Ökostation: Natur erleben - Zukunft gestalten
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Themen der Ökostation

Klima-Allianz

Ziele der Klima Allianz:  Das zivilgesellschaftliche Bündnis für den Klimaschutz setzt sich dafür ein, dass politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine völlige Vermeidung der menschenverursachten Treibhausgasemissionen in Deutschland, Europa und weltweit bewirken.
Mitglieder:  Ca 120 Verbände aus der Zivilgesellschaft / NGOs
Trägerverein:  Formaler Rechtsträger der Klima-Allianz Deutschland ist das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V., Berlin
Kooperationspartner:  Die Ökostation Freiburg ist über verschiedene bundesweite Dachverbände Miztglied der Klima-Allianz“

Kurzübersicht zur Klima - Allianz"

Mission der Klima Allianz

Klima-Allianz Klima-Allianz

Das Bündnis für den Klimaschutz: Die Klima-Allianz Deutschland hat sich 2007 gegründet. Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel darstellt, haben sich zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbände zur Klima-Allianz Deutschland zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine völlige Vermeidung der menschenverursachten Treibhausgasemissionen in Deutschland, Europa und weltweit bewirken. Mit ihren mehr als 120 Organisationen macht die Klima-Allianz Deutschland deutlich, dass Klimaschutz ein Anliegen aus der Mitte der Gesellschaft ist und von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis getragen wird. Das Spektrum der Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland umfasst Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbände, Verbände der Umweltbildung, Gewerkschaften, Verbraucherschutzorganisationen, Jugendverbände und andere Organisationen.

Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland gestalten die inhaltliche Ausrichtung und weitere Entwicklung des Bündnisses mit. Sie tragen Mitverantwortung für die Umsetzung und Kommunikation der Ziele der Klima-Allianz Deutschland.

Die Klima-Allianz Deutschland setzt sich für eine ambitionierte deutsche Klima- und Energiepolitik auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. Als breites Bündnis bildet sie ein Gegengewicht zu den Interessen vieler Akteure aus Politik und Wirtschaft und trägt dazu bei, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden. Sie bringt Menschen zu gemeinsamen Aktionen zusammen und macht damit deutlich, dass Klimaschutz ein Anliegen aus der Mitte der Gesellschaft ist.

Aktuelle Veranstaltungen und Veröffentlichungen

3. September 2019: Großes Bündnis mobilisiert für Klimastreik von Fridays for Future am 20.September

Fridays for future Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis hat der Fridays-For-Future-Bewegung Unterstützung für den Klimastreik am Freitag, 20. September, zugesichert. Dann wollen weltweit Menschen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz auf die Straßen gehen. Allein bundesweit sind hunderte Klimastreik-Demonstrationen geplant, täglich kommen weitere hinzu. „Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir alle auf, am 20. September gemeinsam mit Fridays For Future auf die Straße zu gehen. Gemeinsam fordern wir: Klimaschutz jetzt!“, hieß es aus dem Bündnis. „Schließen Sie sich den Demonstrationen von Fridays For Future in Ihrer Nähe an und unterstützen Sie die jungen Menschen bei ihrem Protest für eine Zukunft ohne Klimakrise. Denn ihre Warnungen und Forderungen sind berechtigt. Wenn Jung und Alt jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben.“

Im Bündnis engagieren sich Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbände, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, Vereine und soziale Bewegungen. Fridays For Future hatte alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen: „Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.“

Am Tag des Klimastreiks will das Klimakabinett der Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik entscheiden. Mit den Beschlüssen reist Bundeskanzlerin Merkel wenige Tage später zum UN-Sondergipfel nach New York, um sie der internationalen Gemeinschaft vorzustellen. Das Bündnis kritisiert: „Bisher hat die Bundesregierung versagt und liefert statt einer ambitionierten Klimaschutzpolitik nur Worte, denen keine Taten folgen.“ Tatsächlich sinken die atmosphärischen Treibhausgas-Konzentrationen nicht, sondern steigen. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Weitere Informationen und eine Liste der mehr als 100 unterstützenden Organisationen finden Sie auf:Klima-Streik“

24. August 2019: Klimaschutz auf Kurs bringen: Wie eine CO2-Bepreisung sozial ausgewogen wirkt

Fridays for future Eine gemeinsame Studie von Agora Verkehrswende und Agora Energiewende sowie dem Öko-Institut und der Freien Universität Berlin zeigt, wie ein CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne zum Fundament des Klimaschutzes werden kann. Für die soziale Ausgewogenheit sorgt die Rückerstattung der gesamten Einnahmen an die Bürger. Einkommensschwache Haushalte werden per Saldo sogar entlastet.
Die Bepreisung von Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrauch von Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas freigesetzt wird, ist für den Klimaschutz unverzichtbar und lässt sich sozial ausgewogen umsetzen. Das geht aus einer Studie hervor, die die beiden Thinktanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende gemeinsam mit dem Öko-Institut und der Freien Universität Berlin angefertigt haben. Laut der Expertise gehören Bezieher unterer und mittlerer Einkommen sowie Haushalte mit Kindern im Durchschnitt zu den Gewinnern der CO2-Bepreisung, während einkommensstarke und Ein-Personen-Haushalte durchschnittlich eine sehr moderate Zusatzbelastung erfahren.
„Befürchtungen, ein CO2-Preis müsste zwangsläufig zu einer sozialen Schieflage führen, sind unbegründet“, sagt Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende. „Ärmere Bürger profitieren sogar, kluges Handeln der Politik vorausgesetzt. Deshalb gibt es keine Ausrede mehr, jetzt ist die Regierung am Zug, den Einstieg in die CO2-Bepreisung zügig zu beschließen und so die Weichen für wirksamen Klimaschutz zu stellen.“

In der Studie wird für das Jahr 2020 ein CO2-Preis in Höhe von 50 Euro pro Tonne CO2 zugrunde gelegt. Auf diese Weise entsteht durch Zahlungen privater Haushalte ein Steueraufkommen von mehr als elf Milliarden Euro, inklusive Mehrwertsteuer. Diese Summe verbleibt nach dem Agora-Modell allerdings nicht beim Fiskus, sondern wird vollständig an die privaten Haushalte zurückverteilt: Das Gros fließt als „Klimaprämie“ in Höhe von 100 Euro pro Kopf an die Bürger zurück, gut ein Viertel dient dazu, die Stromsteuer von derzeit 2,05 Cent auf den europarechtlichen Mindeststeuersatz von 0,1 Cent pro Kilowattstunde zu senken. Schließlich speisen 300 Millionen Euro einen Ausgleichsfonds, aus dem Kompensationszahlungen für besonders betroffene Haushalte finanziert werden.

Hier steht die Agora Verkehrswende Agora Energiewende CO2-Bepreisungs-Studie“ zum download.

20. September 2019: weltweiter Klimastreik

Fridays for future Fridays for future Am Freitag, dem 20. September 2019, wird Fridays for Future mit einem weltweiten Streik eine Aktionswoche für das Klima beginnen.

Erstmals sind nicht nicht nur Schüler*innen, Kinder und Jugendliche aufgerufen, sondern alle Mensche sind aufgefordert an diesem Tag mit ihren Nachbarn, Kolleg*innen, Freund*innen und Familien auf die Straße zu gehen, damit unsere Stimmen gehört werden und dies ein Wendepunkt in der Geschichte wird. Jede und jeder kann und muss mithelfen gemeinsam sich für unser Klima zu engagiern.

Aktuelle Infos stehen auf Klimaaktionsbündnis Freiburg“

Engagement der Ökoststion Freiburg im Klimaschutz

Fridays For Future Freiburg

Fridays for future Die Freiburger Ortsgruppe der Klimaaktivistengruppe Fridays for Future streikt immer wieder Freitags für eine engagiertere Klimapolitik. Seit Anfang Juli 2019 machen sie jede Woche in einer Mahnwache auf das Thema Klimakrise aufmerksam. Darüber hinaus stehen sie auch im Kontakt zur kommunalen Politik und haben ein mit Wissenschaftler*innen erarbeiteten Forderungspapier übergeben.

Alle Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen, das heißt, dass größere Aktionen mit der bundesweiten Organisation abgesprochen werden müssen, alles andere wie regionale Themen, Planungen des nächsten Streiks können im Plenum entscheiden werden.

Engagierte Schüler*innen sind besonders willkommen, natürlich können auch jugendliche Studierende, Azubis etc. Teil der Ortsgruppe werden. Ältere Menschen können sich z.B. an die Parents For Future Freiburg zu wenden.

Die Föjler*innen (Freiwilliges Ökologisches Jahr) der Ökostation, Studierende im Praktikum sowie Schüler*innen aus den Energiesprecherklassen sind nach eigener Entscheidung Teil der Freiburger Friday Bewegung. Das ca. 35 Einzelpunkte umfassende Freiburger Forderungspapier wird von der Ökostation Freiburg - bis auf 3 Einzelpunkte - weit überwiegend geteilt.

Ökostation Freiburg - das CO2-neutrale Umweltbildungszentrum

Bildung Klima Plus

Die Ökostation Freiburg ist im Rahmen des Projektes BildungKlima+ auch 2019 von MyClimate gGmbH als klimaneutral zertifiziert worden. Der Zertifizierung gingen umfangreiche Vorarbeiten zur Datenerhebung in der Ökostation Freiburg voraus. Im vergleich zu 2018 konnten leichte Verbesserungen erreicht werden. Insgesamt hat die Ökostation 4,73 t CO2 kompensiert. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 5,51 t.

Der Zertifizierung gingen umfangreiche Vorarbeiten zur Datenerhebung in der Ökostation Freiburg voraus. Wie zu erwarten war der mit Abstand größte Bereich die Wärmeenergieversorgung mit rund 7 Tonnen CO2 im Jahr was ca. 60 % ausmacht. Die beiden nächsten relevanten Bereiche waren die Mobilität mit 30 % (= knapp 3 t/a) und der Kauf von Verbrauchsmaterialien mit ca. 10 % (= 1 t/a). Die offizielle Zertifizierung durch MyClimate ist die eigentliche Neuerung, denn die Ökostation hat schon 2006 auf "Biogas100" umgestellt. Dadurch wurden die 7 t CO2 aus nicht regenerativem Erdgas durch 100 regeneratives Biogas ersetzt.

Seit dem Jahr 2000 bezieht die Ökostation CO2-neutralen Strom und betreibt seit der Gründung im Jahr 1986 selbst eine 2,1 KW-PV-Anlage. Darüberhinaus ist die Ökostation an der Solar-Bürgergenossenschaft mit 5.000 € beteiligt - respektive 20 KW. Hiermit werden die C02-Emissionen von Seminarteilnehmer*innen quasi neutralisiert.

CO2 Abgabe Verein

Co2_angabe_verein Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die international vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen und damit große und zum Teil unumkehrbare Schäden für Natur und Mensch abzuwenden oder zu mildern. Ohne lenkende CO2-Preise auf fossile Energieträger werden die Klimaschutzziele verfehlt. Hauptverursacher des Klimawandels ist der CO2 Ausstoß, der durch die Verbrennung von Kohle, Öl, Gas, in die Atmosphäre erfolgt.

Daraus folgt: Ohne einen zügigen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern ist der Klimawandel nicht aufzuhalten. Aber zum Ausstieg gibt es keinen Anreiz, weil CO2 keinen wirksamen Preis hat und damit den ökonomischen Rahmenbedingungen die Lenkungswirkung fehlt. Wer die Atmosphäre verschmutzt soll auch dafür zahlen – mit einer verursachergerechten CO2 Abgabe.

Die Ökostation Freiburg ist Gründungsmitglied des Vereins, der 2017 in Freiburg gegrünet wurde.

Bildung KlimaPlus

Bildung KlimaPlus Bildung für Klimaschutz durch Bildungszentren - 16 regionale Umweltbildungszentren entwickeln sich gemeinsam zu „Bildungszentren Klimaschutz”. In Deutschland gibt es viele außerschulische Lernorte wie z.B. Naturschutzzentren, Umweltbildungszentren, Jugendherbergen oder Waldschulheime. All diese Bildungseinrichtungen haben viele Möglichkeiten Bildung für Klimaschutz durchzuführen – sowohl durch ihre Veranstaltungskonzepte, auf ihren Außengeländen als auch in ihren Gebäuden. Ziel des drejährigen Projekts „BildungKlimaPlus”, welches im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert wird, ist die Anzahl der Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen.

Dazu wurde ein bundesweites Netzwerk aus 16 Bildungszentren Klimaschutz, je eines pro Bundesland, aufgebaut. Diese Umweltbildungszentren tauschen sich beispielsweise mit Jugendherbergen oder Nationalparkzentren über ihre Klimabildungsaktivitäten aus und entwickeln sie gemeinsam weiter.

Die Ökoststion Freiburg ist in diesem Rahmen das Klimabildungszentrum für Baden-Württemberg. Weitere Infos stehen unter Bildung KlimaPlus

Klimaschutz-Akademie der Ökostation

Energiesprecher Ein Projekt der Klimaschutzakademie der Ökoststion ist das Energiesprecher-Projekt. Jeder Energiesprecher-Tag ist einem Schwerpunktthema gewidmet. Die Schüler erhalten von der Ökostation ca. 2 Wochen vor dem jeweils nächsten Termin eine schriftliche Einladung mit Kurzinfos an ihre private Adresse geschickt.

Die Energiesprecher-Tage finden an 4 Terminen jeweils von 10 - 16:00 Uhr statt. Das 3-teilige Programm sieht folgendermaßen aus: nach der Begrüssung und einer kurzen Themeneinführung finden sich die Schüler in Gruppen zusammen, um anschliessend verschiedene Experimentier-Stationen zum Themenschwerpunkt des Tages z.B. Solarenergie zu besuchen. Während der Präsentationsphase wird mindestens je ein Experimente von jeder Gruppe im Forum präsentiert und dann mit Allen diskutiert. Der dritte Block ist einem nahegelegenen Exkursionsziel zu dem jeweiligen Schwerpunktthema gewidmet. Teilweise werden auch Ganztagsexkursionen organisiert. Zum Abschluss gibt es jeweils eine Feedbackrunde in der die Schüler und Teamer Kritik und Lob zum Tag in die Gruppe einbringen können.

Weitere Projekt-Infos stehen unter dem Energiesprecher Projekt