Ökostation: Natur erleben - Zukunft gestalten
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Projekte der Ökostation

BildungKlima-plus - 16 Bildungszentren Klimaschutz

Projektziele:  Ziel ist die Erhöhung der Anzahl der Bildungsaktivitäten zum Thema Klimaschutz.
Zielgruppen:  Schulklassen, Jugendzentren, Familien und alle interessente Menschen
Maßnahmen:  Aufbau eines langfristigen Netzwerkes von 16 Kompetenzzentren der Klimabildung und bundesweite Erhöhung und Weiterentwickelung der Anzahl der Bildungsangebote zum Klimaschutz.
Gesamtprojektleitung:  Die zentrale Koordination des bundesweiten Gesamtprogrojektes liegt beim NaturGut Ophoven
Projekthomepage:  Der Projektverlauf wird auf der Projekthomepage dokumentiert
Projektdauer:  1.1.2017 bis 31.12.2018
Förderhinweis:  Gefördert durch das BMUB mit Mitteln aus der Nationalen Klimaschutz Initiative
Weitere Kooperationspartner:  Die Ökostation wird regional mit weiteren Partnern im Bereich Klimaschutz wie Solare Zukunft e.V. und fesa e.V. sowie mit Einrichtungen aus Baden-Württemberg zusammenarbeiten.
Förderhinweis:  Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit aus Mitteln der Nationalen Klimaschutz Initiative gefördert.



Kurzübersicht zum Projekt "BildungKlima-plus"

Bildung für Klimaschutz durch Bildungszentren - 16 regionale Umweltbildungszentren entwickeln sich gemeinsam zu „BildungszentrenKlimaschutz”. In Deutschland gibt es viele außerschulische Bildungszentren. Dies sind u.a. Naturschutzzentren, Umweltbildungszentren, Jugendherbergen oder Waldschulheime. All diese Bildungseinrichtungen haben viele Möglichkeiten Bildung für Klimaschutz durchzuführen – sowohl auf dem jeweiligen Außengelände als auch im Gebäude. Ziel des zweijährigen Projekts „BildungKlima-plus”, welches im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert wird, ist die Anzahl der Bildungseinheiten zum Klimaschutz bundesweit zu erhöhen.

Dazu soll ein bundesweites Netzwerk aus 16 BildungszentrenKlimaschutz, je eines pro Bundesland, aufgebaut werden. Diese Umweltbildungszentren tauschen sich beispielsweise mit Jugendherbergen oder Nationalparkzentren über ihre Klimabildungsaktivitäten aus und entwickeln sie gemeinsam weiter.

Die zentrale Leitung des Gesamtprojektes liegt beim NaturGut Ophoven in Leverkusen. Mit Hilfe eines Wettbewerbes wurden 15 weitere außerschulische Bildungszentren gesucht, die sich zu BildungszentrenKlimaschutz weiterentwickeln möchten. Sie werden z.B. bei der Weiterentwicklung zur klimaneutralen Einrichtung unterstützt, weiterhin bei der Umsetzung von effektiven Bildungsmaßnahmen zur Treibhausgasminderung und Ressourcenschonung (fachlich und finanziell). Diese 16 Zentren sollen als Impulsgeber und Vorbild für andere Bildungszentren, vor allem aus den eigenen Dachverbänden und in ihrer Region, wirken. So sollen z. B. durch Fortbildungen Anregungen für die Bildungsarbeit an außerschulischen Bildungszentren zum Thema Klimaschutz und nachhaltige Nutzung von Ressourcen an weitere Einrichtungen weitergegeben werden.

Aktuelle Informationen zum Projekt BildungKlima-plus

30.Juni 2018: Der BauKastenKlimaschutzplus für die Regio Freiburg und Baden-Württemberg

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Mit dem BauKastenKlimaschutzplus können Kinder und Jugendliche Experimente rund um das Thema Klimawandel und Klimaschutz durchführen. Der BauKasten eignet sich für Projekte in Schulklassen oder offene Kinder- und Jugendgruppen. Der BauKastenKlimaschutz kann komplett oder einzelne Materialien für ein Projekt oder eine Aktionswoche kostenlos ausgeleihen werden.

Inhalt des BauKastenKlimaschutzplus sind u.a. Spiele wie Klimaquartett, -Memory, verschiene Unterrichtseinheiten, Materialien und Spielanleitungen, CD mit kleinen Hörspielen zum Klimaschutz CO2-Ampel, Kohlendioxid-Messgerät und eine rollbare Solarzelle. Darüberhinaus können verschiedene solarpädagogischer Koffer (Wind, Wasser, PV, Wärme) ausgeliehen werden.

bei Interesse an einer Ausleihe des BauKastenKlimaschutzplus oder einzelnen zusätzlicher Materialien bitte wenden Sie sich bitte an unsere Projektleiterin Cordula Heusler, Tel 0871-892333, Mail: cordula.heusler@oekostation.de.


3.Juni 2018: Austausch der 2 Bildungszentren Ökostation und Biosphären-VHS St. Ingbert (Saarland)

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Am 03.06.2018 fand an der Ökostation Freiburg ein Familiensonntag zum SDG 7 "Bezahlbare und saubere Energie" (SDG-Sustainable Developement Goal) aus der Reihe 17 Globale Nachhaltigkeitsziele - 17 lokale Events statt. Für diese Veranstaltung kam Frank Ehrmanntraut, ein Vertreter des Projektpartners VHS St. Ingbert zu Besuch. Hier ein Kurzbericht seines Besuches:

Der Biogarten der Ökostation hat mir sehr gut gefallen, gerade im Hinblick auf die praktische Herangehensweise in Bezug auf die Ausweisung von Heilkräutern. Dass man schnell die richtigen Pflanzen für Erkältungskrankheiten oder Blasen-, Nieren- und Gallenbeschwerden findet hat mir gefallen. Auch die Information, dass ihr hierfür einen Mitarbeiter habt und eine Gruppe von Bürgern, die hier wirkt, hat mich in dem Gedanken bestärkt, dass ich nicht alles alleine machen kann und mehr Mitstreiter für unsere Projekte brauche.

Das Programm zum „Solarsonntag“ war ebenfalls beeindruckend. Ich denke da an den Parabolspiegel mit dem wir eine Dachlatte entzündet haben oder das Brennglas (Fresnellinse) mit dem wir ein Holzbrettchen verziert haben (sonst Lötkolbenarbeit). Das letztere Beispiel hat gezeigt, dass man auch im Kreativbereich Alternativen nutzen kann. Der Solarbackofen und das Modell der Kollektoranlage ist ebenfalls ein gutes Vorzeigeobjekte, um mit einfachen Mitteln die Sonnenenergie nutzbar zu machen. Hierzu zählt auch der Solartrockner, den ich sicher auch ausprobieren werde. Interessant auch der „Müllfriedhof“, der uns nachdenklich macht, gerade im Hinblick auf den täglich produzierten Müll und wie lange dieser braucht, um zu verrotten… Das Portfolio der Ökostation ist insgesamt sehr umfangreich und man merkt, dass ihr schon lange dabei seid. Weiter so!

Ganz besonders hat mir deine Installation gefallen, die wunderbar in das Gesamtambiente der Ökostation eingebettet ist. Und überhaupt kann ich nur sagen „Hut ab“. Dass die Ökostation mit ihrer vorbildlichen Architektur schon Mitte der achtziger Jahre erbaut wurde zeigt mir, dass wir langen Atem haben müssen, wenn wir die Welt verbessern wollen.


7.Februar.2018: Freiburger Umweltgespräche: Neue Vortragsreihe zu Klimawandel und Klimaschutz

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Die ersten Freiburger Umweltgespräche begannen am Mittwoch, 7. Februar, um 19 Uhr im Jazzhaus Freiburg, Schnewlinstraße 1. Zu einer ersten Veranstaltung hatten die Stadt Freiburg sowie die Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg eingeladen. Die Vorträge informierten die rund 80 interessierten Gäste über den globalen Klimawandel und gaben Impulse für vertiefende Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern.

In dieser ersten Veranstaltung gab es zwei Vorträge: Ulf von Zahn, emeritierter Direktor des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik an der Universität Rostock, berichtete über „den aktuellen Stand des Klimawandels im Kontext der Beschlüsse von Paris“ und Andreas Christen, Professur für Umweltmeteorologie, Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen, Universität Freiburg, spracht über „Klima- und Landschaftswandel in der Arktis“. Die Veranstaltung wurde von Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und von Tim Freytag, Dekan der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen, Universität Freiburg eröffnet. Die Ökostation Freiburg war mit der Projektleiterin BildungKlima_plus Cordula Heusler vertreten.


5.01.2018: Workshop auf den Naturschutztagen: Klimaschutz und Umweltbildung – Praxis, Konzepte, kollegialer Austausch

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Wer schützt das Klima, wenn nicht wir? Beim Klimagipfel in Paris 2015 haben sich 195 Staaten dazu verpflichtet, die Erderwärmung unter zwei Grad zu begrenzen. Damit dies gelingt, müssen wir alle verstärkt mitmachen und Ideen entwickeln. Wie können wir mit unserer Bildungsarbeit Kinder, Jugendlichen und Erwachsene anregen, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen? Der Workshop der Ökostation auf den diesjährigen Naturschutztagen am Bodensee soll mit verschiedenen Lernstationen und Spielen zeigen, wie Kinder und Jugendliche mit spannenden Bildungsimpulsen für aktiven Klimaschutz gewonnen werden können. Darüber hinaus werden Vorschläge vorgestellt, wie Klimaschutzimpulse in Projekttage integriert und mit anderen z.B. Naturschutzschwerpunkten verbunden werden können. Der Workshop richtet sich an Engagierte in Naturschutzverbänden und Umweltzentren die sich mit der Implementierung des Themas Klimaschutz in ihre Veranstaltungen oder in die Einrichtung beschäftigen möchten. Anhand von Beispielen aus der Ökostation Freiburg und anderen Umweltbildungszentren wird deutlich, wie das Thema Klimaschutz integrativer Bestandteil von Umweltbildungsveranstaltungen für Schulklassen/Gruppen werden kann. Auch Wissen und vielfältige Erfahrungen der Teilnehmenden werden über den kollegialen Austausch eingebunden. Weitere Infos gibte auf der Veranstaltungsseite Naturschutztage 2018


5.11.2017: Freiburg auf dem langen Weg zur Klimaneutralität

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„Weichen stellen für eine klimaneutrale Kommune“ ist der Titel einer neuen Publikation der Stadt Freiburg. Aus der Konzessionsabgabe durch den Energieversorger Badenova werden zusätzlich Projekte gefördert. Um bis 2050 klimaneutral zu werden, gilt es daher, das Tempo auf dem Weg zur Reduktion der Treibhausgase zu beschleunigen. So beschloss der Gemeinderat im Jahr 2014 als fortgeschriebenes Klimaschutzziel der Stadt Freiburg, die CO2-Emissionen bis 2030 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren (Basisjahr 1992).

Als langfristiges Ziel für 2050 wurde das Anstreben der Klimaneutralität beschlossen. Hier steht die Broschüre Weichen stellen zum herunterladen


22.5.2017: Folgende Bildungszentren aus den einzelnen Bundesländern - neben der Ökostation Freiburg - sind dabei

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Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck (Bayern), Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin (Berlin), NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle (Brandenburg), Klimahaus Bremerhaven 8°Ost (Bremen), Gut Karlshöhe (Hamburg), Umweltbildungszentrum Licherode (Hessen), Naturerbe Zentrum Rügen (Mecklenburg-Vorpommern),

Schulbiologiezentrum Hannover (Niedersachsen), NaturGut Ophoven (Nordrhein-Westfalen), Ev. Landjugendakademie (Rheinland-Pfalz), Biosphären-VHS St. Ingbert (Saarland), Auwaldstation Leipzig (Sachsen), Haus des Waldes (Sachsen-Anhalt), Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum (Schleswig-Holstein), DJH Lvb. Thüringen/JH Weimar (Thüringen), sowie die Ökostation Freiburg aus Baden- Württemberg.



18./ 19.Mai 2017: Auftakttreffen aller Partnereinrichtungen BildungKlima-plus in Leverkusen

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Bei dem ersten Treffen der Partnereinrichtungen stand das gegenseitige Kennenlernen und er Erfahrungsaustausch zu aktuellen Klimaschutzangeboten der Zentren im Mittelpunkt.


Mai 2017: Förderhinweis

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Bei Das 2-jährige bundesweite Projekt BildungKlima-plus wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BUMB) auf Beschluss des Bindestages aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.