn zurück zur Ökostation.

05.12.2012 Thema: Einführungstag Energiesprecherprojekt 2012/2013

Energiesprecher Projekt Ökostation

Erster Energiesprechertag der 6.Klassen am 05.12.2012 Um sich für den ersten Energiesprechertag ausreichend zu stärken wurde ersteinmal ausgiebig gefrühstückt. Natürlich nicht ohne dabei die Produkte mal genau unter die Lupe zu nehmen. Die SchülerInnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt,von denen die Eine in einem Supermarkt einkaufen ging während die Andere auf dem Wochenmarkt ihr Wunschfrühstück zusammenstellte. Anschließend wurden die Produkte auf die Kilometer,die sie schon hinter sich haben bis sie schließlich bei uns auf dem Tischlandeten untersucht und es wurde eine CO2 Bilanz aufgestellt.Am Schluss war klar: Regional und biologisch einkaufen ist viel klimafreundlicher als Ware aus dem Supermarkt und dazu auch nicht viel teurer.
Nach der Mittagspause sammelten die Energiesprecher Ideen für alternative Konsummöglichkeiten,wie zum Beispiel Second Hand Läden oder Tauschbörsen gesammelt. Um darzustellen, dass sich das eigene Konsumverhalten nicht nur auf das Klima auswirkt,sondern auch darauf wie Menschen bezahlt und behandelt werden, fand am Nachmittag zusätzlich eine schokoladenwerkstatt in der Ökostation statt. Hier wurde nicht nur über die Lebensbedingungen von Kakaobauern und Plantagenarbeitern gesprochen,es wurde auch erklärt was das Fairtrade Siegel ist und welche Vorteile die Menschen in den Produktionsländern durch fairen Handel haben. Zum Abschluss des Tages durfte jeder einmal selber Schokolade herstellen.

04.12.2012 Thema: Einführungstag Energiesprecherprojekt 2012/2013

Energiesprecher Projekt Ökostation

Auch in diesem Jahr sollen während der Energiesprechertage mehrere Exkursionen zum Thema Energie stattfinden. Die SchülerInnen der 5. Klassen sammelten zunächst in einem Brainstorming Ideen für mögliche Ausflugsziele.Anschließend recherchierten die SchülerInnen im Computerraum des Wentzinger Gymnasiums über Kosten, Erreichbarkeit und Dauer ihrer Wunschziele. Nach der Mittagspause wurden die Ergebnisse des Vormittags in der Ökostation präsentiert und durch eine Abstimmung drei Exkursionsziele ausgewählt. Nachmittags besichtigten die Energiesprecher gemeinsam mit Herrn Nolle die Solaranlagen auf dem Dach der Wentzinger Schulen. Hier erfuhren die SchülerInnen viel Über die "Mutter" des Energiesprecherprojektes, zum Beispiel wieviel Energie die schule mit Solaranlagen einspart.

23.05.2012 Thema: Informationsstand auf dem Wochenmarkt im Vauban

Energiesprecher Projekt Ökostation

Einen Marktstand zu organisieren ist mittlerweile zum festen Bestandteil der Energiesprecherausbildung geworden. Ziel ist es, das Energiesprecherprojekt in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine Möglichkeit erste Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement zu sammeln.

Am Morgen des 23.05.12 trafen sich 15 Schüler/inner der Klassen 6 in der Ökostation um den Tag zu planen. Es wurden 5 Arbeitsgruppen gebildet:
Es gab ein Team für Öffentlichkeitsarbeit, eine Verlosung wurde organisiert und drei Gruppen bereiteten Bastelangebote für Kinder vor.
Mittags wurden Fahrradanhänger beladen und das Material in den Stadtteil Vauban geschafft. Dort wurde der Stand aufgebaut und liebevoll dekoriert. Die Standbetreuung geschah sehr professionell und mit großem Elan. Einige Schüler blieben sogar weit über das offizielle Ende hinaus. Diese Begeisterung spiegelt auch das gesamte Energiesprecherjahr 2011/12 wider.

An den letzten Aktionstagen von Klasse 5 und 6 wurden auch die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt verteilt. Über 80% der Schüler erhielten dank ihres regelmäßigen Engagements für den Klimaschutz diese Urkunde. Diese Quote ist die beste seit Beginn der Energiesprecherausbildung. Ein großes Lob an alle Energiesprecher!

22.05.2012 Thema: Windenergie

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Thema Windenergie eignet sich besonders gut um die verschiedenen Facetten in der Debatte um die erneuerbaren Energien mit den Energiesprechern der Klasse 5 zu diskutieren. Neben der nahezu unschlagbaren Ökobilanz der Windräder kann man auch die immer wieder vorgetragenen Schwierigkeiten bei der Speicherung von Energie und beim Leitungsausbau anschaulich erklären. Ferner kommt gerade in Freiburg auch die politische Dimension (Landschaftsschutzaspekte, Fledermausproblematik, Lärm....) hinzu. So wird deutlich wie vielschichtig auch heute noch über die erneuerbaren Energien gestritten wird.

Das Thema eignet sich aber auch deshalb besonders gut, weil es im Frühling behandelt wird, der Standort Holzschlägermatte sich im wunderschönen Freiburger Bergwald befindet und man eine Fahrt mit der längsten Umlaufseilbahn Europas zum Gipfel des Schauinslandes machen kann um die Windräder zu erreichen.
Wenn man also die inhaltlichen Themen auf einer schönen Wanderung von der Berg- zur Talstation bei gutem Wetter und guter Laune besprechen kann, dann ist das ein Mix, der zu einem gelungenen Energiesprechertag führt.

15.03.2012 Thema: Wasser

Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Thema Wasser stand auch dieses Jahr wieder auf der Themenliste der Energiesprecher aus Klasse 5. Vormittags bearbeiteten 12 Schüler von Realschule und Gymnasium 3 Stationen, die sich mit folgenden Aspekten beschäftigten:

· Wasser sparen - wie kann ich durch mein Verhalten die Ressource Wasser schonen? Was ist sichtbares, was virtuelles Wasser?
· Die Ergebnisse wurden in einer mind map zusammengetragen.
· Wasserkraft – Potentiale von Wasserkraft in Deutschland und weltweit. Vor- und Nachteile der Nutzung von Wasserkraft. Fallbeispiel: Drei Schluchten Staudamm in China.
· Abwasser – eine Energiequelle der Zukunft? Messungen im Abwasserschacht der Ökostation zeigen, wie Wärmetauscher in Zukunft die Energie deines Duschwassers auffangen können.

Nachmittags wurde dann die Umkircher Mühle als Beispiel für die historische Form der Wasserkraftnutzung besichtigt. Nach einem Vortrag über die Bedeutung von Mühlen in der Vergangenheit wurde die Mühle in Gang gesetzt und Mehl gemahlen. Zum Abschied bekam jeder Schüler eine frisch gebackene Brezel vom Bäckermeister.

14.03.2012 Thema: Nachwachsende Rohstoffe

Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Thema nachwachsende Rohstoffe hat für einen Energiesprecher viele Aspekte:
Wichtige Stichwörter sind: Photosynthese, CO2 Kreislauf, Verbrennungsprozess, fossile Brennstoffe, Biogas, Biosprit, Pellets und Waldzerstörung, Sojaanbau und Konkurrenz von Energie und Nahrungsmitteln.

All diese komplizierten Begriffe lassen sich natürlich am besten bei strahlendem Sonnenschein im frühlingshaften Wald diskutieren. Auch kann man sie sich besser merken, wenn man neben den fachlichen Denkanstrengungen körperliche Anstrengungen in Form von Energiesprecher – Highland – Games durchführt (z.B. Baumstammweitwurf, Wettnageln oder Stockturmbauen).

Wenn man dann zum Abschluß die nachwachsenden Rohstoffe als Grundlage für ein Lagerfeuer mit Würstchen und Stockbrot nutzt, bleiben auch deren Vor- und Nachteile als erneuerbare Energiequelle besser im Gedächtnis.

13.03.2012 Thema: Energiesprecher der Klassen 7/8/9 feiern Pflanzparty auf dem Schulhof

Energiesprecher 
Projekt Ökostation

Stop talking, start planting! Mit diesem Motto startete der letzte Energiesprecheraktionstag des Schuljahres für die Klassen 7/8/9.

Im Rahmen der Aktion „Plant for the Planet“ setzten die Energiesprecher an diesem Tag ein Zeichen gegen den Klimawandel. Mit der Pflanzug von Bäumen wollen sie die Menge an CO2 in der Atmosphäre senken, als auch die Politik dazu auffordern mehr Handlungsbreitschaft zu zeigen und sich für Klimagerechtigkeit weltweit einzusetzen.
Um 11 Uhr war alles gerichtet. Der Waffel und Cocktailstand war eröffnet, die Infotafeln waren bereit, Musik dröhnte über den Schulhof und das wichtigste: Die Pflanzlöcher für die Bäume waren gegraben. Nach und nach trudelten die Ehrengäste Herr Brandes und Herr Gillen ein und zur großen Pause waren etwa 150 Schüler auf dem Schulhof versammelt. Im Anschluss an das Fest fand die von den Schülern geplante und vorbereitete Pressekonferenz mit den Energiesprechern, der Umwelt- und Schulbürgermeisterin Frau Stuchlik und den Direktoren der Schulen statt.
Anschließend wurden dann letzendlich die vier Bäume in die Erde gebracht. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die großzügige Spende der Baumschule Vonderstraß bedanken.

09.02.2012 Thema: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

An diesem Tag trafen sich die Energiesprecher bereits um 8 Uhr in der Ökostation. Sie erarbeiteten sich zunächst gewisse Grundkenntnisse um einen tieferen Einblick ins Thema zu bekommen. So mussten erst einmal die Begriffe Ökologie, Ökonomie und Sozial geklärt werden.

Anschließend fuhren wir mit dem Zug los in Richtung Feldberg, um im Rahmen einer geführten Schneeschuhwanderung mehr über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Feldberg zu erfahren.
Am Naturschutzzentrum „Haus der Natur“ wurden wir von unserem Tourenführer mit Schneeschuhen ausgestattet.
Bei Strahlendem Sonnenschein und Alpenfernsicht machten wir uns dann auf den Weg. Unterwegs wurden Pausen eingelegt, bei denen über den Feldberg, seine besonderen Tiere und Pflanzen sowie seinen Tourismus berichtet wurde. Die Schüler überlegten gemeinsam, was sich alles in der Zukunft ändern könnte. Aus ökologischer Sicht könnten beispielsweise Artenverluste am Feldberg eine Folge des Klimawandels sein. Ein Rückgang des Wintertourismus hätte Auswirkungen auf die Ökonomie in der Region. Dies hätte dann auch Auswirkungen auf den Sozialen Bereich, nämlich die Bevölkerung in den Gemeinden am Feldberg.
Nach einer guten Stunde schweißtreibenden Aufstiegs hatten zum ersten Mal in der Geschichte der Energiesprecherausbildung alle Schüler den Feldbergturm erreicht. Gratulation!

08.02.2012 Thema: Mobilität in unseren Städten

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Wie hat sich Mobilität im Laufe der Jahrhunderte verändert? Welche Probleme bringt das mit sich? Welche negativen Beispiele von Mobilität in den Städten gibt es? Lärm, Smog, Hektik, muss das sein? Welche Alternativen zur herkömmlichen Mobilität haben wir?
All diesen Fragen gingen wir zu Beginn des 2 Aktionstages von Klasse 5 nach.

Dann wollten wir unseren Blick von der globalen Ebene nehmen und uns Mobilität vor unserer Haustür anschauen. So gingen die Energiesprecher in ihre Klassen und starteten eine Umfrage. Die Frage an die Mitschüler und Lehrer lautete: Wie seid ihr heute zur Schule gekommen. Das Ergebnis der Umfrage wurde auf einem Plakat festgehalten (s.u.). die einhellige Meinung der Schüler war, dass es gerade bei den Lehrern noch viel Verbesserungspotential gibt.
Nachmittags ging es dann zur VAG. Dort wurde die Leitstelle besichtigt und das weitreichende Klimaschutzkonzept des Betriebes umfassend vorgestellt. Man konnte die Photovoltaikanlage auf den Hallendächern besichtigen, die mit Regenwasser betriebene Straßenbahnwaschanlage betreten und den Mechanikern in den Werkstätten bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Mit vielen neuen spannenden Eindrücken ging es dann nachmittags, natürlich mit der Straßenbahn, zurück zur Ökostation.

07.02.2012 Thema: Atomkraft

Energiesprecher Projekt Ökostation

Nach einer kurzen Begrüßung in der Ökostation bestiegen die 24 Energiesprecher der Klassen 7 und 8 um 8 Uhr den roten Avanti-Bus mit Fahrtziel Böttstein in der Schweiz. Dort befindet sich das Axporama, ein Energieerlebniszentrum des größten Schweizer Stromkonzerns und direkt daneben dessen Atomkraftwerk Beznau.
Im Axporama wurden die Energiesprecher in zwei Gruppen geteilt und bekamen eine Führung durch die Ausstellung, welche sich mit den verschiedenen Arten der Energiegewinnung beschäftigte. Der Schwerpunkt der Führung lag auf der Funktionsweise eines Kernkraftwerks.
Anschließend ging’s mit dem Bus zum Kraftwerk. Nach einer eingehenden Sicherheitskontrolle mit Metalldetektoren und Sprengstoffcheck wurde das Kernkraftwerk Beznau besichtigt. Unterwegs bekamen die Schüler die Steuerungswarte, die Maschinenhalle mit riesigen Turbinen und Generatoren und die Lagerhallen für den atomaren Müll zu sehen.

Um 13 Uhr fuhren wir zurück nach Freiburg. Dort besuchten wir die Geschäftstelle des des BUND Regionalverbandes. Nach den Pro- Kernkraft Führungen des Vormittags bekamen die Schüler einen Vortrag von Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer des Regionalverbandes südlicher Oberrhein, zu den Gefahren und Risiken eines Kernkraftwerkes und zu Möglichkeiten alternativer Energieerzeugung. Damit hatten die Schüler das Thema Atomkraft an einem Tag aus zwei völlig verschiedenen Blickwinkeln gezeigt bekommen. Jetzt ist es san ihnen sich ihre eigene Meinung dazu zu bilden.

30.11.2011 Thema: Konsum

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Wer hat wohl mehr Kilometer gefrühstückt heute Morgen? Und was bedeutet das eigentlich fürs Klima und die Umwelt? Das waren Fragen, mit denen sich die Energiesprecher der sechsten Klasse der Wentzinger Schule am Vormittag des 30.11.2011 beschäftigten. Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging auf den regionalen Wochenmarkt und die zweite Gruppe war im Supermarkt einkaufen. Dabei wurde beachtet, woher die Äpfel eigentlich kommen und welche den weiteren Weg zurückgelegt haben. Im Die Schüler entwickelten dann ein Bewusstsein dafür, dass regional und biologisch klimafreundlicher ist, als Ware aus dem Supermarkt. Um darzustellen, dass sich das eigene Konsumverhalten nicht nur auf das Klima auswirkt, sondern auch darauf, wie Menschen bezahlt werden, fand am Nachmittag eine Konsumkritische Stadtführung, statt, bei der geklärt wurde, wer eigentlich wie viel von dem Turnschuh den man sich kauft abbekommt. Die Schüler waren sehr erstaunt, als sie herausfanden, dass die Näherin nur einen Bruchteil (20 Cent) an dem 100 Euro teuren Schuh verdient. Das Ziel war es, die Schüler auf Punkte wie „fairtrade“, umwelt- und klimafreundlich zu sensibilisieren, damit sie beim nächsten Einkauf mit den Eltern vielleicht selbst ein wenig darauf achten, was gekauft wird.

29.11.2011 Einführungstag zum Energiesprecherprojekt 2011/2012

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Alle waren sich einig: Es sollten auf jeden Fall Exkursionen im nächsten Jahr stattfinden. Aber wohin? Wie viel darf es kosten? Wie kommen wir am Besten zum Exkursionsziel? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Energiesprecher am Vormittag des 29.11.2011 im Computerraum der Schule. Sie recherchierten und überlegten, ob mit Bus oder Bahn. Danach wurden die Ziele vorgestellt und es wurde für drei abgestimmt. Zum Grundkonzept des ersten Tages gehört, dass die Schüler sich auf die weiteren Exkursionsziele vormittags einigen und am Nachmittag dann ein vorgegebenes Ziel besuchen. Dieses war das Blockheizkraftwerk (BHKW) des Westbades. Das BHKW nutzt die bei der Stromproduktion entstandene Wärme zum Heizen des Gebäudes und ist deshalb sehr klimafreundlich. Dorthin sind sie auf die wohl umweltschonendste Art und Weise gekommen die es gibt- zu Fuß.

10.05.2011: Öffentlichkeitsarbeit: Marktstand am Wochenmarkt Vauban

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Energiesprecher zu sein heißt auch Öffentlichkeitsarbeit für das eigene Projekt zu machen! Wie jedes Jahr waren die Energiesprecher wieder mit einem Schülerstand auf einem Wochenmarkt präsent! Diesmal im Vauban. Vormittags war Zeit für die Organisation. Es fand sich eine Pädagogikgruppe zusammen, die Solarbasteleien für Kinder vorbereitete. Eine Gruppe erstellte ein Energie-Quiz mit Verlosung und zwei Schüler gestalteten eine Stellwand mit Informationen zum Projekt. Ab zwei Uhr wurde der Stand aufgebaut. Die Resonanz der Marktbesucher war so groß, dass einige Energiesprecher sich freiwillig dazu entschieden Überstunden zu machen.

10.05.2011: Thema: Abfall, Recycling und Ressourcenschutz

Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Thema Abfall ist an den meisten Schulen heikel. Oft gibt es zwar alle Vorrichtungen Abfälle zu recyceln und fachgerecht zu entsorgen, nicht alle Schüler halten sich allerdings an die Regeln. Auch die Wentzinger Schulen sind da keine Ausnahme und so kommen immer wieder Klagen über die Abfallsituation an der Schule auf. Der Energiesprechertag Abfall, Recycling und Ressourcenschutz hatte zum Ziel den Fünft –und Sechstklässlern am Anfang ihrer Schulkarriere ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Abfällen zu vermitteln. Als Multiplikatoren sollen sie das erlernte in ihre Klassen tragen.

Vormittags wurde an der Ökostation in Kleingruppen gearbeitet und die Potentiale von Abfällen dargestellt. Den Schülern wurde klar, dass Abfall vermeiden und fachgerechtes Recycling zum Ressourcenschutz auf unserer Erde beitragen kann. Nachmittags fand eine Exkursion zur TREA-Breisgau statt, der Müllverbrennungsanlage in der Freiburger Restmüll entsorgt wird. In einer einstündigen Führung wurden Vor- und Nachteile einer solchen Anlage diskutiert!

16.03.2011: Kernkraft - Besuch im Atomkraftwerk Betznau

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Bereits um 8 Uhr morgens enterten wir den roten Avanti-Bus und fuhren los Richtung Schweiz. Ziel war das Atomkraftwerk in Beznau. Der Tag stand ganz unter dem Eindruck der schrecklichen Geschehnisse in Japan, wo als Folge eines Erdbebens ein Atomkraftwerk kurz vor einem Super- Gau stand. Diese Geschehnisse rücken aktuell das Thema Kernkraft verstärkt in das Bewusstsein der gesamten Bevölkerung. Die Diskussion über die Abschaffung der Kernkraft in Deutschland steht auf der politischen Agenda ganz oben. Noch immer ist die Kernkraft ein Standbein für die großen Stromkonzerne.

Ziel der Exkursion war es sich an verschiedenen Stellen über das Thema Atomenergie zu informieren um an der aktuellen Diskussion über die Kernkraft teilnehmen zu können. Zunächst besuchten wir das Axporama, ein Energie-Informationszentrum eines großen Schweizer Stromkonzerns. Das Besucherzentrum befindet sich direkt neben dem AKW und steht auch ideologisch der Kernkraft sehr nahe. Der Tenor bei der Führung durch die dortige Ausstellung war, dass die erneuerbaren Energien in der Schweiz zu teuer sind und kein großes Potential bergen und dass in der Schweiz keine Energieversorgung ohne Kernkraft möglich sei. Bei der Anschließenden Führung durch das AKW wurde stets die Sicherheit der Reaktoren hervorgehoben und nicht auf die Gefahren und Risiken eines AKW eingegangen.

Gegen 13 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Freiburg. Dort besuchten wir die Geschäftstelle des BUND Regionalverbands-südlicher Oberrhein. Herr Axel Mayer, Geschäftsführer des Regionalverbands und erklärter Atomkraftgegner empfing uns dort. Nach den Pro-Kernkraft Argumenten des Vormittags hielt er einen Vortrag, der die Gefahren eines Kernkraftwerks sowohl im Normalbetrieb als auch im Falle eines Unglücks und die Endlagerproblematik aufzeigte.

Im Rahmen dieses Thementages wurde den Schülerinnen und Schülern das Thema Kernkraft aus zwei verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt. Jeder Energiesprecher hatte dann die Möglichkeit seine eigene Meinung zu finden. Bei der Abschlussdiskussion wurde munter diskutiert und die Schüler entwickelten Handlungsperspektiven die im Alltag (z.B. Stromwechsel) und in der Schule realisierbar sind um den Atomstromverbrauch zu reduzieren.

23.02.2011: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Am zweiten Aktionstag des Schuljahres stand für die Siebtklässler des Energiesprecherprojekts eine Ganztagsexkursion zum Feldberg auf der Agenda. Mittlerweile ist die Schneeschuhwanderung zu den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald zum festen Programmpunkt der Ausbildung geworden. In diesem Jahr fand sie zum vierten Mal statt. Aufgrund der milden Witterung im Februar sah es dieses mal so aus, als würden wir eher über Schneereste und grüne Stellen wandern. Zwei Tage vor Beginn der Exkursion gab es aber noch einmal kräftig Neuschnee, so dass wir unter besten Bedingungen loslegen konnten. Nach einer Einführung in der Ökostation fuhren wir um 9:10 mit dem ÖPNV zu Feldberg. Unter Leitung von Markus Stickling einem Erfahrenen Bergführer und Umweltpädagogen kämpfte sich die Gruppe durch den Tiefschnee, den Seebuck hinauf. Dabei bewiesen die Energiesprecher gutes Durchhaltevermögen. Unterwegs wurden immer wieder Pausen eingelegt, in denen besprochen wurde, welche Auswirkungen eine Klimaerwärmung auf die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt des Feldbergs, auf die Menschen die dort leben und auf die Haupteinnahmequelle der Region, den Tourismus haben könnte. Nach knapp drei Stunden kehrten wir müde aber zufrieden zurück zum Haus der Natur, wo wir die geliehenen Schneeschuhe zurückgaben. Zurück ging es ebenfalls mit Bus und Bahn.

22.02.2011: Energiedetektive in der Paul- Hindemith- Grundschule

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Am zweiten Aktionstag des Schuljahres konnten die Energiesprecher der fünften und sechsten Klassen ihr in der Ausbildung erworbenes Wissen über Möglichkeiten des sparsamen Umgangs mit Ressourcen praktisch anwenden. Sie erstellten ein Energiegutachten für die Paul-Hindemith-Grundschule. Nach einer Einführung in der Ökostation, wurden die Energiedetektive mit Ausweisen ausgestattet, welche ihnen den Zugang zu allen Bereichen der Schule ermöglichte. In vier Kleingruppen machten sich die SchülerInnen auf den Weg in die Schule. Zunächst wurde der Hausmeister mit Fragen zum Heizsystem gelöchert. Anschließend ging jede Gruppe in ein Klassenzimmer. Dort stellten sie sich und das Projekt vor, gaben Tipps zum Energiesparen und erstellten eine „Mobilitätsstudie“. Dann begann die Messkampagne im Schulhaus. Es wurden Messungen zum Stromverbrauch in Klassen- und Lehrerzimmern sowie im Sekretariat durchgeführt, der Wasserverbrauch unter die Lupe genommen, das Abfallverhalten untersucht und die Dichtheit der Fenster geprüft. Die Auswertung der Untersuchungen wurde am Nachmittag vorgenommen. Zu den Themen Heizung, Wasser, Abfall, Strom und Mobilität wurden Plakate erstellt, die den Zustand an der Paul-Hindemith Schule dokumentieren und die Tipps enthalten, wie durch einfache Verhaltensänderungen noch mehr Energie eingespart werden kann. Diese Plakate wurden nach dem Aktionstag in der Schule aufgehängt.

11.01.2011: Freiburger Klimagipfel der Energiesprecher

Energiesprecher Projekt Ökostation

An diesem Aktionstag der Klimaschutzakademie der Ökostation haben die Energiesprecher der Achten Klassen von Wentzinger Gymnasium und Realschule einen Klimagipfel simuliert. Um sich in die Positionen verschiedener Länder und Organisationen einzuarbeiten haben sie im Laufe des Vormittags Experteninterviews in Freiburg geführt. Kooperationspartner waren neben einem japanischem Journalisten und einem Mitarbeiter von Greenpeace Freiburg, das Deutsch- Amerikanische Institut im Carl-Schurz-Haus und das Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg.

Beim Klimagipfel am Nachmittag schlüpften die Schüler in die Rollen von Delegierten verschiedener Länder und Organisationen. Sie wurden zu Vertretern Boliviens, Japans, den USA Greenpeace und der EU. Nun war Verhandlungsgeschick gefragt. Mit Hilfe zahlreicher diplomatischer Tricks wurde versucht ein Interessenausgleich zu schaffen und einen Konsens in den wichtigsten Punkten der internationalen Klimapolitik zu finden. Im Anschluss daran stellten die Schüler ihre persönlichen Forderungen an die internationale Klimapolitik. Diese werden in einer internationalen Presseerklärung veröffentlicht und lauten:

1. Begrenzung der Erderwärmung um maximal 1,5°C im Vergleich zu vorindustriellem Niveau!

2. Sofortige Umsetzung des Waldschutzes nach dem Modell REDD+!

3. Sofortige Einrichtung eines unabhängigen Klimafonds der Entwicklungsländern eine klimaschonende Entwicklung ermöglicht!

4. Verabschiedung eines Folgeabkommens für das Kyoto-Protokolls, welches von allen Industrie- und Schwellenländern unterzeichnet wird und ehrgeizige Ziele zur Reduktion der CO2 Emissionen beinhaltet!

8.12.2010: Globalisierung und Lebensstile

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Was ist Globalisierung? Welche Länder durchreist eine weltweit produzierte Jeans im Laufe ihres Lebens? Wie wirkt sich der rasante Anstieg der Flugkilometer auf unsere Atmosphäre aus? Was ist dein ökologischer Fußabdruck? Wie ist er im internationalen Vergleich? Wie konsumieren wir? Welche ökologischen und sozialen Auswirkungen hat unser Konsum? Wer verdient wie viel an einem 100,- Euro Schuh? Welche Macht haben wir als Konsument und wo liegen Chancen der Globalisierung? All diesen Fragen sind die Energiesprecher der Klassenstufe 7 am 8.12. auf den Grund gegangen.

Am Vormittag wurden von den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen einzelne Lernstationen in der Ökostation durchlaufen. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine stand der Besuch verschiedener Geschäfte in der Freiburger Innenstadt auf dem Programm. Im Rahmen dieser konsumkritischen Stadtführung wurde auch die Diskussion über die Preisgestaltung von Markenturnschuhen mit dem Geschäftführer eines Kaufhauses gesucht. Leider endete dieser Ansatz mit dem Verweis der Energiesprecher aus dem Kaufhaus - auch ein pädagogisch wertvoller Impuls mit besonderem (allerdings nicht geplanten) Lerneffekt!

Die Abschlussdiskussion fand wie üblich in der Ökostation statt.

7.12.2010: Thema Wasser

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Neue Gesichter und alte Hasen beim ersten Tag der Energiesprechertage der Klassenstufen 5 und 6 von Realschule und Gymnasium der Wentzinger Schulen. In alters- und schulartenübergreifenden Kleingruppen wurde am Vormittag an 4 Stationen zu den Themen Wasserkraft, Wasserverbrauch und Lebensraum Wasser getüftelt und experimentiert.

Die Nachmittagsexkursion führte zu einer Mühle in Umkirch. Dort gab es einen Vortrag über die historische Nutzung der Wasserkraft. Anschließend wurde die Mühle in Betrieb gesetzt und Mehl gemahlen. Zum Abschied bekamen die Schüler frisch gebackene Brezeln vom Bäckermeister.

Energiesprecher Projekt Ökostation

20.1.2010: Die "alternative Freiburger Klimakonferenz" der Klimaschutzakademie der Ökostation

Nach dem Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen haben sich heute die Energiesprecher der 8 Klassenstufe zusammen mit der Solar-AG der Wentzinger Schulen zur "Freiburger Klimakonferenz" zusammengesetzt. Nach verschiedenen Life und Skype-Interviews mit Experten wie z.B. einem Vertreter des fesa e.V., von ICLEI und dem Konsul der Republik Malediven haben die Energiesprecher in der "Freiburger Klimakonferenz" heiß diskutiert. Die Beschlüsse wurden als Aufforderung für die nächste Klimakonferenz im Dezember in Mexiko an die Medien und an die Regierungen geschickt.

Ausschnitte aus dem "Skype-Interview" mit Samantha Parsons (USA) von der TU Berlin" (15.5 MB).

Energiesprecher Projekt Ökostation

20.09.2009: DVD-Film zum Energiesprecherprojekt

Dominik Menthon hat im Rahmen seines Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) die Energiesprecher ein ganzes Schuljahr begleitet und eine 3 minütige DVD zusammengeschnitten (30 MB).

10.2. und 25.3.2009: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Am 10. 2.2009 war der Energiesprechertag zum Thema ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald“ geplant. Die Schüler erarbeiteten sich zunächst in der Ökostation Grundkenntnisse um einen tieferen Einblick ins Thema zu bekommen. Anschließend fuhren wir mit dem Zug los in Richtung Feldberg, um im Rahmen einer geführten Schneeschuhwanderung mehr über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Feldberg zu erfahren. An diesem Tag wurde die Zugstrecke zum Feldberg jedoch wegen Sturm gesperrt, so dass wir unverrichteter Dinge wieder zurückkehren mussten. Im Zug erarbeiteten die Energiesprecher anhand von Fallbeispielen die Themen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit des Menschen, auf die Natur und auf den Tourismus im Schwarzwald. Nach der Rückkehr zur Ökostation wurden bei Tee und Gebäck die Ergebnisse der im Zug angefertigten Gruppenarbeiten präsentiert.

Am 25.3.09 wurde die Schneeschuhwanderung dann nachgeholt. Wieder war die Witterung wenig einladend. Trotz Sturm und Schneetreiben gelangten wir diesmal jedoch zum Haus der Natur auf dem Feldberg. Zunächst bekamen wir eine Führung durch die Ausstellung im Haus der Natur unter besonderer Berücksichtigung unseres Themenschwerpunktes. Anschließend wagten wir uns unter extremen Witterungsbedingungen noch eine knappe Stunde nach draußen und kämpften uns mit den Schneeschuhen gegen Wind und Wetter über den Seebuck bevor es mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück nach Freiburg ging. Trotz einiger eingefrorener Nasen und Zehen war es ein Erlebnis, welches uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

3.12.08: Energiesprechertag - Thema Globalisierung

Der 5. Energiesprecher Tag stand ganz im Mittelpunkt der Globalisierung . an 3 verschiedenen Gruppenarbeit-Stationen wurden die folgenden Themen thematisiert: 1) Weltreise einer Jeans: Die Schüler bekommen einen Eindruck von globalisierter Produktion am Beispiel Jeans. Von der Herstellung bis zum Verkauf und der Entsorgung legt so manche Jeans eine Entfernung zurück, die größer ist als der Erdumfang. 2) Ökologischer Fussabruck: An dieser Station berechnet jeder Schüler, wie viele Erden der Menschheit zur Verfügung stehen müssten, wenn jeder einen Lebensstiel hätte, der mit ihrem eigenen vergleichbar ist. 3) Ökologischer Rucksack: Die Schüler packen einen Reiserucksack: In Form von Steinen im Rucksack wird die Umweltbelastung symbolisiert, die die individuell geplante Reise verursacht

Energiesprecher Projekt Ökostation Die Energiesprecher bei der konsumkritischen Stadtführung. An der Station Turnschuhe erfahren die Schüler, wer wie viel an der Produktion eines 100€ Schuhs verdient und unter welchen Bedingungen in vielen Billiglohnländern gearbeitet wird.

Energiesprecher Projekt Ökostation Zwei Schüler an der Station „ökologischer Rucksack“ während der Gruppenarbeitsphase. Sie packen ihren Reiserucksack mit Steinen welche die CO2 Belastung symbolisieren, die durch ihre individuell geplante Reise entsteht. Eine Flugreise mit Übernachtung im Vier Sterne Hotel und Swimmingpool verursacht einen schwereren Rucksack als Wanderurlaub mit Zelten und Selbstverpflegung.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation An der Station „Weltreise einer Jeans“ bekommen die Schüler Informationen über global produzierte Textilien. An einer Weltkarte können die Schüler den Weg nachvollziehen, den die Jeans von ihrer Herstellung bis zu ihrer Entsorgung nimmt. Anschließend wird berechnet, wie viel Kilometer die Jeans zurücklegt.

Energiesprecher Projekt Ökostation Im Anschluss an die Gruppenphase präsentieren die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit im Plenum. Dabei werden die wichtigsten Punkte mit den Ergebnissen der anderen Gruppen verglichen und Unterschiede diskutiert.

2.12.08: Energiesprechertag - Thema Wasser

Der 4. Energiesprecher Tag stand ganz im Mittelpunkt des Wassers . an 4 verschiedenen Gruppenarbeit-Stationen wurden die folgenden Themen thematisiert: 1) Perspektiven und Probleme der Wasserkraftnutzung. Fallbeispiel: Drei Schluchten Staudamm in China. 2) Wasserverbrauch und Wassersparpotentiale im Alltag; virtuelles Wasser. 3) Abwasser: Schüler bauen eine Kläranlage nach 4) Fallbeispiel Ägypten: Ein Mitarbeiter des Ägyptischen Umweltministeriums über die Wassersituation in ariden Zonen

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation An der Station Wasserkraft wurden die Potentiale der Wasserkraftnutzung in Deutschland und weltweit erarbeitet. In einem zweiten Schritt wurden die ökologischen Auswirkungen von Großprojekten am Beispiel des Drei Schluchten Staudamms in China diskutiert und ökologische Vorteile von regionalen, dezentralen Kleinanlagen herausgestellt.

Energiesprecher Projekt Ökostation An der Station Ägypten bekommen die Energiesprecher Einblicke in die Wassersituation in ariden Gebieten. Ein Mitarbeiter des ägyptischen Umweltministeriums berichtet über die Bedeutung des Wassers allgemein , die Quelle der Wasserverschmutzung in Ägypten und auch die Folgen der Wasserverschmutzung sowohl in Ägypten als auch weltweit.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Am Nachmittag findet eine Kurzexkursion unter Leitung von Herrn Rombach (Arbeitsgruppe Wasservögel; Bürgerforum Flückiger See) an den benachbarten Flückiger See statt, bei der die Energiesprecher Informationen über den ökologischen Zustand des Sees und über Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität erhalten.

Zwei Schülerinnen sind Moderatorinnen beim Rollenspiel: „Bürgerforum Flückiger See“. Die Schüler nehmen die Rollen von verschiedenen Nutzungsinteressenten des Sees ein und versuchen die verschiedenen Ansprüche in einer politischen Debatte unter einen Hut zu bringen. Das Bürgerforum Flückiger See existiert in der Realität seit 2000 und findet regelmäßig in der Ökostation statt.

4. Energiesprechertag Solarenergie am 4.7.2006

Der 4. Energiesprecher Tag stand ganz im Mittelpunkt der Solarenergie. Bei bestem Wetter wurde am Vormittag an 6 verschiedenen Experimentier-Stationen in und um die Ökostation herum gebastelt und gewerkelt. Besondere Attraktion waren die Solarboote, die von 5 Schülergruppen aus Solarbruch-Material, einem kleinen Motor, Kabeln und Klemmen und jeweils einer Styroporplatte zusammenbegbaut wurden. Erst wenn alles richtig vertdahtet und verkabelt war, konnte die Fahrt auf dem Teich der Ökostation losgehen.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

An einer anderen Station wurde mit einer Solarkochkiste Baguettestangen mit Käse überbacken und der Parabolspiegel wurde als Popkornmaschiene eingesetzt.

Gewässerlehrpfad an der Dreisam Gewässerlehrpfad an der Dreisam Energiesprecher Projekt Ökostation

Vor dem Mittagessen konnten die Schülergruppen ihre Versuchsergebnisse vor allen Energiesprechern präsentieren. Am Nachmittag ging es dann mit der Strassenbahn zum Stadion des SC-Freiburg also zum Badenovastation.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Text 3

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3. Energiesprechertag Windenergie am 25.4.2006


Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Am dritten Energiesprecher- Tag ging es bereits Vormittags auf Exkursion. Mit der Seilbahn schwebten wir auf den Freiburger Hausberg, den Schauinsland. Die Energie des Windes konnte bereits auf dem Weg zur Bergstation durch schaukelnde Gondeln erfahren werden. Auf der knapp 4 km langen Wanderung von der Bergstation des Schauinsland zur Holzschlägermatte konnten die Schüler zeigen, wie viel Energie in ihnen steckt. Angespornt von der Aussicht auf ein deftiges Vesper, welches am Ziel auf die Energiesprecher wartete, legten sie den Weg in einer knappen Stunde zurück.

Experiment, Führung und Begehung der Windräder

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Die Experimente, welche ein fester Bestandteil der Energiesprechertage sind, wurden am Thementag „Wind“ nach draußen auf die Holzschlägermatte verlegt. Nach der Mittagspause wurden Luftballonraketen gebaut. In einem Wettstreit wurde die beste Luftballon- Raketeningenieurin bzw. der beste Luftballon- Raketeningenieur gekürt, der sich über eine Energiesparlampe freuen durfte. Die schnellste Rakete flog über 7 m weit.

Den Höhepunkt der Exkursion stellte eine Begehung der Windräder unter der Führung des Eigentümers (Regiowind GmbH) Hr. Markowsky dar. Dabei durften die Schüler auch das Innere der Windräder besichtigen. Neben technischen Details und Informationen zu den Konflikten der Windkraftnutzung nutzten insbesondere die Schüler ausführlich die Gelegenheit zahlreichen Fragen an einen der profiliertesten Windmüller der Region zu stellen.

Von der 1220 m hoch gelegenen Bergstation des Schauinsland sehen die etwa 300m tiefer gelegenen Windräder noch ganz klein aus. Kaum zu glauben, dass ihre Höhe incl. Rotor 158m beträgt und es eine ganze Schulklasse benötigt, um den Sockel Hand an Hand zu umfassen.

Exkursion Wasserkraft an der Dreisam

Gewässerlehrpfad an der Dreisam Gewässerlehrpfad an der Dreisam Am 2. Exkursionstag der Energiesprecher stand das Thema Wasserkraft im Mittelpunkt. Nach den vormittäglichen Experimenten stand am Nachmittag eine Exkursion mit der Strassenbahn zur Dreisam auf dem Programm.

Besichtigt wurde die Wasserkraftanlage in der Nähe der Sandfang Brücke sowie die dazugehörige Fischtreppe und der Gewässerlehrpfad an der Dreisam.

Exkursion Pellets-Heizung am 1. Energiesprechertag

Pellets Dold Pellets Eimer

Der erste Thementag wurde von den Teamern vorab geplant. Im Mittelpunkt stand der Themenbereich Holz/Wald. In Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfegermeister Dold war der Besuch einer nahegelegenen Holz-Pelletsheizanlage (Siedlung Spittelackerweg) organisiert worden.

Hierbei wurden die ökologischen Vorteile nachwachsender und regionaler Rohstoffe vermittelt. Dies kann an praktischen Beispiel zum Anfassen und mit realer Funktion für eine Siedlung am besten be-"griffen" werden.

Exkursion Blockheizkraftwerk am 1. Energiesprechertag

Energiesprecher Projekt Ökostation BHKW Energiesprecher Projekt Ökostation

Für die Parallelexkursion zur Pellets-Exkursion konnte der Schwimmbadmeister des Hallen Freibades Freiburg West gewonnen werden. Für die Schüler ergaben sich faszinierende Einblicke in die riesigen unterirdischen Kellergewölbe des Hallenbades.

Extrem laut und ungemein beeindruckend war das große BHKW, das mit der Abwärme der Stromproduktion das gesamte Schwimmbadwasser aufwärmt und konstant auf 24 °C. hält.

Zudem wurden noch verschiedenen Meßeinrichtungen für die chemische Wasserkontrolle und die ehemalige Ölheizung des Hallenbades gezeigt. Diese dient nur noch für den Notfall als Reserve. Die versteckten Einblicke durch 3 cm dicke Panzerglasscheiben in die Unterwasserwelt des Schwimmbeckens begeisterten die Schüler ebenfalls sehr.

Weitere Fotos der Experimente und Exkursionen

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Weitere Fotos der Experimente und Exkursionen

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Energiesprecher-Aktionstag am 12.12.2006: Wassermemory

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Weitere Fotos 12.12.06:Wassererfahrungen - Wasserverbrauchswerte

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Weitere Fotos 12.12.06: Experiment Secchi-Scheibe am Flückiger See Teil 3

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Weitere Fotos 12.12.2006: Selbstgebaute Kleinkläranlage mit Destillation

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Weitere Fotos 12.12.2006: Bürgerforum Flückiger See - Zuordnung der Interessensgruppen

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Weitere Fotos 12.12.2006: Heiße Diskussionen im "Bürgerforum Flückiger See"

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Auswahl der Schwerpunktthemen für die Energiesprecher-Tage

Pinwand recherche

Zu den Auftaktveranstaltung am jeweils 1. Energiesprechertag wird die Planung des Gesamtprojektes insbesondere die Themenschwerpunkte sowie die Exkursionsziele mit den Schülerinnen und Schülern festgelegt. Hierzu werden nach einem Brainstorming Themen für mögliche Exkursionsziele gesammelt (Kartenabfrage) und an Moderationswände gepinnt.

In einem 2. Schritt werden die Karten der von den Schülern zu Themenfeldern auf einer 2. Moderationswand umsortiert. Die Themenkonkretisierung bzw. das "Rosinenpicken" wird gemeinsam mit den Schülern jeweils per Mehrheitsentscheidung vorgenommen. Dabei wird vorab die Verantwortung für die Gestaltung des Gesamtprojektes auf die Gesamtgruppe (Schüler + Betreuer, one man - one vote) übertragen. Dass die Schüler ihre Verantwortung sehr ernsthaft wahrnehmen zeigt sich u.a. darin, dass sie sogar exponierte Exkursionsziele wie z.B. den mehrfach genannten Europapark Rust aus verschiedenen Gründen mehrheitlich rausgekippt haben.

Recherche der konkreten Exkursionsziele für die Energiesprecher-Tage

Foto PC Recherche

Zur Recherche bilden jew. 2 - 3 Schüler Kleingruppen und gehen mit vorbereiteten "Internet-link-Listen" in den PC-Raum der Schule. Im Computerraum recherchieren die Schüler soweit wie möglich eigenständig mögliche Exkursionsziele zu den vorher ausgewählten Themengebieten (Wald, Energie, Wasser, Wind).

Auf der vorab ausgeteilten "Internet-link-Liste" waren 6 Kriterien aufgeführt, die die Schüler zur späteren Präsentation der Exkursionsziele soweit wie möglich in Erfahrung bringen sollten. Zudem waren ca. 5 regional interessante Internetauftritte aus dem Bereich der regenerativen Energien wie z.B. www.badenova.de, www.fesa.de u.a. genannt.

Präsentation der Internet-Recherchen zu den Exkursionszielen

Präsentation Internetrecherche

Die Schülergruppen haben einzelne Wunschziele für Exkursionen vor der Gesamtgruppe an Hand von 6 vorgegebenen Kriterien kurz präsentiert. Nachdem alle Gruppen ihre Ziele (z.T. mehrere) präsentiert hatten, wurde wieder abgestimmt und schliesslich noch die Reihenfolge in der die Exkursionsziele organisiert werden gemeinsam festgelegt. Die Exkursionsziele des ersten Tages wurden von den Teamern vorgeplant.

Experimente an den Energiesprecher-Tagen

Experimentierstation Energiesprecher

Dazu finden sich die Schüler in Kleingruppen zusammen und besuchen die vorbereiteten Experimentier-Stationen. Meistens sind mehr Stationen aufgebaut als die Gruppen in der zur Verfügung stehenden Zeit besuchen können. Zu jeder Experimente-Station gibt es ein kurzes Infoblatt mit wenigen Hinweisen zum Experiment. Der Versuchsablauf, die -ergebnisse sowie Sinn und Zweck der einzelnen Stationen werden von den Schülern auf den Infoblättern festgehalten und mitgenommen.

Der erste Block der Experimente beinhaltet zum Abschluss die Präsentationsphase. Jede Gruppe muss vor dem Forum mindestens ein Experiment präsentieren, die Ergebnisse erläutern und sich mit den Rückmeldungen der Gesamtgruppe auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Experimente werden mit den Ergebnissen aus den anderen Gruppen verglichen und in der großen Runde diskutiert.

Projektmappen

Energiesprecher Projekt Ökostation

Alle Energiesprecherinnen und Energiesprecher erhalten zum Projektbeginn eine eigene Projektmappe, die jeweils an den Energiesprecher-Tagen ausgeteilt werden. Die bunten Mappen dienen zur Dokumentation der Experimente, enthalten Info-Flyer der besuchten Exkursionsziele sowie weitere Textbild-Infos zu den Schwerpunktthemen wie beispielweise die Infoblätter, die von den Teamern zu den Exkursionszielen vorbereitet werden. Als Beispiel ist hier das Energiesprecher Infoblatt Wasserkraft .(100 KB) dargestellt

Am Ende des lezten Energiesprecher-Tages nehmen die Schüler ihre Projektmappen mit den Teilnahmeurkunden mit nach Hause. Sie erhalten - bei regelmäßiger Teilnahme - im Zeugnis einen entsprechenden Vermerk.

Kleine "Selbstevaluation"

3 Wochen nach dem lezten Energiesprechertag haben alle beteiligten Schülerinnen und Schüler anonym einen kleinen Fragebogen zum Projektablauf ausgefüllt. Die Ergebisse stehen hier Auswertung_Fragebogen_Energiesprecher_Oekostation Ab dem Schuljahr 2006/07 wurden Fragebögen nach jedem Projekttag vertelt, eingesammelt und ausgewertet. Ab dem Schuljahr 2008/09 soll die Evaluation einer externen Person übertragen werden.