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Projekte der Ökostation

Freiburg blüht auf

Projektziel:  Schöne Straße in voller Blüte durch bürgerlichem Engagement, Insekt- und Naturschutz mit heimischen Pflanzen, Freude für Bewohner und Besucher
Zielgruppen:  Alle Freiburger Bürger, die an Straßen mit Baumscheiben wohnen
Umsetzung:  in mehreren Freiburger Stadteilen durch Beratungsgespraeche. Die Ökostation unterstützte die Bürgerinnen und Bürger mit Know how, und wird die öffentlichen Baumscheiben im Herbst 2010 mit dem Saatgut heimischer Kräuter einsäen.
Projektdauer:  Projektstart: 1.4.2010. Projektende: 31.12.2011 (Pilotphase 2010)
Kooperationspartner:  Stadt Freiburg, Garten- und Tiefbauamt
Förderer:  Das Projekt ist ein Beitrag des Programms „Freiburg packt an“

Kurzübersicht zum Projekt "Freiburg blüht auf"

Baumscheiben und Artenvielfalt

Freiburg blüht auf

Viele Baumscheiben fristen ein trostloses Dasein oder sind vermüllt. Dabei erfüllen Baumscheiben in Städten eine wichtige ökologische Funktion indem sie z.B. den Boden vor Verdichtung schützen. Trockenheit liebende Kräuter bieten zudem vielen Insekten einen Lebensraum als ökologischer Trittstein. Außerdem machen „ihre“ Baumscheiben auch Bewohnern und Besuchern Freude. Also Baumscheiben können schönes, symbolisches Dasein der Siedlung sein.

Im Rahmen eines Pilotprojektes startet die Ökostation in Zusammenarbeit mit dem Garten und Tiefbauamt der Stadt Freiburg in diesem Sommer das Projekt „Freiburg blüht auf“ und sucht Mitstreiter, die Interesse haben „ihre“ Baumscheiben zu betreuen.

Die Ökostation wird die öffentlichen Baumscheiben in Ihrer Strasse im Herbst mit dem Saatgut heimischer Kräuter einsähen. Eine blühende, insektenreiche Strasse soll im nächsten Frühjahr die Folge sein. Wenn Sie die Maßnahme unterstützen wollen, wäre z.B. ein regelmäßiges Giessen in der Keimungsphase hilfreich. Später sollte dies unterbleiben, da die Pflanzen sehr trockenheitsliebend sind.

Beispiele für erwünschte Arten auf den Baumscheiben:

Freiburg blüht auf
Karthäusernelke
Freiburg blüht auf
Kornblume

Freiburg blüht auf
Färber-Kamille
Freiburg blüht auf
Schafgarbe
Freiburg blüht auf
Johanniskraut



Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, bieten sich folgende Möglichkeiten

Projekt Cooler Schulhof Oekostation Lessing Förderschule

•In der Keimungsphase (6 Wochen) sollte die Saat feucht gehalten werden.

•Die Baumscheiben sollten nicht betreten und befahren werden, auch Müllsäcke und Mülltonnen sollten nicht darauf abgestellt werden.

•Wenn die Saat auch im Mai noch lückig sein sollte und Sie eigene Pflanzen zusätzlich einbringen wollen, so eignen sich besonders Königskerze, Stockrose, Schafgarbe und Disteln.

•Falls sich unerwünschte Kräuter zeigen, sollten diese mitsamt der Wurzel entfernt werden. Eine Auswahl solcher Pflanzen haben wir hier abgebildet. Alle neigen dazu, artenarme Monokulturen zu bilden

•Unterlassen werden sollte: Düngung mit Dünger oder Kompost. Der „schlechteste Boden“ ist für eine blühende Strasse die beste Voraussetzung. Der schwarze Mineralboden ist für den Baum und die ausgewählten Kräuter sehr gut geeignet.

•Wenn Sie Baumscheiben neueren Datums mit dem vorteilhaften, aber verunkrauteten Mineralboden vor Ihrer Wohnung haben, können Sie diese sorgfältig flach jäten ohne die Baumwurzeln zu beschädigen und an die Ökostation die Anfrage nach einer Einsaat richten oder selber Saatgut einsäen, Tel 0761-892333

•Nach der Blüte sollte der Pflanze Zeit zum Aussamen gelassen werden. Abgestorbene Pflanzenteile sollten daher den Winter über auf der Baumscheibe belassen werden. Im Frühjahr können sie abgeschnitten und entfernt werden.

Beispiele für unerwünschte Arten auf den Baumscheiben:

Freiburg blüht auf
Melde
Freiburg blüht auf
Kanadische Goldrute
Freiburg blüht auf
Beifuss

Seitens der Ökostation wird das Projekt durch den Ökostations- Gärtnermeister Fritz Thier betreut. Falls Sie Fragen und Anregungen zu dem Projekt haben, können Sie sich gerne in der Ökostation melden oder auch donnerstags von 15 – 18:00 Uhr zur Gartenberatung in die Ökostation im Seepark kommen.