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Projekte der Ökostation

Energiesprecher Projekt

Projektziel:  Sensibilisierung von Schülern (Energiesprecher) für die Themenbereiche Klimaschutz/Klimawandel und regenerative Energien, Ressourcenschutz, gobale Gerechtigkeit, nachhaltige Lebensstile. Klimaschutz muss Spaß machen, soll ein Erlebnis sein und Schüler dürfen mitbestimmen. Handlungsfelder im Schul- und Alltag werden erarbeitet.
Zielgruppen:  Energiesprecher der Klassenstufen 5 bis 8 der Wentzinger Realschule und des Wentzinger Gymnasiums in Freiburg
Umsetzung:  Mit einem ganzheitlichen und praxisorientierten Ansatz mit Exkursionen zu innovativen Nutzungen regenerativer Energien, Biolandbetriebe und z.B. konsumkritische Stadtführungen werden die Energiesprecher betreut.
Projektdauer:  Projektstart war im Schuljahr 2005/2006 mit Angeboten für die 5. und 6. Klassen. Erfolgreich wurde das Projekt bis zu den Klassenstufen 8 ausgeweitet. Aktuell wird das Projekt bis Juli 2011 durchgeführt. Die Fortführung ist gesichert.
Kooperationspartner:  Wentzinger Realschule, Wentzinger Gymnasium und Wentzsolar e.V.
Kompetenzen:  Handlungskompetenzen, Kommunikationskompetenzen, Verantwortungsbewustsein, sich und andere motivieren können
Auszeichnung:  Das Energiesprecher Projekt wurde von der Deutschen UNESCO Kommission als offizielles Projekt der UN Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erstmals für die Jahre 2007/2008 und zum 2. Mal für die Jahre 2010/2011 ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Auszeichnung stehen unter aktuelle news 2006.
Dekade BNE:  Informationen zur Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung stehen unter BNE Portal und unter Ökostation/Themen/Dekade.

Kurzübersicht zum Projekt "Energiesprecher"

Energiesparende und klimafreundliche Schule

Die Wentzinger Schulen sind seit 1997 energiesparende und klimafreundliche Schule. Durch die aktuell knapp 50 kWp große Solaranlage auf dem Schudach wird mittlerweile rund 12 % des Stromverbrauchs der Schulgebäude durch Solarenergie umweltfreundlich erzeugt. Wesentlicher Motor dieser Entwicklung ist WentzSolar - Verein für Klimaschutz an den Wentzinger-Schulen e.V. Unter dem Titel "Schüler zapfen die Sonne an" (500 kB) wurde ein 4-farbiges Faltblatt vom BINE Fachinformationsdienst über die Solarenergienutzung an den Wentzinger Schulen herausgegeben.

Die Energiesprecher

In den fünften, sechsten und siebten Klassen des Wentzinger Gymnasiums und in den fünften, sechsten und siebten Klassen der Wentzinger Realschule werden jeweils zum Schuljahresbeginn von den Mitschülern in der Regel 2 Energiesprecher gewählt. Sie achten darauf, dass in ihren Klassenräumen möglichst sparsam mit Energie umgegangen wird: Licht nur bei Bedarf brennen lassen, in der Heizperiode nur Stoßlüften, Overheadprojektor und Beamer ausstellen und dass insgesamt in der Klasse ein umweltfreundliches Verhalten gelernt und praktiziert wird. Weitere Informationen stehen auf der AG Solar Seite des Wentinger Gymnasiums.

Energiesprecher Projektkonzeption

Jeder Energiesprecher-Tag ist einem Schwerpunktthema gwidmet. Die Schüler erhalten von der Ökostation ca. 2 Wochen vor dem jeweils nächsten Termin eine schriftliche Einladung mit Kurzinfos an ihre private Adresse geschickt. Die Energiesprecher-Tage finden an 4 Terminen jeweils von 10 - 16:00 Uhr statt.

Das 3-teilige Programm sieht folgendermaßen aus: nach der Begrüssung und einer kurzen Themeneinführung finden sich die Schüler in Gruppen zusammen, um anschliessend verschiedene Experimentier-Stationen zum Themenschwerpunkt des Tages z.B. Solarenergie zu besuchen. Während der Präsentationsphase wird mindestens je ein Experimente von jeder Gruppe im Forum präsentiert und dann mit Allen diskutiert.

Der dritte Block ist einem nahegelegenen Exkursionsziel zu dem jeweiligen Schwerpunktthema gewidmet. Teilweise werden auch Ganztagsexkursionen organisiert. Zum Abschluss gibt es jeweils eine Feedbackrunde in der die Schüler und Teamer Kritik und Lob zum Tag in die Gruppe einbringen können.

Energiesprecher-Termine im Schuljahr 2011/2012

Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Energiesprecher-Projekt für das Schuljahr 2011/2012 startet am Dienstag, dem 29.11.2011 mit der 5. Klassestufe. Die restlichen Termine sind:

Klassenstufe 5: Dienstag, 29.11.2011; Mittwoch, 08.02.2012; Donnerstag, 15.03; Mittwoch, 23.05
Klassenstufe 6: Mittwoch, 30.11.2011; Donnerstag, 09.02.2012; Mittwoch, 14.03; Dienstag, 22.05
Klassenstufe 7: Mittwoch, 18.01.2012; Dienstag 07.02.; Montag 12.03
Klassenstufe 8: Donnerstag 19.01.2012; Dienstag, 07.02; Dienstag, 13.03

29.11.2011 Einführungstag zum Energiesprecherprojekt 2011/2012

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Alle waren sich einig: Es sollten auf jeden Fall Exkursionen im nächsten Jahr stattfinden. Aber wohin? Wie viel darf es kosten? Wie kommen wir am Besten zum Exkursionsziel? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Energiesprecher am Vormittag des 29.11.2011 im Computerraum der Schule. Sie recherchierten und überlegten, ob mit Bus oder Bahn. Danach wurden die Ziele vorgestellt und es wurde für drei abgestimmt. Zum Grundkonzept des ersten Tages gehört, dass die Schüler sich auf die weiteren Exkursionsziele vormittags einigen und am Nachmittag dann ein vorgegebenes Ziel besuchen. Dieses war das Blockheizkraftwerk (BHKW) des Westbades. Das BHKW nutzt die bei der Stromproduktion entstandene Wärme zum Heizen des Gebäudes und ist deshalb sehr klimafreundlich. Dorthin sind sie auf die wohl umweltschonendste Art und Weise gekommen die es gibt- zu Fuß.

30.11.2011 Thema: Konsum

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Wer hat wohl mehr Kilometer gefrühstückt heute Morgen? Und was bedeutet das eigentlich fürs Klima und die Umwelt? Das waren Fragen, mit denen sich die Energiesprecher der sechsten Klasse der Wentzinger Schule am Vormittag des 30.11.2011 beschäftigten. Die Schüler wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ging auf den regionalen Wochenmarkt und die zweite Gruppe war im Supermarkt einkaufen. Dabei wurde beachtet, woher die Äpfel eigentlich kommen und welche den weiteren Weg zurückgelegt haben. Im Die Schüler entwickelten dann ein Bewusstsein dafür, dass regional und biologisch klimafreundlicher ist, als Ware aus dem Supermarkt. Um darzustellen, dass sich das eigene Konsumverhalten nicht nur auf das Klima auswirkt, sondern auch darauf, wie Menschen bezahlt werden, fand am Nachmittag eine Konsumkritische Stadtführung, statt, bei der geklärt wurde, wer eigentlich wie viel von dem Turnschuh den man sich kauft abbekommt. Die Schüler waren sehr erstaunt, als sie herausfanden, dass die Näherin nur einen Bruchteil (20 Cent) an dem 100 Euro teuren Schuh verdient. Das Ziel war es, die Schüler auf Punkte wie „fairtrade“, umwelt- und klimafreundlich zu sensibilisieren, damit sie beim nächsten Einkauf mit den Eltern vielleicht selbst ein wenig darauf achten, was gekauft wird.

10.05.2011: Öffentlichkeitsarbeit: Marktstand am Wochenmarkt Vauban

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Energiesprecher zu sein heißt auch Öffentlichkeitsarbeit für das eigene Projekt zu machen! Wie jedes Jahr waren die Energiesprecher wieder mit einem Schülerstand auf einem Wochenmarkt präsent! Diesmal im Vauban. Vormittags war Zeit für die Organisation. Es fand sich eine Pädagogikgruppe zusammen, die Solarbasteleien für Kinder vorbereitete. Eine Gruppe erstellte ein Energie-Quiz mit Verlosung und zwei Schüler gestalteten eine Stellwand mit Informationen zum Projekt. Ab zwei Uhr wurde der Stand aufgebaut. Die Resonanz der Marktbesucher war so groß, dass einige Energiesprecher sich freiwillig dazu entschieden Überstunden zu machen.

10.05.2011: Thema: Abfall, Recycling und Ressourcenschutz

Energiesprecher Projekt Ökostation

Das Thema Abfall ist an den meisten Schulen heikel. Oft gibt es zwar alle Vorrichtungen Abfälle zu recyceln und fachgerecht zu entsorgen, nicht alle Schüler halten sich allerdings an die Regeln. Auch die Wentzinger Schulen sind da keine Ausnahme und so kommen immer wieder Klagen über die Abfallsituation an der Schule auf. Der Energiesprechertag Abfall, Recycling und Ressourcenschutz hatte zum Ziel den Fünft –und Sechstklässlern am Anfang ihrer Schulkarriere ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Abfällen zu vermitteln. Als Multiplikatoren sollen sie das erlernte in ihre Klassen tragen.

Vormittags wurde an der Ökostation in Kleingruppen gearbeitet und die Potentiale von Abfällen dargestellt. Den Schülern wurde klar, dass Abfall vermeiden und fachgerechtes Recycling zum Ressourcenschutz auf unserer Erde beitragen kann. Nachmittags fand eine Exkursion zur TREA-Breisgau statt, der Müllverbrennungsanlage in der Freiburger Restmüll entsorgt wird. In einer einstündigen Führung wurden Vor- und Nachteile einer solchen Anlage diskutiert!

16.03.2011: Kernkraft - Besuch im Atomkraftwerk Betznau

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Bereits um 8 Uhr morgens enterten wir den roten Avanti-Bus und fuhren los Richtung Schweiz. Ziel war das Atomkraftwerk in Beznau. Der Tag stand ganz unter dem Eindruck der schrecklichen Geschehnisse in Japan, wo als Folge eines Erdbebens ein Atomkraftwerk kurz vor einem Super- Gau stand. Diese Geschehnisse rücken aktuell das Thema Kernkraft verstärkt in das Bewusstsein der gesamten Bevölkerung. Die Diskussion über die Abschaffung der Kernkraft in Deutschland steht auf der politischen Agenda ganz oben. Noch immer ist die Kernkraft ein Standbein für die großen Stromkonzerne.

Ziel der Exkursion war es sich an verschiedenen Stellen über das Thema Atomenergie zu informieren um an der aktuellen Diskussion über die Kernkraft teilnehmen zu können. Zunächst besuchten wir das Axporama, ein Energie-Informationszentrum eines großen Schweizer Stromkonzerns. Das Besucherzentrum befindet sich direkt neben dem AKW und steht auch ideologisch der Kernkraft sehr nahe. Der Tenor bei der Führung durch die dortige Ausstellung war, dass die erneuerbaren Energien in der Schweiz zu teuer sind und kein großes Potential bergen und dass in der Schweiz keine Energieversorgung ohne Kernkraft möglich sei. Bei der Anschließenden Führung durch das AKW wurde stets die Sicherheit der Reaktoren hervorgehoben und nicht auf die Gefahren und Risiken eines AKW eingegangen.

Gegen 13 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Freiburg. Dort besuchten wir die Geschäftstelle des BUND Regionalverbands-südlicher Oberrhein. Herr Axel Mayer, Geschäftsführer des Regionalverbands und erklärter Atomkraftgegner empfing uns dort. Nach den Pro-Kernkraft Argumenten des Vormittags hielt er einen Vortrag, der die Gefahren eines Kernkraftwerks sowohl im Normalbetrieb als auch im Falle eines Unglücks und die Endlagerproblematik aufzeigte.

Im Rahmen dieses Thementages wurde den Schülerinnen und Schülern das Thema Kernkraft aus zwei verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt. Jeder Energiesprecher hatte dann die Möglichkeit seine eigene Meinung zu finden. Bei der Abschlussdiskussion wurde munter diskutiert und die Schüler entwickelten Handlungsperspektiven die im Alltag (z.B. Stromwechsel) und in der Schule realisierbar sind um den Atomstromverbrauch zu reduzieren.

23.02.2011: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Am zweiten Aktionstag des Schuljahres stand für die Siebtklässler des Energiesprecherprojekts eine Ganztagsexkursion zum Feldberg auf der Agenda. Mittlerweile ist die Schneeschuhwanderung zu den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald zum festen Programmpunkt der Ausbildung geworden. In diesem Jahr fand sie zum vierten Mal statt. Aufgrund der milden Witterung im Februar sah es dieses mal so aus, als würden wir eher über Schneereste und grüne Stellen wandern. Zwei Tage vor Beginn der Exkursion gab es aber noch einmal kräftig Neuschnee, so dass wir unter besten Bedingungen loslegen konnten. Nach einer Einführung in der Ökostation fuhren wir um 9:10 mit dem ÖPNV zu Feldberg. Unter Leitung von Markus Stickling einem Erfahrenen Bergführer und Umweltpädagogen kämpfte sich die Gruppe durch den Tiefschnee, den Seebuck hinauf. Dabei bewiesen die Energiesprecher gutes Durchhaltevermögen. Unterwegs wurden immer wieder Pausen eingelegt, in denen besprochen wurde, welche Auswirkungen eine Klimaerwärmung auf die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt des Feldbergs, auf die Menschen die dort leben und auf die Haupteinnahmequelle der Region, den Tourismus haben könnte. Nach knapp drei Stunden kehrten wir müde aber zufrieden zurück zum Haus der Natur, wo wir die geliehenen Schneeschuhe zurückgaben. Zurück ging es ebenfalls mit Bus und Bahn.

22.02.2011: Energiedetektive in der Paul- Hindemith- Grundschule

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Am zweiten Aktionstag des Schuljahres konnten die Energiesprecher der fünften und sechsten Klassen ihr in der Ausbildung erworbenes Wissen über Möglichkeiten des sparsamen Umgangs mit Ressourcen praktisch anwenden. Sie erstellten ein Energiegutachten für die Paul-Hindemith-Grundschule. Nach einer Einführung in der Ökostation, wurden die Energiedetektive mit Ausweisen ausgestattet, welche ihnen den Zugang zu allen Bereichen der Schule ermöglichte. In vier Kleingruppen machten sich die SchülerInnen auf den Weg in die Schule. Zunächst wurde der Hausmeister mit Fragen zum Heizsystem gelöchert. Anschließend ging jede Gruppe in ein Klassenzimmer. Dort stellten sie sich und das Projekt vor, gaben Tipps zum Energiesparen und erstellten eine „Mobilitätsstudie“. Dann begann die Messkampagne im Schulhaus. Es wurden Messungen zum Stromverbrauch in Klassen- und Lehrerzimmern sowie im Sekretariat durchgeführt, der Wasserverbrauch unter die Lupe genommen, das Abfallverhalten untersucht und die Dichtheit der Fenster geprüft. Die Auswertung der Untersuchungen wurde am Nachmittag vorgenommen. Zu den Themen Heizung, Wasser, Abfall, Strom und Mobilität wurden Plakate erstellt, die den Zustand an der Paul-Hindemith Schule dokumentieren und die Tipps enthalten, wie durch einfache Verhaltensänderungen noch mehr Energie eingespart werden kann. Diese Plakate wurden nach dem Aktionstag in der Schule aufgehängt.

11.01.2011: Freiburger Klimagipfel der Energiesprecher

Energiesprecher Projekt Ökostation

Im Rahmen eines Aktionstages haben die Energiesprecher der Achten Klassen von Wentzinger Gymnasium und Realschule einen Klimagipfel simuliert. Um sich in die Positionen verschiedener Länder und Organisationen einzuarbeiten haben sie im Laufe des Vormittags Experteninterviews in Freiburg geführt. Kooperationspartner waren neben einem japanischem Journalisten und einem Mitarbeiter von Greenpeace Freiburg, das Deutsch- Amerikanische Institut im Carl-Schurz-Haus und das Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg.

Beim Klimagipfel am Nachmittag schlüpften die Schüler in die Rollen von Delegierten verschiedener Länder und Organisationen. Sie wurden zu Vertretern Boliviens, Japans, den USA Greenpeace und der EU. Nun war Verhandlungsgeschick gefragt. Mit Hilfe zahlreicher diplomatischer Tricks wurde versucht ein Interessenausgleich zu schaffen und einen Konsens in den wichtigsten Punkten der internationalen Klimapolitik zu finden. Im Anschluss daran stellten die Schüler ihre persönlichen Forderungen an die internationale Klimapolitik. Diese werden in einer internationalen Presseerklärung veröffentlicht und lauten:

1. Begrenzung der Erderwärmung um maximal 1,5°C im Vergleich zu vorindustriellem Niveau!

2. Sofortige Umsetzung des Waldschutzes nach dem Modell REDD+!

3. Sofortige Einrichtung eines unabhängigen Klimafonds der Entwicklungsländern eine klimaschonende Entwicklung ermöglicht!

4. Verabschiedung eines Folgeabkommens für das Kyoto-Protokolls, welches von allen Industrie- und Schwellenländern unterzeichnet wird und ehrgeizige Ziele zur Reduktion der CO2 Emissionen beinhaltet!

8.12.2010: Globalisierung und Lebensstile

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Was ist Globalisierung? Welche Länder durchreist eine weltweit produzierte Jeans im Laufe ihres Lebens? Wie wirkt sich der rasante Anstieg der Flugkilometer auf unsere Atmosphäre aus? Was ist dein ökologischer Fußabdruck? Wie ist er im internationalen Vergleich? Wie konsumieren wir? Welche ökologischen und sozialen Auswirkungen hat unser Konsum? Wer verdient wie viel an einem 100,- Euro Schuh? Welche Macht haben wir als Konsument und wo liegen Chancen der Globalisierung? All diesen Fragen sind die Energiesprecher der Klassenstufe 7 am 8.12. auf den Grund gegangen.

Am Vormittag wurden von den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen einzelne Lernstationen in der Ökostation durchlaufen. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine stand der Besuch verschiedener Geschäfte in der Freiburger Innenstadt auf dem Programm. Im Rahmen dieser konsumkritischen Stadtführung wurde auch die Diskussion über die Preisgestaltung von Markenturnschuhen mit dem Geschäftführer eines Kaufhauses gesucht. Leider endete dieser Ansatz mit dem Verweis der Energiesprecher aus dem Kaufhaus - auch ein pädagogisch wertvoller Impuls mit besonderem (allerdings nicht geplanten) Lerneffekt!

Die Abschlussdiskussion fand wie üblich in der Ökostation statt.

7.12.2010: Thema Wasser

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Neue Gesichter und alte Hasen beim ersten Tag der Energiesprechertage der Klassenstufen 5 und 6 von Realschule und Gymnasium der Wentzinger Schulen. In alters- und schulartenübergreifenden Kleingruppen wurde am Vormittag an 4 Stationen zu den Themen Wasserkraft, Wasserverbrauch und Lebensraum Wasser getüftelt und experimentiert.

Die Nachmittagsexkursion führte zu einer Mühle in Umkirch. Dort gab es einen Vortrag über die historische Nutzung der Wasserkraft. Anschließend wurde die Mühle in Betrieb gesetzt und Mehl gemahlen. Zum Abschied bekamen die Schüler frisch gebackene Brezeln vom Bäckermeister.

Energiesprecher Projekt Ökostation

20.1.2010: Die alternative Freiburger Klimakonferenz der Energiesprecher

Nach dem Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen haben sich heute die Energiesprecher der 8 Klassenstufe zusammen mit der Solar-AG der Wentzinger Schulen zur "Freiburger Klimakonferenz" zusammengesetzt. Nach verschiedenen Life und Skype-Interviews mit Experten wie z.B. einem Vertreter des fesa e.V., von ICLEI und dem Konsul der Republik Malediven haben die Energiesprecher in der "Freiburger Klimakonferenz" heiß diskutiert. Die Beschlüsse wurden als Aufforderung für die nächste Klimakonferenz im Dezember in Mexiko an die Medien und an die Regierungen geschickt.

Ausschnitte aus dem "Skype-Interview" mit Samantha Parsons (USA) von der TU Berlin" (15.5 MB).

Energiesprecher Projekt Ökostation

20.09.2009: DVD-Film zum Energiesprecherprojekt

Dominik Menthon hat im Rahmen seines Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) die Energiesprecher ein ganzes Schuljahr begleitet und eine 3 minütige DVD zusammengeschnitten (30 MB).

10.2. und 25.3.2009: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Am 10. 2.2009 war der Energiesprechertag zum Thema ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen des Klimawandels auf den Schwarzwald“ geplant. Die Schüler erarbeiteten sich zunächst in der Ökostation Grundkenntnisse um einen tieferen Einblick ins Thema zu bekommen. Anschließend fuhren wir mit dem Zug los in Richtung Feldberg, um im Rahmen einer geführten Schneeschuhwanderung mehr über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Feldberg zu erfahren. An diesem Tag wurde die Zugstrecke zum Feldberg jedoch wegen Sturm gesperrt, so dass wir unverrichteter Dinge wieder zurückkehren mussten. Im Zug erarbeiteten die Energiesprecher anhand von Fallbeispielen die Themen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit des Menschen, auf die Natur und auf den Tourismus im Schwarzwald. Nach der Rückkehr zur Ökostation wurden bei Tee und Gebäck die Ergebnisse der im Zug angefertigten Gruppenarbeiten präsentiert.

Am 25.3.09 wurde die Schneeschuhwanderung dann nachgeholt. Wieder war die Witterung wenig einladend. Trotz Sturm und Schneetreiben gelangten wir diesmal jedoch zum Haus der Natur auf dem Feldberg. Zunächst bekamen wir eine Führung durch die Ausstellung im Haus der Natur unter besonderer Berücksichtigung unseres Themenschwerpunktes. Anschließend wagten wir uns unter extremen Witterungsbedingungen noch eine knappe Stunde nach draußen und kämpften uns mit den Schneeschuhen gegen Wind und Wetter über den Seebuck bevor es mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück nach Freiburg ging. Trotz einiger eingefrorener Nasen und Zehen war es ein Erlebnis, welches uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

3.12.08: Energiesprechertag - Thema Globalisierung

Der 5. Energiesprecher Tag stand ganz im Mittelpunkt der Globalisierung . an 3 verschiedenen Gruppenarbeit-Stationen wurden die folgenden Themen thematisiert: 1) Weltreise einer Jeans: Die Schüler bekommen einen Eindruck von globalisierter Produktion am Beispiel Jeans. Von der Herstellung bis zum Verkauf und der Entsorgung legt so manche Jeans eine Entfernung zurück, die größer ist als der Erdumfang. 2) Ökologischer Fussabruck: An dieser Station berechnet jeder Schüler, wie viele Erden der Menschheit zur Verfügung stehen müssten, wenn jeder einen Lebensstiel hätte, der mit ihrem eigenen vergleichbar ist. 3) Ökologischer Rucksack: Die Schüler packen einen Reiserucksack: In Form von Steinen im Rucksack wird die Umweltbelastung symbolisiert, die die individuell geplante Reise verursacht

Energiesprecher Projekt Ökostation Die Energiesprecher bei der konsumkritischen Stadtführung. An der Station Turnschuhe erfahren die Schüler, wer wie viel an der Produktion eines 100€ Schuhs verdient und unter welchen Bedingungen in vielen Billiglohnländern gearbeitet wird.

Energiesprecher Projekt Ökostation Zwei Schüler an der Station „ökologischer Rucksack“ während der Gruppenarbeitsphase. Sie packen ihren Reiserucksack mit Steinen welche die CO2 Belastung symbolisieren, die durch ihre individuell geplante Reise entsteht. Eine Flugreise mit Übernachtung im Vier Sterne Hotel und Swimmingpool verursacht einen schwereren Rucksack als Wanderurlaub mit Zelten und Selbstverpflegung.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation An der Station „Weltreise einer Jeans“ bekommen die Schüler Informationen über global produzierte Textilien. An einer Weltkarte können die Schüler den Weg nachvollziehen, den die Jeans von ihrer Herstellung bis zu ihrer Entsorgung nimmt. Anschließend wird berechnet, wie viel Kilometer die Jeans zurücklegt.

Energiesprecher Projekt Ökostation Im Anschluss an die Gruppenphase präsentieren die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit im Plenum. Dabei werden die wichtigsten Punkte mit den Ergebnissen der anderen Gruppen verglichen und Unterschiede diskutiert.

2.12.08: Energiesprechertag - Thema Wasser

Der 4. Energiesprecher Tag stand ganz im Mittelpunkt des Wassers . an 4 verschiedenen Gruppenarbeit-Stationen wurden die folgenden Themen thematisiert: 1) Perspektiven und Probleme der Wasserkraftnutzung. Fallbeispiel: Drei Schluchten Staudamm in China. 2) Wasserverbrauch und Wassersparpotentiale im Alltag; virtuelles Wasser. 3) Abwasser: Schüler bauen eine Kläranlage nach 4) Fallbeispiel Ägypten: Ein Mitarbeiter des Ägyptischen Umweltministeriums über die Wassersituation in ariden Zonen

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation An der Station Wasserkraft wurden die Potentiale der Wasserkraftnutzung in Deutschland und weltweit erarbeitet. In einem zweiten Schritt wurden die ökologischen Auswirkungen von Großprojekten am Beispiel des Drei Schluchten Staudamms in China diskutiert und ökologische Vorteile von regionalen, dezentralen Kleinanlagen herausgestellt.

Energiesprecher Projekt Ökostation An der Station Ägypten bekommen die Energiesprecher Einblicke in die Wassersituation in ariden Gebieten. Ein Mitarbeiter des ägyptischen Umweltministeriums berichtet über die Bedeutung des Wassers allgemein , die Quelle der Wasserverschmutzung in Ägypten und auch die Folgen der Wasserverschmutzung sowohl in Ägypten als auch weltweit.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Am Nachmittag findet eine Kurzexkursion unter Leitung von Herrn Rombach (Arbeitsgruppe Wasservögel; Bürgerforum Flückiger See) an den benachbarten Flückiger See statt, bei der die Energiesprecher Informationen über den ökologischen Zustand des Sees und über Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität erhalten.

Zwei Schülerinnen sind Moderatorinnen beim Rollenspiel: „Bürgerforum Flückiger See“. Die Schüler nehmen die Rollen von verschiedenen Nutzungsinteressenten des Sees ein und versuchen die verschiedenen Ansprüche in einer politischen Debatte unter einen Hut zu bringen. Das Bürgerforum Flückiger See existiert in der Realität seit 2000 und findet regelmäßig in der Ökostation statt.

4. Energiesprechertag Solarenergie am 4.7.2006

Der 4. Energiesprecher Tag stand ganz im Mittelpunkt der Solarenergie. Bei bestem Wetter wurde am Vormittag an 6 verschiedenen Experimentier-Stationen in und um die Ökostation herum gebastelt und gewerkelt. Besondere Attraktion waren die Solarboote, die von 5 Schülergruppen aus Solarbruch-Material, einem kleinen Motor, Kabeln und Klemmen und jeweils einer Styroporplatte zusammenbegbaut wurden. Erst wenn alles richtig vertdahtet und verkabelt war, konnte die Fahrt auf dem Teich der Ökostation losgehen.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

An einer anderen Station wurde mit einer Solarkochkiste Baguettestangen mit Käse überbacken und der Parabolspiegel wurde als Popkornmaschiene eingesetzt.

Gewässerlehrpfad an der Dreisam Gewässerlehrpfad an der Dreisam Energiesprecher Projekt Ökostation

Vor dem Mittagessen konnten die Schülergruppen ihre Versuchsergebnisse vor allen Energiesprechern präsentieren. Am Nachmittag ging es dann mit der Strassenbahn zum Stadion des SC-Freiburg also zum Badenovastation.

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Text 3

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3. Energiesprechertag Windenergie am 25.4.2006


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Am dritten Energiesprecher- Tag ging es bereits Vormittags auf Exkursion. Mit der Seilbahn schwebten wir auf den Freiburger Hausberg, den Schauinsland. Die Energie des Windes konnte bereits auf dem Weg zur Bergstation durch schaukelnde Gondeln erfahren werden. Auf der knapp 4 km langen Wanderung von der Bergstation des Schauinsland zur Holzschlägermatte konnten die Schüler zeigen, wie viel Energie in ihnen steckt. Angespornt von der Aussicht auf ein deftiges Vesper, welches am Ziel auf die Energiesprecher wartete, legten sie den Weg in einer knappen Stunde zurück.

Experiment, Führung und Begehung der Windräder

Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation Energiesprecher Projekt Ökostation

Die Experimente, welche ein fester Bestandteil der Energiesprechertage sind, wurden am Thementag „Wind“ nach draußen auf die Holzschlägermatte verlegt. Nach der Mittagspause wurden Luftballonraketen gebaut. In einem Wettstreit wurde die beste Luftballon- Raketeningenieurin bzw. der beste Luftballon- Raketeningenieur gekürt, der sich über eine Energiesparlampe freuen durfte. Die schnellste Rakete flog über 7 m weit.

Den Höhepunkt der Exkursion stellte eine Begehung der Windräder unter der Führung des Eigentümers (Regiowind GmbH) Hr. Markowsky dar. Dabei durften die Schüler auch das Innere der Windräder besichtigen. Neben technischen Details und Informationen zu den Konflikten der Windkraftnutzung nutzten insbesondere die Schüler ausführlich die Gelegenheit zahlreichen Fragen an einen der profiliertesten Windmüller der Region zu stellen.

Von der 1220 m hoch gelegenen Bergstation des Schauinsland sehen die etwa 300m tiefer gelegenen Windräder noch ganz klein aus. Kaum zu glauben, dass ihre Höhe incl. Rotor 158m beträgt und es eine ganze Schulklasse benötigt, um den Sockel Hand an Hand zu umfassen.

Exkursion Wasserkraft an der Dreisam

Gewässerlehrpfad an der Dreisam Gewässerlehrpfad an der Dreisam Am 2. Exkursionstag der Energiesprecher stand das Thema Wasserkraft im Mittelpunkt. Nach den vormittäglichen Experimenten stand am Nachmittag eine Exkursion mit der Strassenbahn zur Dreisam auf dem Programm.

Besichtigt wurde die Wasserkraftanlage in der Nähe der Sandfang Brücke sowie die dazugehörige Fischtreppe und der Gewässerlehrpfad an der Dreisam.

Exkursion Pellets-Heizung am 1. Energiesprechertag

Pellets Dold Pellets Eimer

Der erste Thementag wurde von den Teamern vorab geplant. Im Mittelpunkt stand der Themenbereich Holz/Wald. In Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfegermeister Dold war der Besuch einer nahegelegenen Holz-Pelletsheizanlage (Siedlung Spittelackerweg) organisiert worden.

Hierbei wurden die ökologischen Vorteile nachwachsender und regionaler Rohstoffe vermittelt. Dies kann an praktischen Beispiel zum Anfassen und mit realer Funktion für eine Siedlung am besten be-"griffen" werden.

Exkursion Blockheizkraftwerk am 1. Energiesprechertag

Energiesprecher Projekt Ökostation BHKW Energiesprecher Projekt Ökostation

Für die Parallelexkursion zur Pellets-Exkursion konnte der Schwimmbadmeister des Hallen Freibades Freiburg West gewonnen werden. Für die Schüler ergaben sich faszinierende Einblicke in die riesigen unterirdischen Kellergewölbe des Hallenbades.

Extrem laut und ungemein beeindruckend war das große BHKW, das mit der Abwärme der Stromproduktion das gesamte Schwimmbadwasser aufwärmt und konstant auf 24 °C. hält.

Zudem wurden noch verschiedenen Meßeinrichtungen für die chemische Wasserkontrolle und die ehemalige Ölheizung des Hallenbades gezeigt. Diese dient nur noch für den Notfall als Reserve. Die versteckten Einblicke durch 3 cm dicke Panzerglasscheiben in die Unterwasserwelt des Schwimmbeckens begeisterten die Schüler ebenfalls sehr.

Weitere Fotos der Experimente und Exkursionen

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Weitere Fotos der Experimente und Exkursionen

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Energiesprecher-Aktionstag am 12.12.2006: Wassermemory

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Weitere Fotos 12.12.06:Wassererfahrungen - Wasserverbrauchswerte

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Weitere Fotos 12.12.06: Experiment Secchi-Scheibe am Flückiger See Teil 3

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Weitere Fotos 12.12.2006: Selbstgebaute Kleinkläranlage mit Destillation

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Weitere Fotos 12.12.2006: Bürgerforum Flückiger See - Zuordnung der Interessensgruppen

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Weitere Fotos 12.12.2006: Heiße Diskussionen im "Bürgerforum Flückiger See"

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Auswahl der Schwerpunktthemen für die Energiesprecher-Tage

Pinwand recherche

Zu den Auftaktveranstaltung am jeweils 1. Energiesprechertag wird die Planung des Gesamtprojektes insbesondere die Themenschwerpunkte sowie die Exkursionsziele mit den Schülerinnen und Schülern festgelegt. Hierzu werden nach einem Brainstorming Themen für mögliche Exkursionsziele gesammelt (Kartenabfrage) und an Moderationswände gepinnt.

In einem 2. Schritt werden die Karten der von den Schülern zu Themenfeldern auf einer 2. Moderationswand umsortiert. Die Themenkonkretisierung bzw. das "Rosinenpicken" wird gemeinsam mit den Schülern jeweils per Mehrheitsentscheidung vorgenommen. Dabei wird vorab die Verantwortung für die Gestaltung des Gesamtprojektes auf die Gesamtgruppe (Schüler + Betreuer, one man - one vote) übertragen. Dass die Schüler ihre Verantwortung sehr ernsthaft wahrnehmen zeigt sich u.a. darin, dass sie sogar exponierte Exkursionsziele wie z.B. den mehrfach genannten Europapark Rust aus verschiedenen Gründen mehrheitlich rausgekippt haben.

Recherche der konkreten Exkursionsziele für die Energiesprecher-Tage

Foto PC Recherche

Zur Recherche bilden jew. 2 - 3 Schüler Kleingruppen und gehen mit vorbereiteten "Internet-link-Listen" in den PC-Raum der Schule. Im Computerraum recherchieren die Schüler soweit wie möglich eigenständig mögliche Exkursionsziele zu den vorher ausgewählten Themengebieten (Wald, Energie, Wasser, Wind).

Auf der vorab ausgeteilten "Internet-link-Liste" waren 6 Kriterien aufgeführt, die die Schüler zur späteren Präsentation der Exkursionsziele soweit wie möglich in Erfahrung bringen sollten. Zudem waren ca. 5 regional interessante Internetauftritte aus dem Bereich der regenerativen Energien wie z.B. www.badenova.de, www.fesa.de u.a. genannt.

Präsentation der Internet-Recherchen zu den Exkursionszielen

Präsentation Internetrecherche

Die Schülergruppen haben einzelne Wunschziele für Exkursionen vor der Gesamtgruppe an Hand von 6 vorgegebenen Kriterien kurz präsentiert. Nachdem alle Gruppen ihre Ziele (z.T. mehrere) präsentiert hatten, wurde wieder abgestimmt und schliesslich noch die Reihenfolge in der die Exkursionsziele organisiert werden gemeinsam festgelegt. Die Exkursionsziele des ersten Tages wurden von den Teamern vorgeplant.

Experimente an den Energiesprecher-Tagen

Experimentierstation Energiesprecher

Dazu finden sich die Schüler in Kleingruppen zusammen und besuchen die vorbereiteten Experimentier-Stationen. Meistens sind mehr Stationen aufgebaut als die Gruppen in der zur Verfügung stehenden Zeit besuchen können. Zu jeder Experimente-Station gibt es ein kurzes Infoblatt mit wenigen Hinweisen zum Experiment. Der Versuchsablauf, die -ergebnisse sowie Sinn und Zweck der einzelnen Stationen werden von den Schülern auf den Infoblättern festgehalten und mitgenommen.

Der erste Block der Experimente beinhaltet zum Abschluss die Präsentationsphase. Jede Gruppe muss vor dem Forum mindestens ein Experiment präsentieren, die Ergebnisse erläutern und sich mit den Rückmeldungen der Gesamtgruppe auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Experimente werden mit den Ergebnissen aus den anderen Gruppen verglichen und in der großen Runde diskutiert.

Projektmappen

Energiesprecher Projekt Ökostation

Alle Energiesprecherinnen und Energiesprecher erhalten zum Projektbeginn eine eigene Projektmappe, die jeweils an den Energiesprecher-Tagen ausgeteilt werden. Die bunten Mappen dienen zur Dokumentation der Experimente, enthalten Info-Flyer der besuchten Exkursionsziele sowie weitere Textbild-Infos zu den Schwerpunktthemen wie beispielweise die Infoblätter, die von den Teamern zu den Exkursionszielen vorbereitet werden. Als Beispiel ist hier das Energiesprecher Infoblatt Wasserkraft .(100 KB) dargestellt

Am Ende des lezten Energiesprecher-Tages nehmen die Schüler ihre Projektmappen mit den Teilnahmeurkunden mit nach Hause. Sie erhalten - bei regelmäßiger Teilnahme - im Zeugnis einen entsprechenden Vermerk.

Kleine "Selbstevaluation"

3 Wochen nach dem lezten Energiesprechertag haben alle beteiligten Schülerinnen und Schüler anonym einen kleinen Fragebogen zum Projektablauf ausgefüllt. Die Ergebisse stehen hier Auswertung_Fragebogen_Energiesprecher_Oekostation Ab dem Schuljahr 2006/07 wurden Fragebögen nach jedem Projekttag vertelt, eingesammelt und ausgewertet. Ab dem Schuljahr 2008/09 soll die Evaluation einer externen Person übertragen werden.